Home
http://www.faz.net/-gtm-76826
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Beckham-Glosse Ja, es ist Liebe

 ·  Ach, Paris, du hast es besser. Beckham à Paris, c’est parfait. Lass sie doch reden, die Neider und Beckmesser, über sein Alter und das sportliche Niveau drüben in Hollywood. Der Mann ist bereit für die Stadt der Liebe.

Artikel Bilder (1) Bildergalerie Lesermeinungen (1)
© AFP Die ganz große Kunst: David Beckham in Paris

Uns bleibt immer noch Paris. Sagte schon Bogart zu Bergman, damals in Casablanca. Und jetzt eben Beckham zu Gattin Posh, auch wenn die in London bleibt, wegen der Kinder. Wir sagen: Ach, Paris, du hast es besser. Beckham à Paris, c’est parfait.

Lass sie doch reden, die Neider und Beckmesser, über sein Alter und das sportliche Niveau drüben in Hollywood. Lass sie schimpfen, die PSG-Fans, die weder ihn wollten noch die sagenhaft reichen Finanziers aus dem Morgenland.

In deiner Aufstellung geht es um mehr als Zweikampfverhalten und vertikale Pässe, dir geht es um l’art pour l’art, die ganz große Kunst. Früher van Gogh, heute Ibrahimovic, du hast ein Herz für verkannte Genies. Und künftig also das Gesamtkunstwerk Beckham auf rechts, quasi als Ersatz für Manet.

Der malte die Nackten (beim Frühstück im Grünen) auf die Leinwand, Beckham trägt sie (bei der Arbeit im Grünen) auf der Haut. Und wer genau hinschaut, liest auf seiner linken Hand: LOVE. Mais oui, mit dem Französisch hapert’s noch bei ihm, so ist das nun mal bei Jungs aus dem Londoner Osten. Aber du merkst, der Mann ist bereit für dich, Stadt der Liebe.

  Weitersagen Kommentieren Merken Drucken
Weitersagen
Themen zu diesem Artikel

Jahrgang 1978, Sportredakteur.

Jüngste Beiträge

Umfrage

Wer gewinnt das Champions-League-Finale 2013?

Alle Umfragen

Bitte aktivieren Sie ihre Cookies.

Nur eine Parkposition?

Von Peter Heß

Robin Dutt hat Lob und Anerkennung für seine Arbeit als Sportdirektor beim DFB bekommen. Doch nach nur neun Monaten zieht es ihn wieder in die Bundesliga. Das stellt den Verband vor ein Problem. Mehr