20.03.2010 · Das Spiel hatte immerhin zehn aufregende Sekunden: Ibisevic schoss den auf der Linie herumfliegenden Pinola an, im Nachschuss traf Eduardo die Querlatte. Am Ende stand es wie am Anfang - 0:0.
Von Elisabeth Schlammerl, NürnbergDer 1. FC Nürnberg hätte einen großen Schritt auf dem Weg zum Klassenverbleib in der Bundesliga machen können, weil ihm die direkte Konkurrenz den Gefallen tat, am Samstagnachmittag zu verlieren. Aber der „Club“ schaffte es nicht, die Schwäche von Bochum und Hannover auszunutzen, erreichte gegen die TSG 1899 Hoffenheim im heimischen Stadion nur ein 0:0, bleibt aber im fünften Spiel nacheinander ungeschlagen.
„Ich bin ein glücklicher Trainer, denn wir hätten auch verlieren können“, sagte der Nürnberger Trainer Dieter Hecking. Die Hoffenheimer haben den Abwärtstrend nach zwei Niederlagen etwas gestoppt, bleiben aber weiter hinter den Erwartungen zurück. „Wenn wir heute gewonnen hätten, hätten wir mit dem Abstieg nichts mehr zu tun gehabt. Wir müssen hellwach sein“, sagte der Hoffenheimer Trainer Ralf Rangnick.
Die Hoffenheimer haben den Abwärtstrend nach zwei Niederlagen etwas gestoppt, bleiben aber weiter hinter den Erwartungen zurück. Die Nürnberger, die in Albert Bunjaku (Muskelfaserriss) auf ihren treffsichersten Stürmer verzichten mussten, waren zunächst vor allem damit beschäftigt, die engagierten Hoffenheimer zu bremsen. Selten einmal gelang ihnen ein Vorstoß, und dabei trieben die Franken den Ball dann viel zu hektisch nach vorne. Der Gegner aus dem Kraichgau agierte etwas gefährlicher vor des Gegners Tor, aber die Angriffe waren nicht zwingend.
Pinola rettet erst, dann trifft Eduardo die Latte
Nur einmal schafften sie es in der ersten Hälfte, die Franken ernsthaft in Verlegenheit zu bringen. In der 13. Minute konnte „Club“-Torhüter Raphael Schäfer eine Hereingabe von Salihovic nicht festhalten, der Ball sprang Ibisevic vor die Füße. In den Schuss des Hoffenheimer Stürmers warf sich auf der Linie Pinola, im Nachschuss traf Eduardo nur die Querlatte. Es waren die aufregendsten zehn Sekunden der ersten Halbzeit. Nach der Pause folgten ein paar weitere, vor allem gegen Ende der Partie.
Aber eine Stunde lang sahen die Zuschauer in der Nürnberger WM-Arena ein niveauarmes Spiel. Auch in den zweiten 45 Minuten waren die Hoffenheimer der Führung zunächst näher. Zuerst scheiterte Eduardo knapp mit einem Kopfball (52.), dann sauste Ibisevic frei auf Schäfer zu und brachte den Ball nicht am Nürnberger Torhüter vorbei.
Erst in der letzten halben Stunde erhöhte der 1. FC Nürnberg etwas das Tempo und den Druck auf das gegnerische Tor, erarbeitete sich nun mehr Präsenz. Trainer Hecking hatte die Richtung schon zur Halbzeit vorgegeben, als er mit Marek Mintal eine zusätzliche Offensivkraft gebracht hatte, später wechselte er mit Angelos Charisteas noch einen zweiten Stürmer ein. Aber der dichte Hoffenheimer Defensivverbund war an diesem Tag einfach nicht zu knacken.
Die Saison 2011/2012
| Verein | Sp | Diff | Pkt. | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. | ![]() |
Borussia Dortmund | 34 | 55 | 81 | ![]() |
| 2. | ![]() |
Bayern München | 34 | 55 | 73 | ![]() |
| 3. | ![]() |
FC Schalke 04 | 34 | 30 | 64 | ![]() |
| 4. | ![]() |
Bor. Mönchengladbach | 34 | 25 | 60 | ![]() |
| 5. | ![]() |
Bayer Leverkusen | 34 | 8 | 54 | ![]() |
| 6. | ![]() |
VfB Stuttgart | 34 | 17 | 53 | ![]() |
| 7. | ![]() |
Hannover 96 | 34 | -4 | 48 | ![]() |
| 8. | ![]() |
VfL Wolfsburg | 34 | -13 | 44 | ![]() |
| 9. | ![]() |
Werder Bremen | 34 | -9 | 42 | ![]() |
| 10. | ![]() |
1. FC Nürnberg | 34 | -11 | 42 | ![]() |
| 11. | ![]() |
1899 Hoffenheim | 34 | -6 | 41 | ![]() |
| 12. | ![]() |
SC Freiburg | 34 | -16 | 40 | ![]() |
| 13. | ![]() |
FSV Mainz 05 | 34 | -4 | 39 | ![]() |
| 14. | ![]() |
FC Augsburg | 34 | -13 | 38 | ![]() |
| 15. | ![]() |
Hamburger SV | 34 | -22 | 36 | ![]() |
| 16. | ![]() |
Hertha BSC | 34 | -26 | 31 | ![]() |
| 17. | ![]() |
1. FC Köln | 34 | -36 | 30 | ![]() |
| 18. | ![]() |
1. FC Kaiserslautern | 34 | -30 | 23 | ![]() |