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2:0 gegen Rostock „Cleverer“ HSV bleibt in der Spitzengruppe

25.11.2007 ·  Der Hamburger SV hat durch einen 2:0 gegen Hansa Rostock nachgezogen und seinen dritten Tabellenplatz gefestigt. „Das war kein Super-Spiel, aber es war ordentlich“, sagte HSV-Trainer Huub Stevens.

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Der Hamburger SV bleibt Bundesliga-Spitzenreiter FC Bayern München dicht auf den Fersen und ist für den Nordgipfel gegen den Tabellen-Zweiten Werder Bremen gerüstet. Mit dem 2:0 (1:0) über Hansa Rostock holte sich der HSV am Sonntag bereits den neunten Saisonsieg und festigte seinen dritten Platz.

Kapitän Rafael van der Vaart (19.) nutzte die erste Chance des Spiels zu seinem achten Saisontreffer. Der Kroate Ivica Olic (61.) sorgte nach der Pause per Kopf mit seinem sechsten Tor für die Vorentscheidung. „Das war kein Super-Spiel, aber es war ordentlich“, sagte HSV-Trainer Huub Stevens.

Rostock rutscht ab

Sechs Tage nachdem er seinen Abschied zum Saison-Ende angekündigt hatte, zeigte der HSV vor 57.000 Zuschauern im Fußball-Stadion im Volkspark viel Leidenschaft und noch mehr Einsatz. Aufsteiger Rostock ging nach dem Wechsel zwar engagierter zu Werke, doch das Team von Trainer Frank Pagelsdorf konnte die achte Niederlage am 14. Spieltag nicht verhindern und hat als Tabellen-15. nur noch zwei Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz.

Der erstarkte HSV hat nun einen Zähler weniger auf dem Konto als Spitzenreiter Bayern (31). Gegen die punktgleichen Bremer am nächsten Samstag im Weserstadion steht das Stevens-Team nun vor einer richtungweisenden Begegnung im Titel-Rennen. Zuvor steht aber noch das Uefa-Cup-Heimspiel gegen Stade Rennes am Donnerstag auf dem Programm.

„Der HSV war cleverer“

Bei seiner Rückkehr in die Hansestadt setzte Hansa-Trainer Frank Pagelsdorf, der mit dem HSV vor sieben Jahren bis in die Champions League gestürmt war, auf eine starke Defensive. Auch wenn der lange verletzt gewesene frühere HSV-Regisseur Stefan Beinlich bei den Ostseestädtern wieder von Beginn an dabei war und bis zu seiner Auswechslung (67.) die Fäden zog, blieben die Gäste im Angriff über weite Strecken harmlos. „Der HSV war cleverer und hat immer dann die Tore gemacht, wenn wir am Drücker waren“, sagte Beinlich.

Die Hamburger nutzten denn auch ihre erste Gelegenheit. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld von Marc Stein setzte sich Romeo Castelen gegen den früheren HSV-Profi Christian Rahn durch und spielte mit einem feinen Pass in die Tiefe seinen Landsmann van der Vaart an. Der Kapitän ließ Stefan Wächter, der ebenfalls schon einmal für den HSV im Tor stand, mit einem plazierten Rechtsschuss ins lange Eck keine Chance.

Mehr Geld für van der Vaart

Der Niederländer, der zu Saisonbeginn mit seinem Wechsel- Ambitionen für Aufsehen sorgte, spielt immer besser und könnte nun doch länger beim HSV bleiben. „Er zeigt mehr als 100 Prozent Identifikation und Leidenschaft für den HSV“, sagte Clubchef Bernd Hoffmann, der van der Vaarts Jahresbezüge von derzeit zwei Millionen Euro aufstocken will.

Die erste Viertelstunde nach dem Wechsel gehörte den Gästen - dann war es wie in Durchgang eins: Hansa wurde kalt erwischt und Stürmer Olic köpfte eine Flanke von Nationalspieler Piotr Trochowski ein. Danach spielte sich der HSV für das Duell der Bayern-Verfolger bei Werder Bremen warm, doch ein weiterer Treffer wollte auch mit frischen Angreifern nicht gelingen.

Hamburger SV - Hansa Rostock 2:0 (1:0)
Hamburg: Rost - Benjamin, Reinhardt, Mathijsen, Atouba - Jarolim (74. de Jong), Kompany - Castelen, van der Vaart (82. Choupo-Moting), Trochowski - Olic (77. Zidan)
Rostock: Wächter - Langen, Sebastian, Orestes, Stein - Beinlich (67. Yelen), Rathgeb - Bartels, Rahn (67. Pearce) - Agali (75. Dorn), Kern
Schiedsrichter: Helmut Fleischer (Sigmertshausen)
Tore: 1:0 van der Vaart (19.), 2:0 Olic (61.)
Zuschauer: 57.000 (ausverkauft)
Gelbe Karte: Agali (3)

Quelle: FAZ.NET
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