01.11.2008 · 0:3 in Hoffenheim vor einer Woche - und in Hannover gab es dasselbe Ergebnis für den Hamburger SV: für die Mannschaft von Martin Jol gibt derzeit auswärts herbe Niederlagen. Hannover zeigte dagegen trotz Verletzungssorgen eine starke Leistung.
Der Hamburger SV hat einen herben Rückschlag im Kampf um den Bundesliga-Spitzenplatz erlitten. Im 41. Nord-Duell gegen Hannover 96 kassierten die Hamburger eine bittere 0:3 (0:2)-Pleite. Die stark ersatzgeschwächten Niedersachsen machten vor 49.000 Zuschauern fehlende spielerische Klasse durch große Moral wett.
Nach vier sieglosen Partien bescherten die Tore von Bastian Schulz (5. Minute), Jan Schlaudraff (18.) und Jiri Stajner (79.) der Mannschaft von Trainer Dieter Hecking das dringend benötigte Erfolgserlebnis. Für den HSV war es die dritte 0:3-Auswärtsniederlage in dieser Saison. Hecking musste gleich vier Innenverteidiger ersetzen. Valérien Ismaël, Mario Eggimann, Vinicius und Frank Fahrenhorst fielen verletzt aus.
Balitsch und Schulz sehr überzeugend
Doch die Mittelfeldspieler Hanno Balitsch und Christian Schulz verrichteten als Aushilfs-Verteidiger einen tollen Job. Auch ihre Teamkollegen wirkten angesichts der Personalprobleme keineswegs verunsichert. Sie hielten von Beginn an das Tempo in dem packenden Nachbarschafts-Duell hoch und gingen aggressiver und mit mehr Leidenschaft als die favorisierten Hamburger zu Werke.
Bereits der erste 96-Angriff führte zum Erfolg. Nach einem Zuspiel von Schlaudraff fasste sich der neu in die Startelf gerückte Bastian Schulz ein Herz und zog aus 20 Metern ab. Sein Flatterball flog über Torwart Frank Rost ins Tor. Der HSV-Keeper machte dabei eine unglückliche Figur. Seine Vorderleute leisteten sich zum Teil haarsträubende Fehler. Nach einem Patzer von Joris Mathiijsen hatte zunächst Mikael Forssell das 2:0 auf dem Fuß, ehe Schlaudraff eine gelungene Kombination mit seinem dritten Saisontor abschloss.
Fromlowitz wieder mit Glanzparaden
Die überhastet angreifenden Hamburger hatte gegen die neu formierte Abwehr der Gastgeber einen schweren Stand. HSV-Trainer Martin Jol wechselte schon nach 26 Minuten Jonathan Pitroipa für den wirkungslosen Paolo Guerrero ein. Große Chancen gab es aber kaum. Ivica Olic (24.) setzte einen Kopfball neben den Pfosten, und bei einem Freistoß von Mladen Petric (43.) war 96-Torwart Florian Fromlowitz auf dem Posten. Den Nachschuss aus kürzester Distanz wehrte Verteidiger Steven Cherundolo mit dem Kopf ab.
Die Szene hatte Symbolcharakter. Nach dem Seitenwechsel verstärkten die Hamburger den Druck; Hannover 96 hielt mit großem Kampfgeist dagegen und verteidigte mit Glück und Geschick den Vorsprung. Dabei zeichnete sich Enke-Vertreter Fromlowitz mehrfach mit Glanzparaden gegen Olic und Piotr Trochowski aus. Einen der gefährlichen Konter verwandelte Stajner zum viel umjubelten Endstand.
Die Saison 2011/2012
| Verein | Sp | Diff | Pkt. | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. | ![]() |
Borussia Dortmund | 34 | 55 | 81 | ![]() |
| 2. | ![]() |
Bayern München | 34 | 55 | 73 | ![]() |
| 3. | ![]() |
FC Schalke 04 | 34 | 30 | 64 | ![]() |
| 4. | ![]() |
Bor. Mönchengladbach | 34 | 25 | 60 | ![]() |
| 5. | ![]() |
Bayer Leverkusen | 34 | 8 | 54 | ![]() |
| 6. | ![]() |
VfB Stuttgart | 34 | 17 | 53 | ![]() |
| 7. | ![]() |
Hannover 96 | 34 | -4 | 48 | ![]() |
| 8. | ![]() |
VfL Wolfsburg | 34 | -13 | 44 | ![]() |
| 9. | ![]() |
Werder Bremen | 34 | -9 | 42 | ![]() |
| 10. | ![]() |
1. FC Nürnberg | 34 | -11 | 42 | ![]() |
| 11. | ![]() |
1899 Hoffenheim | 34 | -6 | 41 | ![]() |
| 12. | ![]() |
SC Freiburg | 34 | -16 | 40 | ![]() |
| 13. | ![]() |
FSV Mainz 05 | 34 | -4 | 39 | ![]() |
| 14. | ![]() |
FC Augsburg | 34 | -13 | 38 | ![]() |
| 15. | ![]() |
Hamburger SV | 34 | -22 | 36 | ![]() |
| 16. | ![]() |
Hertha BSC | 34 | -26 | 31 | ![]() |
| 17. | ![]() |
1. FC Köln | 34 | -36 | 30 | ![]() |
| 18. | ![]() |
1. FC Kaiserslautern | 34 | -30 | 23 | ![]() |