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2:0 in Hamburg Gestatten, Lakić!

 ·  Nachdem er Kaiserslautern verlassen hatte, fasste Srdjan Lakić weder in Wolfsburg, noch in Hoffenheim Fuß. Für die Frankfurter Eintracht trifft er in seiner ersten Halbzeit gleich doppelt, so dass der Aufsteiger beim HSV mit 2:0 siegt.

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Alexander Hoos

wo der Adler fliegt ...

.... die neue Eintracht siegt!

Endlich, nach 20 harten Jahren der Entbehrung, nach ständigen Ab- und Aufstiegen, wird unser Verein seinem Namen und auch der Region wieder gerecht.

Da stehen nicht nur elf Freunde auf dem Platz. Da reift etwas heran, was Bestand haben könnte.

Jetzt heisst es, kühlen Kopf zu bewahren und das erreichte behutsam auszubauen. Mit Veh, Hübner und natürlich Bruchhagen ist die Zeit der Schwätzer in Frankfurt endgültig vorbei und das ist gut so! Diese 3 gestandenen Männer vereint offensichtlich mehr, als sich an einer populären Sportart satt zu machen. Sie verfolgen mit Ruhe, Souveränität und hohem Fachwissen ein gemeinsames Ziel.

Seriöses Arbeiten kann also durchaus Spaß machen. Die Eintracht in ihrer jetzigen Form ist das beste Beispiel dafür.

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Heinz Müller

Herr Hupers

wir brauchen die Leistung von Lakić nicht klein zu reden -- der Mann weiss, wo man stehen muss und wie man Tore macht, das hat mit Dusel nichts zu tun. Die schönsten Flanken nützen nichts, wenn es keinen Abnehmer und Vollstrecker gibt, das haben wir trotz des hervorragenden Tabellenplatzes bisher mehrmals bei der Eintracht erlebt.

Wir sind nunmehr in allen Mannschaftsbereichen spitzenmässig aufgestellt und können entspannt Richtung Tabellenspitze schauen -- dort soll es nämlich hingehen.

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Wilhelm G.  Hupers

Trapp, der Garant der Erfolge

Lakic hatte einen Traumeinstand - ohne Zweifel. Aber das kann man auch werten, wie wenn im
Spielcasino ein Spieler am ersten Tag Dusel hat. Man muss abwarten, ob das anhält.
Und vor allem : ohne Flankengeber Aigner wäre daraus nichts geworden.
Lakic`s Erfolg lässt ein wenig in den Hintergrund treten, wer wirklich die Stütze des Teams ist :
Torhüter Trapp. Ohne ihn wäre die Eintracht sicherlich nur Mittelmass - in der Tabelle.

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Thomas Kobler

Ein herausragender Keeper, Aussenverteidiger...

mit tollen Sturm- und Drangperioden, mehr Harmonie auf der Doppelsechs als bei Kleber und Gause, und jetzt auch noch ein neuer Mittelstürmer, der beim Début gleich zwei Duftmarken im fremden Volkspark setzte. Das letzte Mal als es für die Eintracht so rosig aussah, war Uwe Bein noch in der Form seines Lebens und der Hamburger Uli Stein im Tor der SGE.

Obwohl die Selbstfindung des HSV gestern eine weitere Stufe nach oben erklomm, die Eintracht war die bessere Mannschaft. Eine aussichtsreichere Truppe hat sich das Trikot mit dem Adler auf der Brust seit fast zwei Jahrzehnten nicht mehr übergestreift. Wenn der Bilanzposten Kasse - nebst den Banken - nicht immer so ein Problem wäre in Frankfurt, man könnte über die Zukunft der SGE direkt ins Schwärmen kommen. Eines ist klar, nach hinten brauchen die nicht mehr zu blicken - von den andern Anwärtern auf den vierten Platz ist seit Abschluss dieser Winter-Transferperiode kein Konkurrent besser aufgestellt. Am Main müssen neue Ziele her.

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