13.08.2011 · Die Mönchengladbacher Führung ist nur von kurzer Dauer. Doch auch mit zehn Spielern hält die Mannschaft von Trainer Favre das 1:1 gegen den VfB Stuttgart. Vor allem Torwart ter Stegen hat großen Anteil an dem Teilerfolg.
Von Marc Heinrich, MönchengladbachEs war lange ein ungleicher Wettbewerb, und er hieß: Einer gegen alle! Mit dem Gladbacher Torwart Marc-André ter Stegen in der Hauptrolle. Umso überraschender, dass die Auseinandersetzung seiner Borussia mit dem VfB Stuttgart am zweiten Bundesligaspieltag dennoch mit einem Teilerfolg endete. Beim 1:1 am Samstagabend gegen die Schwaben bestätigte der Schlussmann seine seit Monaten herausragende Verfassung und verdiente sich als Rückhalt seines ansonsten verbesserungsfähigen Fußballteams abermals eine Bestnote.
Alleine in der ersten Halbzeit bewahrte er sich und seine Kollegen in einer handvoll Szenen vor dem möglichen Rückstand: In höchster Not machte er Fehler seiner Vorderleute zunichte und rettete gegen Martin Harnik (17. Minute), Christian Gentner (25. und 32.), Cacau (35.) sowie Tamas Hajnal (38.) mit zum Teil spektakulären Reflexen. Die einsatzfreudige aber übermütige Borussia brachte sich sechs Tage nach ihrem 1:0-Auftaktcoup beim FC Bayern immer wieder selbst in Schwierigkeiten, in dem sie den Ball viel zu oft kurz nach der Eroberung dem Gegner in die Füße spielte. Vor allem die Versuche, mit langen Pässen Marco Reus in Szene zu setzen, scheiterten in ihren Ansätzen. Die Stuttgarter, die wiederum auf den agilen Kapitän Cacau als Alleinunterhalter im Angriff setzten, hatten so nur wenig Mühe, das Geschehen zu kontrollieren und durch Konter immer wieder für Unruhe zu sorgen.
Auch nach dem Seitenwechsel, als die Partie mehr Fahrt aufnahm, machten Nervosität und Unsicherheit den Gladbachern zu schaffen. Cristian Molinaro, der bis dahin nur als wenig zimperlicher Bewacher von Reus aufgefallen war, fehlten bei einem gefühlvollen Schlenzer nur wenig zur Führung (52.), die auch Harnik nicht zu Stande brachte, als er mit dem Kopf in ter Stegen seinen Meister fand (53.). Eine strittige Entscheidung brachte den Gladbachern schließlich Glück. Schiedsrichter Manuel Gräfe entschied nach einem leichten Rempler von William Kvist an Reus auf Strafstoß - eine Gelegenheit, die Filip Daems zu nutzen verstand (67.). Doch es dauerte nur kurz, ehe die Stuttgarter zurückschlugen und auch ter Stegen das Nachsehen hatte: Cacau traf zum 1:1 (71.), mit dem sich beide Teams anschließend arrangierten, wobei die zaghafte Schlussoffensive der Borussia darunter litt, dass Roel Brouwers wegen wiederholten Foulspiels Gelb-Rot sah (79.).
Die Saison 2011/2012
Muss das Relegationsspiel wiederholt werden?
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| Verein | Sp | Diff | Pkt. | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. | ![]() |
Borussia Dortmund | 34 | 55 | 81 | ![]() |
| 2. | ![]() |
Bayern München | 34 | 55 | 73 | ![]() |
| 3. | ![]() |
FC Schalke 04 | 34 | 30 | 64 | ![]() |
| 4. | ![]() |
Bor. Mönchengladbach | 34 | 25 | 60 | ![]() |
| 5. | ![]() |
Bayer Leverkusen | 34 | 8 | 54 | ![]() |
| 6. | ![]() |
VfB Stuttgart | 34 | 17 | 53 | ![]() |
| 7. | ![]() |
Hannover 96 | 34 | -4 | 48 | ![]() |
| 8. | ![]() |
VfL Wolfsburg | 34 | -13 | 44 | ![]() |
| 9. | ![]() |
Werder Bremen | 34 | -9 | 42 | ![]() |
| 10. | ![]() |
1. FC Nürnberg | 34 | -11 | 42 | ![]() |
| 11. | ![]() |
1899 Hoffenheim | 34 | -6 | 41 | ![]() |
| 12. | ![]() |
SC Freiburg | 34 | -16 | 40 | ![]() |
| 13. | ![]() |
FSV Mainz 05 | 34 | -4 | 39 | ![]() |
| 14. | ![]() |
FC Augsburg | 34 | -13 | 38 | ![]() |
| 15. | ![]() |
Hamburger SV | 34 | -22 | 36 | ![]() |
| 16. | ![]() |
Hertha BSC | 34 | -26 | 31 | ![]() |
| 17. | ![]() |
1. FC Köln | 34 | -36 | 30 | ![]() |
| 18. | ![]() |
1. FC Kaiserslautern | 34 | -30 | 23 | ![]() |