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Bundesliga-Kommentar Dumm und dämlich

 ·  „Fair Play“ ist schön, wird aber nicht immer gepflegt. Der St.-Pauli-Spieler Lehmann tritt es mit Füßen. Er könnte sich was bei Michael Frontzeck abschauen - auch wenn es dem nichts genutzt hat. Er ist entlassen worden.

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Carsten Effertz

Kommentatoren sollten sich hinterfragen

Solange derjenige, der ein taktisches Foul begeht von den Kommentatoren als clever bezeichnet wird, muss sich wirklich niemand wundern, dass die Spieler sich auch noch dafür feiern lassen, dass sie für einen Platzverweis eines Kollegen sorgen konnten.
Und Schiri Stark tritt wie üblich nur für die Kamera, wenn er glaubt er habe nichts falsch gemacht. Hat er aber. Gelbe Karte wegen Foulspiel (hat er gegeben), aber unsportliches Verhalten wegen Schauspielerei sieht auch zwingend eine gelbe Karte vor = Gelb-Rot auch für Lehmann.

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Paul Franklin

Schon der Versuch...

... einer Tätlichkeit ist mit einer roten Karte zu ahnden. Daher hätte Lehmann gar nicht schauspielern müssen, De Camargo hätte auch so vom Platz gemusst. Leider werden immer noch zu viele Spieler NICHT vom Platz geschickt, die Tätlichkeiten begehen, siehe zuletzt Simunic gegen Robben. Verständlich, dass Lehmann dem Schiedsrichter da auf die Sprünge helfen wollte.
.
Bitte nicht falsch verstehen, ich heiße nicht gut, dass Lehmann geschauspielert hat. Aber die rote Karte gegen De Camargo war gerechtfertigt, da sind die DFB Regeln eindeutig. Frontzeck müsste sich also in allererster Linie bei De Camargo "bedanken".

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Raoul Duke
Raoul Duke (RaDuke) - 13.02.2011 21:26 Uhr

Das traurige ist dann noch, wenn Lattek & Co hinterher gratulieren..

& meinen, er müsse das ja machen, weil geht ja um viel Kohle und so.
Tja, so ist man ein richtig mieses Vorbild als Volkssport.
Kann meinem Vorredner nur zustimmen. Frage mich auch, welche weltfremden Herrschaften im DFB da Entscheidungen treffen. Auf der einen Seite Emotionen unterbinden wollen (gelbe Karte für Trikot ausziehen nachm Tor, Fan-Repression) & auf der anderen Seite Regeln die dem Sport gut tuhen würden lasch hand haben oder gar nicht erst einführen (50+1 Regel, oder eben Unsportlichkeit im nachhinein entsprechend ahnden).
Auch sollten sich die Fans an die eigene Nase fassen & auch ihre eigenen Spieler auf derbste auspfeiffen, wenn sowas auftritt. Sowas ist doch einfach nur peinlich. Und Spieler die sowas "für" meinen Verein getan haben, habe ich nie sonderlich gemocht. Ist einfach der falsche Charakter. Und das hat wohl System. Habe gehört, solche Unsportlichkeiten werden der Jugend richtig gehend antrainiert.

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Tim Sonder
Tim Sonder (timbo_em) - 13.02.2011 20:00 Uhr

Lehmann nur einer unter vielen

Solange die Fifa und der DFB sich weiter hinter der "Tatsachenentscheidung" verstecken und es auch noch damit begründen, die Unparteiischen damit zu schützen, wird es mit der Theatralik im Fussball fröhlich weiter gehen. Würde man solche und ähnliche Aktionen durch die Sportgerichtsbarkeit des DFB rigoros ahnden und würden die Zuschauer ihren Unmut darüber - notfalls auch gegen einen Spieler aus der eigenen Mannschaft kundtun -, wäre das Problem mit dem nicht gepflegten Fair Play in Kürze gelöst. So ist das einzige, was Lehmann von den anderen Laiendarstellern unterscheidet, die Ehrlichkeit mit der er hinterher seinen Entscheidungsfindungsprozess dargelegt hat.

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Jahrgang 1974, Sportredakteur.

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