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2:1 gegen Freiburg Robben rettet die Bayern

13.03.2010 ·  Bayern München gewann mit einiger Mühe und dank Arjen Robbens Schussstärke gegen den SC Freiburg. Damit ist der deutsche Fußballmeister schon seit 19 Bundesligaspielen ungeschlagen und festigte seine Tabellenführung.

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Serie ausgebaut, Platz eins verteidigt - Bayern München hält dank Arjen Robben auch mit der zweiten Garde die Titelkonkurrenz in Schach. Mit dem 2:1 (1:0) über den abstiegsbedrohten SC Freiburg festigte der deutsche Fußballmeister seine Tabellenführung und ist nunmehr schon seit 19 Bundesligaspielen ungeschlagen. Arjen Robben (76./83.) per Freistoß und Foulelfmeter machte Münchens siebten Heimsieg in Serie perfekt. Cedrick Makiadi (31.) hatte die seit zwölf Spielen sieglosen Breisgauer in Führung geschossen.

Mit hohem Einsatz und totaler Offensive starteten die Bayern nach dem unverhofften Rückstand ihre Aufholjagd - und wurden spät belohnt. Robben stellte mit seinen Saisontreffern neun und zehn den verdienten Sieg der aber erst in der zweiten Halbzeit überzeugenden Bayern sicher. Beim gewaltigen Freistoß des Holländers hatte Sportclub-Keeper Simon Pouplin ebenso keine Abwehrchance wie beim Strafstoß. Zuvor war Thomas Müller von Ivica Banovic im Strafraum umgelegt worden.

Freiburgs Trainer Dutt hatte „etwas Verrücktes“ versprochen

Nach einem Schreckschuss nach der Pause von Johannes Flum (51.), dessen strammer Schuss knapp am Bayern-Tor vorbei strich, spielte nur noch der Rekordmeister. Klose (61.) scheiterte nach Zuspiel von Ivica Olic an Sportclub-Keeper Simon Pouplin, dann klärte Yacine Abdessadki (72.) einen Olic-Kopfball auf der Torlinie. Bayern-Trainer Louis van Gaal musste in Martin Demichelis, Franck Ribéry, Mario Gomez (alle verletzt) und Bastian Schweinsteiger gleich auf vier Stammkräfte verzichten. Den dürftigen Auftritt seiner Mannschaft in der ersten Halbzeit entschuldigte das aber nicht. Vier Tage nach der Partie in Florenz gelang es den Bayern nicht, von der Champions League in den Liga-Alltag umzuschalten. Freiburg bestrafte das ideenlose Spiel des Gastgebers und ging durch Makiadi in Führung, der völlig freistehend mit einem knallharten 20-Meter-Schuss Bayern-Torwart Jörg Butt keine Abwehrchance ließ.

SCF-Trainer Robin Dutt hatte „etwas Verrücktes“ versprochen und hielt mit dem Führungstreffer und auch mit seiner Aufstellung Wort. Ivica Banovic, Daniel Williams, Daniel Caligiuri und Papiss Cissé saßen überraschend auf der Ersatzbank, die Verteidiger Oliver Barth und Pavel Krmas sowie die Offensivkräfte Hamed Namochi und Stefan Reisinger (alle verletzt) waren wie erwartet gar nicht erst angereist.

Bayern München - SC Freiburg 2:1 (0:1)
Bayern München: Butt - Lahm, van Buyten, Badstuber, Alaba - van Bommel, Pranjic (71. Timoschtschuk) - Robben, Müller - Olic, Klose
SC Freiburg: Pouplin - Mujdza (75. Williams), Toprak, Butscher, Bastians - Flum (87. Cissé), Schuster - Abdessadki, Makiadi (72. Banovic), Jäger - Idrissou
Schiedsrichter:
Schmidt (Stuttgart)
Zuschauer: 69 000 (ausverkauft)
Tore: 0:1 Makiadi (31.), 1:1 Robben (76.), 2:1 Robben (83./Foulelfmeter)
Gelbe Karten:
Lahm (1), Müller (2), Pranjic (1) / Abdessadki (3), Banovic (3), Idrissou (5), Toprak (3)

Quelle: FAZ.NET mit dpa
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