01.11.2008 · Der 1. FC Köln stürzt den VfB Stuttgart mit seinem Auswärts-Coup Niemandsland der Bundesliga. Wo sich der Aufsteiger als Elfter recht wohl fühlt, dürfte der punktgleiche Tabellennachbar Stuttgart als Zehnter nun vor unruhigen Zeiten stehen.
Das Wiedersehen mit seinem früheren Meistertrainer Christoph Daum hat dem VfB Stuttgart die zweite Heimniederlage der Bundesliga-Saison und damit unruhige Zeiten beschert. Die Schwaben unterlagen am Samstag dem 1. FC Köln 1:3 und versinken immer tiefer im Mittelmaß.
Die Treffer für die Kölner erzielten vor 55.800 Zuschauern im ausverkauften Neckarstadion der FC-Torjäger Milivoje Novakovic (3. und 61. Minute) und Petit (90.+4), die dem Aufsteiger bereits den dritten Auswärtserfolg sicherten. Für den slowenischen Nationalstürmer waren es die Treffer Nummer sechs und sieben in dieser Bundesligasaison, der portugiesische Auswahlspieler traf zum ersten Mal im FC-Trikot. Für die enttäuschenden Schwaben reichte es lediglich zum zwischenzeitlichen Anschlusstreffer von Roberto Hilbert (69.).
Köln mit neuem System
Bei den Kölnern musste Daum wegen des Ausfalls von Mittelfeldspieler Fabrice Ehret erstmals nach fünf Spieltagen eine veränderte Startelf aufs Feld schicken und verordnete gleich ein neues System. Der FC-Trainer verzichtete auf Mittelfeldspieler Nemanja Vucicevic und bot den früheren Stuttgarter Sergiu Radu als zweite Spitze neben Novakovic auf. Marvin Matip rückte als zusätzliche Absicherung vor der Vierer-Abwehrkette ins Team, musste aber nach gut einer halben Stunde angeschlagen für Kevin McKenna weichen.
Der VfB war früh kalt erwischt worden, als der Kölner Kapitän Novakovic nach einem Kopfball seines Sturmpartners Sergiu Radu und der Abwehr von Torhüter Jens Lehmann den Ball über die Linie des Stuttgarter Tores spitzelte. Danach stellten die Kölner das Fußballspielen weitgehend ein und ließen die Schwaben kommen.
VfB ideenlos
Der VfB konnte seine optische Überlegenheit allerdings nicht nutzen. Nach zwei Möglichkeiten von Sami Khedira (7./14.) sowie einer von Hilbert (12.) entwickelte sich eine Begegnung auf mäßigem Niveau. Gegen die gut gestaffelten Kölner präsentierte sich der VfB weitgehend ideenlos, phlegmatisch und bisweilen sogar leidenschaftslos.
Dank der unfreiwilligen Mithilfe des schwachen Nationalspielers Thomas Hitzlsperger ging der Aufsteiger sogar 2:0 in Führung. Erst danach schienen die Stuttgarter langsam in Fahrt zu kommen und verkürzten durch Hilberts Abstaubertor tatsächlich. Von einem geordneten und durchdachten Spielaufbau war allerdings auch danach kaum etwas zu sehen. So hing etwa Nationalstürmer Mario Gomez praktisch die gesamte Spielzeit völlig in der Luft.
Die Saison 2011/2012
| Verein | Sp | Diff | Pkt. | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. | ![]() |
Borussia Dortmund | 34 | 55 | 81 | ![]() |
| 2. | ![]() |
Bayern München | 34 | 55 | 73 | ![]() |
| 3. | ![]() |
FC Schalke 04 | 34 | 30 | 64 | ![]() |
| 4. | ![]() |
Bor. Mönchengladbach | 34 | 25 | 60 | ![]() |
| 5. | ![]() |
Bayer Leverkusen | 34 | 8 | 54 | ![]() |
| 6. | ![]() |
VfB Stuttgart | 34 | 17 | 53 | ![]() |
| 7. | ![]() |
Hannover 96 | 34 | -4 | 48 | ![]() |
| 8. | ![]() |
VfL Wolfsburg | 34 | -13 | 44 | ![]() |
| 9. | ![]() |
Werder Bremen | 34 | -9 | 42 | ![]() |
| 10. | ![]() |
1. FC Nürnberg | 34 | -11 | 42 | ![]() |
| 11. | ![]() |
1899 Hoffenheim | 34 | -6 | 41 | ![]() |
| 12. | ![]() |
SC Freiburg | 34 | -16 | 40 | ![]() |
| 13. | ![]() |
FSV Mainz 05 | 34 | -4 | 39 | ![]() |
| 14. | ![]() |
FC Augsburg | 34 | -13 | 38 | ![]() |
| 15. | ![]() |
Hamburger SV | 34 | -22 | 36 | ![]() |
| 16. | ![]() |
Hertha BSC | 34 | -26 | 31 | ![]() |
| 17. | ![]() |
1. FC Köln | 34 | -36 | 30 | ![]() |
| 18. | ![]() |
1. FC Kaiserslautern | 34 | -30 | 23 | ![]() |