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Borussia Dortmund Fußball, der die Welt verändert

 ·  Um auch in Zukunft international so erfolgreich sein zu können wie in dieser Saison, muss Borussia Dortmund den Kader auf höchstem Niveau verstärken – und dabei die immense Begeisterungsfähigkeit des Teams erhalten.

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Gerhard Grell

Geld, das den BVB verändert

Dank nun schon Jahre währendem systemischem Bevorteilen der CL-Teilnehmer hat Bayern die Mittel, um dem BVB soviel Personal wegzukaufen, dass die nationale (Geld-)Hirarchie nicht gestört wird. Das Geld der Bayern wird den BVB verändern. Bayern hat noch jedes Jahr Gegnern Spieler abgekauft, nur um Gegener zu schwächen.
Da dank GEZ-Zwangsabgaben auch die CL kräftig zwangsfinanziert ist, geht das immer so weiter. Damit auch Sky noch sein Schäfchen scheren kann, überträgt das ZDF dann PSG gegen Valencia - den BVB kriegt man allenfalls im Pay-TV zu sehen.

Ohne mich. Das brauche ich nicht. Dann lese ich lieber ein Buch oder mache eine Radtour.

Ich finde es gut, wenn die FAZ dem "Seh-Sport" Fußball künftig seinen Raum im Pay-TV lässt aber nicht so viel Papier damit befüllt. Das ist der internationale Zirkus nicht wert.

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Joachim Mense
Joachim Mense (JMense) - 06.03.2013 19:34 Uhr

Und man müsste ergänzen...

'Um auch in Zukunft international so erfolgreich sein zu können wie in dieser Saison, muss Borussia Dortmund den Kader auf höchstem Niveau verstärken – und dabei die immense Begeisterungsfähigkeit des Teams erhalten.' Und man müsste ergänzen: Die dumpfen braunen 'Fans' heraushalten. Die haben nämlich nirgendwo etwas zu suchen, auch nicht im Pott. Wenn die Vereine nämlich nicht aufpassen, ist ihr Image schneller hin als Götze dribbeln kann. Sponsoren suchen sich dann appetitlichere Anlässe!

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Peter Slater

... dann muss Lewandovski gehalten werden ... und Werder hat es vorgemacht, wie man sich ...

... international und jetzt national verschlechtern kann und das man bereit sein muss, um OBEN zu bleiben, das in den Kader investiert werden muss und nicht nur "hier und da" rummeiert und deswegen ist es so, das Bayern München dem BVB in dieser Saison so weit enteilt ist und wird Götze verkauft, der ein Marktwert von 42 Millionen hat und Lewandovski schon weg ist ... der Ersatz ist viel teuer x

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Michael Rembrink
Michael Rembrink (mr1960) - 06.03.2013 18:13 Uhr

Der Artikel beinhaltet viele richtige Inhalte, aber....

die Frage "Kann Dortmund Champions League?" ist doch von Jounalisten wie dem Verfasser des Artikels aufgebauscht worden, um Material zu haben, über das man schreiben kann. Niemand mit einem Minimum an Fußballverstand und ein wenig Abstand zum von Spiel zu Spiell wechselnden "Hosiannah" oder "Kreuzigt ihn" hat über diese Frage ernsthaft nachgedacht. Man musste sich doch nur anschauen, wie stark die Bayern im letzten Jahre in der CL gespielt haben und wie das Leistungsvermögen des BVB im Vergleich dazu einzustufen war. Der stärkste Gegner der Bayern im Frühjahr 2012 war nicht Real Madrid oder der FC Chelsea sondern Dortmund. Die Dortmunder können es. Das muss man bei schwächeren Spielen nicht gleich in Frage stellen und bei guten Spielen nicht als völlig neue Weisheit hinstellen. Sie können es, und die Bayern können es auch. Basta. Der Rest ist Tagesform und Glück. Siehe ManU gestern abend. Also, BVB und Bayern, see you in Wembley, hopefully.

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Thomas Kobler

Im Grunde genommen spielt der BVB...

...dieses Jahr die letzte Bayern-Saison nach, als die Münchner auch noch nicht genügend Tiefe - sprich absolute Top-Alternativen - im Kader hatten. Sie korrigierten das im letzten Sommer, im nächsten macht sich Dortmund dran. Wenn die Symptome die selben sind, muss man bei der Kur ja nicht mehr weit suchen. Herr Watzke kündigte das so bereits an.

Im andern Spiel von gestern Abend wurde deutlich, was es braucht, um Jahr für Jahr um nationale und internationale Spitzenplätze konkurrieren zu können. Sir Alex konnte ohne sich allzu viel Kopfzerbrechen zu machen Rooney, Hernández, Kagawa oder Valencia draussen lassen. Mourinho hatte Benzema, Kaká, Pepe und Modric, um dem Spiel notfalls noch einmal eine Wende zu geben, und Casillas sass (verletzt) auf der Tribüne.

Bis dahin ist es für den BVB noch ein ziemlicher Weg, und billig wird das auch nicht. Aber die Generation, die jetzt am Werk ist, könnte der Grundstein sein, nie mehr zurückblicken zu müssen, wenn das Meiste glatt geht.

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06.03.2013, 16:30 Uhr

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