02.02.2013 · Neuzugang Bastos bringt Schalke mit einem Traumtor in Führung. Doch dann gleicht Klaus für Fürth aus, ehe der Aufsteiger und Tabellenletzte in der Nachspielzeit gar noch gewinnt. Der Frust „auf“ Schalke steigt.
Von Richard Leipold, GelsenkirchenRichtlinien für Lesermeinungen
Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Leser-Kommentare zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 1000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung des Leser-Kommentars weisen wir am Beitrag sowohl den Klarnamen als auch den Nickname des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.
Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Leser-Kommentaren von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Leser-Kommentare zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für FAZ.NET-Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.
Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.
Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Leser-Kommentare automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.
Es stellt sich, wie bei all den Clubs die erfolglos sind, die Charakterfrage. Da ist es nicht gut bestellt in GE. Ein Sportdirektor der seinen damaligen Mentor hinterrücks meuchelte und zudem in Stuttgart finanzielle Hypotheken hinterließ. Der Nachfolger vom Jahrhunderttrainer, der auch beim VfB scheiterte und ein ungeschriebenes Gesetz ad absurdum führte; nämlich nichts Schlechtes über den Vorgänger nachzureden. Ein heimtückischer Treter, der sich erdreistet die treuen Fans anzugreifen. Der Chef einer Fleischfabrik, der vertrauliche Briefe öffentlich macht. Es wird höchste Zeit, dass so ein Traditionsverein von echten Schalkern geführt und nicht von Schwaben und Ostwestfalen. Männer wie Thon, die Kremers, auf jeden Fall Charismatiker mit blauweißem Blut in den Adern und Corporate Identity. Die Ultras überzeichnen zwar, im Kern haben sie das Gespür, dass Tradition gepflegt werden muss. Ob das mit Wildfremden gelingen kann, bezweifle ich.
nach denn Entlassungen der letzten rund 10 Jahren an Trainern. Welcher
Trainer der langfristig denkt soll auf Schalke anheuern?
Die gehen langsam aus!
Schalke ist schlechter Arbeitgeber
Da würde selbst José Mourinho Scheitern
mfg
Wenn der sportliche Erfolg nicht eintritt muss man doch auch mal die Sportdirektion hinterfragen. Transfers, Vertragsgestaltungen, Trainerentlassungen und Nachfolgerbenennungen, all diese relevanten und richtungsweisenden Entscheidungen werden dort getroffen.
Fragen an die Fußball-Kennerinnen und Kenner: Leistet sich der hochverschuldete Verein S04 nicht einen der teuersten Kader der Liga? Wie kommt es dann, dass das Geld so verpufft, was ja gerade für diesen Verein sehr gefährlich ist? Handelt es sich möglicherweise um gravierende Fehler im Management, für die Herr Held die Verantwortung übernehmen müsste? Sollte sich S04 vielleicht einen Verein wie Eintracht Frankfurt zum Vorbild nehmen, der mit weniger Geld mehr Bundesliga-Erfolg erzielt?
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 05.02.2013 01:49 UhrVor der Saison,
Hat Hub Stevens darauf hingewiesen wo die Schwachstellen sind und das
ein Einbruch passieren kann.
Da war kein Geld da
1:1000 das jetzt für die unfähigen zwei Kumpels aus Stuttgart
Geld da ist.
Also, sich die Eintracht zum Vorbild zu nehmen, fiele...
...wohl trotz des gegenwärtigen Erfolgs der SGE immer noch in die
Rubrik: Zweifelhafte Vorbilder. Horst Heldt und die Mannschaft stecken
tatsächlich in einer tiefen Schaffenskrise. Bis im Frühherbst
lief bei Schalke alles wie am Schnürchen, seither scheint ihnen das
Erreichte wie Sand durch die Finger zu rinnen, und ein Ende ist nicht
wirklich abzusehen. Da sind auf allen Stufen schwere Fehler gemacht
worden.
Schulden mögen kein sanftes Ruhekissen sein, aber solange sie nicht
im dümmsten Moment fällig werden und sonst immer bedient
werden können, sind sie von nachrangiger Bedeutung. Bedeutender
werden in einer solchen Lage die Einnahmenausfälle, weil man
wahrscheinlich die nächstjährige CL-Teilnahme verpassen wird.
Damit werden die Knappen vom Jäger auf die Spitzenplätze
wieder zum Gejagten. Das hat man sich auf Schalke gewiss anders
vorgestellt für die Zukunft.
Von allen Gefahren, die auf Schalke lauern, ist derzeit der Faktor Zeit
die grösste, und darauf haben sie keinen Einfluss.