16.05.2009 · Hashemian und Klimowicz erzielten die Tore zum Bochumer Klassenerhalt. Die schwachen Hessen enttäuschten vor allem in der Offensive - dürfen aber auch weiterhin erstklassig Fußball spielen.
Der VfL Bochum, zum Hinrundenende mit nur elf Punkten scheinbar abgeschlagen, hat doch noch die Wende geschafft und darf auch in der kommenden Saison erstklassig Fußball spielen. Entscheidend war der 2:0-Sieg des VfL gegen die Frankfurter Eintracht. Auch die Hessen bleiben in der Fußball-Bundesliga. Sie profitierten am vorletzten Spieltag von den gleichzeitigen Niederlagen der Konkurrenten aus Cottbus und Bielefeld.
Im ausverkauften Bochumer Stadion war es der Iraner Vahid Hashemian, der mit seinem Kopfballtreffer in der 26. Minute für erste Hochgefühle sorgte. Diego Klimowicz mit dem alles entscheidenden 2:0 (72.) krönte eine beherzte Bochumer Vorstellung.
Die schwachen Hessen enttäuschten in der Offensive
Hochspannung schon vor dem Anpfiff. Heribert Bruchhagen, der Vorstandsvorsitzende der Frankfurter Eintracht, wusste, „dass dieses Spiel für den VfL der pure Existenzkampf ist“. Seine Empfehlung an die Eintracht, die sich eigens in einem Minitrainingslager eingeschworen hatte, um nach dem bitteren 0:5 gegen Bremen in Bochum Wiedergutmachung zu betreiben: „Wir müssen zeigen, dass wir nervenstark sind und dagegenhalten.“ Tatsächlich bot sich Alexander Meier die Chance, ein Tor zu erzielen. Doch der Bochumer Kapitän Marcel Maltritz klärte auf der Linie (19.).
Der VfL? Besann sich vor allem auf seine kämpferischen Tugenden und profitierte dabei vom Eifer seines Stürmers Joel Epallé. Die Flanke des Kameruners wusste Hashemian mit Köpfchen zum 1:0 zu vollenden. Die schwachen Hessen enttäuschten vor allem in der Offensive. Harmlos, ideenlos: Der erstmals nach längerer Zeit wieder in der Bundesliga im Tor stehende Bochumer Keeper Philipp Heerwagen verlebte einen relativ beschäftigungslosen Nachmittag.
Anders Eintracht-Torwart Markus Pröll: Er klärte in der zweiten Halbzeit mehrmals bravourös gegen Diego Klimowicz (62., 68.), war aber bei einer abermaligen Kopfballaktion des Argentiniers machtlos (72.). Bochum begriff die finale Heimpartie gegen Frankfurt als große Chance. „Es ist eine glückliche Fügung, dass wir überhaupt noch in der Verlosung dabei sind“, sagte Christoph Dabrowski mit Blick auf die schwache Vorrunde. Aber die ist nun schon wieder vergessen.
Die Saison 2011/2012
| Verein | Sp | Diff | Pkt. | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. | ![]() |
Borussia Dortmund | 34 | 55 | 81 | ![]() |
| 2. | ![]() |
Bayern München | 34 | 55 | 73 | ![]() |
| 3. | ![]() |
FC Schalke 04 | 34 | 30 | 64 | ![]() |
| 4. | ![]() |
Bor. Mönchengladbach | 34 | 25 | 60 | ![]() |
| 5. | ![]() |
Bayer Leverkusen | 34 | 8 | 54 | ![]() |
| 6. | ![]() |
VfB Stuttgart | 34 | 17 | 53 | ![]() |
| 7. | ![]() |
Hannover 96 | 34 | -4 | 48 | ![]() |
| 8. | ![]() |
VfL Wolfsburg | 34 | -13 | 44 | ![]() |
| 9. | ![]() |
Werder Bremen | 34 | -9 | 42 | ![]() |
| 10. | ![]() |
1. FC Nürnberg | 34 | -11 | 42 | ![]() |
| 11. | ![]() |
1899 Hoffenheim | 34 | -6 | 41 | ![]() |
| 12. | ![]() |
SC Freiburg | 34 | -16 | 40 | ![]() |
| 13. | ![]() |
FSV Mainz 05 | 34 | -4 | 39 | ![]() |
| 14. | ![]() |
FC Augsburg | 34 | -13 | 38 | ![]() |
| 15. | ![]() |
Hamburger SV | 34 | -22 | 36 | ![]() |
| 16. | ![]() |
Hertha BSC | 34 | -26 | 31 | ![]() |
| 17. | ![]() |
1. FC Köln | 34 | -36 | 30 | ![]() |
| 18. | ![]() |
1. FC Kaiserslautern | 34 | -30 | 23 | ![]() |