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2:1 gegen Freiburg Hoffenheims neue Stabilität

Vor dem Derby gegen Freiburg kursiert ein „Best of“ der Missgeschicke von Hoffenheims neuem Keeper Gomes im Internet. Auch gegen den Sport-Club macht der Brasilianer einen Fehler. Eine stabile TSG siegt dennoch. Wiese siehts von der Tribüne aus.

© dpa Vergrößern Einmal geschlagen: Hoffenheims neuer Keeper Heurelho Gomes

Die TSG Hoffenheim hat den ersten Schritt unternommen, die Saison noch so einigermaßen zu retten. Der schwer erkämpfte 2:1-Sieg im Badener Derby gegen den SC Freiburg war genau das, was der krisengeschüttelte Klub und die verunsicherte Mannschaft am nötigsten hatten – ein Gemeinschaftserlebnis mit erfolgreichem Ausgang. Die sportliche Führung der Hoffenheimer war ein hohes Risiko eingegangen, als es Torwart Tim Wiese eine Pause verordnete. Die offizielle Version, um ihn nach einigen Fehlern zu schützen.

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Den Ersatzmann, den Sportdirektor Andreas Müller und Trainer Marco Kurz für ihn verpflichteten, hat jedoch genau diese Krisensituation gerade durchlitten. Der Brasilianer Heurelio Gomes war bei Tottenham nur die Nummer drei, nachdem er dem englischen Premier-League-Klub durch einige haarsträubende Missgeschicke mehrere Niederlagen eingehandelt hatte. Im Internet kursiert ein „Best of“ von Gomes, auf dem Clip sind auf zwei Minuten seine acht schlimmsten Patzer zusammengeschnitten.

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Völlg ohne Spielpraxis in dieser Saison, sollte Gomes der Hoffenheimer Abwehr Sicherheit verleihen. Nach vier Minuten war der gute Vorsatz  schon dahin: Kruses harten Schuss konnte der Brasilianer nur nach vorne fausten, und der Freiburger erzielte im zweiten Versuch das 1:0. Doch Hoffenheim brach nicht auseinander, sondern kämpfte sich ins Spiel zurück. Polanski und Weis bauten die Mannschaft durch viele Ballgewinne im Mittelfeld und zwei präzise Zuspiele auf. In der achten Minute traf Firmino nach Polanskis Steilpass den Pfosten und Volland verwertete den Abpraller. In der 26. Minute verwandelte Volland das Zuspiel von Weiss direkt zum 2:1. Bei diesem Ergebnis blieb es bis zum Schluss, obwohl beide Teams noch genug  Chancen hatten, das Resultat für sich zu verbessern.

Freiburg ist vor dem Tor zu umständlich

In der zweiten Halbzeit  dominierte Freiburg, war aber zu umständlich, wenn es ans Toreschießen ging. Auch Gomes half nicht, der Hoffenheimer Torwart beging keinen Fehler, musste sich allerdings auch nicht allzu schwerer Aufgaben entledigen. Innenverteidiger Abraham gab bei seinem Heimdebüt einen auffälligeren Einstand. Der Argentinier, der vom spanischen Klub Getafe kam, könnte wie Polanski im defensiven Mittelfeld, auf Dauer zur erforderlichen Stabilität verhelfen, die nötig ist, um die Abstiegsplätze zu verlassen.

Bild Wiese © dapd Vergrößern Tribünengast: Hoffenheims „degradierter“ Torhüter Tim Wiese

1899 Hoffenheim - SC Freiburg 2:1 (2:1)

1899 Hoffenheim: Heurelho Gomes - Beck, Delpierre, Abraham, Johnson - Weis (76. Williams), Polanski - Roberto Firmino (83. Ochs), Volland, Usami - de Camargo (70. Derdiyok)
SC Freiburg: Baumann - Hedenstad, Diagne, Krmas, Sorg - Schuster, Flum - Schmid (76. Makiadi), Caligiuri - Rosenthal (84. Jendrisek), Kruse
Schiedsrichter: Hartmann (Wangen)
Zuschauer: 24.000
Tore: 0:1 Kruse (4.), 1:1 Volland (10.), 2:1 Volland (26.)
Gelbe Karten: Beck (4), Polanski (3), Roberto Firmino (4) / Hedenstad (1)

Quelle: F.A.S.

 
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Veröffentlicht: 02.02.2013, 17:35 Uhr

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