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0:0 gegen Mainz Hamburger Rettung

Der Hamburger SV und die erste Liga - dieses Bündnis bleibt bestehen. Nach einem 0:0-Unentschieden feiert der Bundesliga-Dino den Klassenverbleib. Was die Spieler auf dem grünen Rasen bieten, ist aber wieder einmal überschaubar.

© dpa Vergrößern Umzingelt: Guerrero (im Foto links) schirmt den Ball gegen zwei Mainzer ab

Eine Saison im Zeichen des nervenaufreibenden Abstiegskampfs endete für den Hamburger SV an diesem Samstagnachmittag glücklich. Das dank einer konzentrierten Defensivleistung erreichte 0:0 gegen den FSV Mainz 05 genügte den Norddeutschen, um den Klassenverbleib einen Spieltag vor Saisonende zu zementieren.

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Der Freiburger Sieg gegen den 1. FC Köln lässt die Hamburger nächsten Samstag sorgenfrei nach Augsburg zum Saisonabschluss reisen. Glück für den HSV: Sein Personal hatte auch gegen Mainz 05 alles andere als überzeugend gespielt. Die Gäste waren das bessere Team und zeigten in punkto Engagement, Einsatzwillen und Laufbereitschaft charakterliche Größe, da das Ziel Nichtabstieg von Trainer Thomas Tuchels Mannschaft bereits vor diesem Spiel erreicht worden war. Das Angriffsspiel der Mainzer wirkte stets gefährlicher als das des HSV. Grund zum Jubeln hatte dieser dennoch, weil Freiburg Schützenhilfe leistete.

Sprechchöre für Jarolim und Petric

Eine viertel Stunde vor Schluss und erst Recht nach dem Freiburger 3:1 trauten sich die Hamburger Fans dann auch, das für sie entscheidende Lied anzustimmen: „Niemals zweite Liga!“ Die Stimmung war bestens im letzten Heimspiel der Spielzeit, ein wenig Wehmut schwang auch mit: in begeisterten Sprechchören feierten die Hamburger Fans David Jarolim, der den Verein nach neun Jahren verlassen wird. Vier Jahre war Mladen Petric dabei, auch für den von den Anhängern umjubelten Kroaten heißt es nach dieser Serie: tschüß, Hamburg!

Bild 1 Spalier für Mladen: Petric applaudiert den Zuschauern nach seinem letzten Heimspiel im HSV-Dress © dapd Bilderstrecke 

Aus Hamburger Sicht war die Freiburger Führung gegen Köln das beste einer lange Zeit müden ersten Halbzeit. Im Fernduell mit den Kölnern brauchte der HSV dreißig Minuten, um ins Spiel zu finden. Zuvor hatte Sven Neuhaus im Hamburger Tor gezeigt, dass er ein guter Torwart ist. Reaktionsschnell wehrte der Drobny-Ersatz einen Schuss Eric-Maxim Choupo-Motings nach einem Mainzer Konter ab (16. Minute). Die Gäste wirkten in der Spielanlage reifer und durchdachter, dem HSV tat das Mitwirken Paolo Guerreros gut, der nach seiner acht Wochen langen Sperre wieder dabei war.

Zweimal allerdings scheiterte der Peruaner in aussichtsreicher Position: zunächst wischte der Mainzer Torwart Christian Wetklo seinen Kopfball über die Latte (37.), dann köpfte Guerrero freistehend über das Tor (44.). Nach dem Wechsel verlegte sich der HSV darauf, ohne Gegentor zu bleiben und ließ das Offensivspiel schleifen. Mainz konnte davon nicht profitieren und ließ dem HSV den Punkt, den er noch brauchte, um nicht abzusteigen.

Hamburger SV - FSV Mainz 05 0:0

Hamburger SV: Neuhaus - Bruma, Mancienne, Westermann, Aogo - Jarolim (89. Arslan), Rincón - Son, Jansen - Petric (74. Sala), Guerrero (84. Tesche)
FSV Mainz 05: Wetklo - Pospech, Kirchhoff, Noveski, Bungert - Caligiuri, Polanski (56. Baumgartlinger), Soto (78. Nicolai Müller) - Zidan (64. Malli) - Choupo-Moting, Szalai
Schiedsrichter: Meyer (Burgdorf)
Zuschauer: 56.537
Gelbe Karten: - / Caligiuri (1)
 

Quelle: F.A.Z.

 
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