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2:0 gegen Fürth Bayern fehlt ein wenig Pep

 ·  Der Tabellenführer besiegt den Letzten ohne „Ausrufezeichen“. Dank der beiden Tore von Torjäger Mandzukic gewinnen die Bayern zum Start der Abschiedstour von Trainer Heynckes aber mit 2:0 gegen Fürth.

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© dpa Vergrößern Na, wie war ich? Mario Mandzukic trifft doppelt zum Sieg über Fürth

Die Abschiedstournee von Trainer Jupp Heynckes ist nicht mit dem „Ausrufezeichen“ gestartet, das Kapitän Philipp Lahm versprochen hatte. Aber wenigstens mit drei Punkten. Die beiden Treffer für den FC Bayern München beim 2:0 gegen den Tabellenletzten Greuther Fürth erzielte Mario Mandzukic, der auf der Mittelstürmerposition den Vorzug vor Mario Gomez erhalten hatte.

Mit einem unplazierten Schuss, den Torwart Wolfgang Hesl über die Finger rutschen ließ (26. Minute), und einem wuchtigen Kopfball nach einer Ecke (61.) kam der Kroate zu seinen Saisontreffern zehn und elf und schob sich in der Torjägerwertung der Bundesliga wieder auf Platz zwei hinter dem Leverkusener Stefan Kießling.

„Wir wollen so souverän spielen wie in der Hinrunde, damit die Konkurrenz gleich sieht, dass nichts zu holen ist, weil der FC Bayern nicht nachlässt“, hatte Lahm vor dem ersten Punktspiel des Jahres gesagt. Doch so einseitig die Partie auch verlief, an die vielen glanzvollen Heimsiege der Vorrunde konnte der überlegene Tabellenführer noch nicht anknüpfen.

Mit eher behutsamem Spielaufbau kontrollierten die Bayern zwar den Ball, konnten den Neuner-Abwehrblock der Fürther aber kaum einmal entscheidend aufhebeln. So gab es kaum Zwingendes, bis zur 24. Minute, als der Ball nach einer Ecke bei Mandzukic landete, dessen Schuss aus kurzer Entfernung Hesl glänzend hielt.

Zwei Minuten später kam es zum selben Duell, diesmal mit gegensätzlichem Ergebnis. Mandzukics Direktabnahme aus zwölf Metern nach Zuspiel von Bastian Schweinsteiger war hart, aber harmlos. Sie flog genau auf Hesl zu, der sich aber bei der Frage, ob fausten oder fangen, verhaspelte. So ließ er den Schuss zum 1:0 durch die Finger gleiten.

Bis auf zwei schöne Kombinationen zehn Minuten vor der Pause, nach denen zuerst Thomas Müller verzog, dann Mandzukic, waren die Torabschlüsse der Bayern bis zur Pause ansonsten harmlos - die der Fürther sowieso, denn es gab sie praktisch nicht. Der einzige Schussversuch in ihrer Halbzeitstatistik (1:16 Torschüsse) war eine missglückte Flanke.

Die Mutlosigkeit der Gäste schwand nach der Pause für einen Augenblick, als nach 54 Minuten wie aus dem Nichts plötzlich der Ungar Zoltan Stieber frei im Bayern-Strafraum auftauchte, weil die Münchner Abwehr sich auf ihre Abseitsfalle verlassen hatte. Doch dann traute sich der Fürther gegen Torwart Manuel Neuer den Torschuss aus spitzem Winkel nicht zu, spielte quer, und Abwehrchef Dante konnte den Ball wegräumen.

Sieben Minuten später war es schon wieder vorbei mit dem zarten Aufbäumen des Aufsteigers. Schweinsteiger scheiterte aus 17 Metern beim Versuch, den ersten direkten Freistoßtreffer der Bayern seit fast zwei Jahren zu erzielen, knapp an Hesl. Doch die folgende Ecke köpfte Mandzukic zum 2:0 ins Netz.

Bayern München - SpVgg Greuther Fürth 2:0 (1:0)

Bayern München: Neuer - Lahm, van Buyten, Dante, Alaba - Javi Martínez, Schweinsteiger - Müller (70. Robben), Kroos (70. Shaqiri), Ribéry - Mandzukic (85. Gomez)
SpVgg Greuther Fürth: Hesl - Zimmermann, Kleine, Sobiech, Baba - Petsos, Pekovic, Fürstner - Sararer (87. Klaus), Stieber (90. Park) - Nöthe (67. Azemi)
Schiedsrichter: Schmidt (Stuttgart)
Zuschauer: 71.000 (ausverkauft)
Tore: 1:0 Mandzukic (26.), 2:0 Mandzukic (61.)
Gelbe Karten: Javi Martínez (2) / Baba (2)

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