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2:1 gegen Stuttgart Leverkusen dreht das Spiel

 ·  Die Spieler von Bayer Leverkusen rennen gegen den VfB Stuttgart im Samstagabendspiel der Fußball-Bundesliga lange gegen eine drohende Niederlage an - und drehen das Spiel in der Schlussphase. Bayer siegt 2:1 und ist weiter an Dortmund dran.

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© dpa Vergrößern Kann es nicht fassen: Gentner verspielt mit dem VfB die Führung in der Schlussphase

Lange waren die Profis von Bayer Leverkusen vergeblich angerannt. Fast schien es, also sollte ihr Bemühen ohne Erfolg bleiben. Doch mit einem Doppelschlag gelang es Stefan Kießling (82. Minute) und Lars Bender (86.) doch noch, das Spiel gegen den VfB Stuttgart zugunsten der Werkself zu drehen und aus einem Rückstand ein 2:1 zu machen. Vedad Ibisevic hatte die Schwaben in Führung geschossen (12.).

Wenn der Gegner VfB Stuttgart heißt, ist die Vorfreude der Leverkusener meist groß. Gegen keinen anderen Klub hat Bayer in der Bundesliga so häufig gewonnen wie gegen die Schwaben. Hinzu kam, dass die Stuttgarter drei Tage zuvor im Viertelfinale des DFB-Pokals gefordert waren, während die Leverkusener sich ausruhen konnten. Trotz dieser Vorzeichen zeigten die VfB-Profis sich widerstandsfähig. Sie verteidigten kompakt und konzentriert, das reichte zumeist, um den eigenen Strafraum zu sichern.

Nach Ibisevics frühem Elfmetertor hatten die Stuttgarter sogar einen Vorsprung zu verteidigen. Der Schütze scherte sich nicht um die alte „Regel“, wonach der Gefoulte den Strafstoß nicht selbst ausführen solle. Von Verteidiger Wollscheid an der Strafraumgrenze zu Fall gebracht, nutzte Ibisevic die Chance, nach quälenden Wochen ohne Torerfolg in der Bundesliga wieder zu treffen. Bayer bemühte sich darum, wieder ausgeglichene Verhältnisse zu schaffen, lange Zeit allerdings ohne Pepp und ohne Esprit. Die meiste Gefahr ging im ersten Durchgang von einem Abwehrfehler des VfB aus. Kapitän Serdar Tasci bügelte den Fehler seines jungen Mitstreiters Antonio Rüdiger aus und wehrte einen Schuss von Stefan Kießling vor der Linie ab.

Kießling: Zwölf Treffer gegen den VfB

Auch Kießling tat sich gegen seinen Lieblingsgegner schwer. In den vorherigen sieben Bundesligaspielen gegen Stuttgart waren ihm insgesamt elf Treffer gelungen. Wie seine Mitstreiter steckte aber auch der Stürmer nicht auf. Und in der Schlussphase kam er schließlich - wie die gesamte Mannschaft – doch noch zum Zuge und machte das Dutzend voll. Nach Molinaros Handspiel im Stuttgarter Strafraum zeigte Bayers bester Torschütze sich vom Elfmeterpunkt treffsicher. Wenig später erzielte Bender sogar noch den Siegtreffer, nachdem Torhüter Sven Ulreich gegen Kießling zunächst glänzend pariert hatte. Der VfB hatte lange geschickt verteidigt, sich aber zu sehr auf seine Abwehrkräfte verlassen.

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© dpa Vergrößern Zupackend: Bayers Torhüter Leno kommt vor Stuttgarts Ibisevic an den Ball
Bayer Leverkusen - VfB Stuttgart 2:1 (0:1)

Bayer Leverkusen: Leno - Carvajal, Wollscheid, Toprak (5. Schwaab), Kadlec - Bender, Reinartz (46. Hegeler), Castro - Sam (79. Milik), Kießling, Schürrle
VfB Stuttgart: Ulreich - Sakai, Tasci, Rüdiger, Boka (46. Molinaro) - Kvist (90. Maxim) - Harnik, Gentner, Holzhauser (89. Macheda), Traoré - Ibisevic
Schiedsrichter: Stark (Ergolding)
Zuschauer: 28.000
Tore: 0:1 Ibisevic (12./Foulelfmeter), 1:1 Kießling (82./Handelfmeter), 2:1 Bender (86.)
Gelbe Karten: Castro (2), Reinartz (7), Wollscheid (5) / Ibisevic (8), Kvist (5)

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