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Internationaler Fußball : Juventus gewinnt den Pokal

  • Aktualisiert am

Konfettiregen in Rom: Juventus Turin ist Pokalsieger Bild: dpa

Während Real Madrid noch ein Pünktchen zum Meistertitel fehlt, feiert AS Monaco schon Party Monte Carlo. Und Juventus Turin ist auf dem besten Weg zum Triple.

          Italiens Rekordmeister Juventus Turin hat auch ohne den verletzten Fußball-Weltmeister Sami Khedira den Pokal und damit den ersten Titel der Saison geholt. Im Finale der Coppa Italia siegte der Club von Massimiliano Allegri am Mittwochabend mit 2:0 (2:0) bei Lazio Rom. Damit ebnen die Bianconeri nicht nur den Weg zum Triple. Sie stellten mit dem dritten Cupsieg in Folge auch einen Rekord auf.

          Die Turiner gingen im Römer Olympiastadion bereits in der ersten Halbzeit durch den brasilianischen Nationalspieler Daniel Alves (12. Minute) in Führung. Leonardo Bonucci baute in der 25. Minute zum 2:0 aus. Die Saison könnte eine der erfolgreichsten der Vereinsgeschichte werden. Am kommenden Sonntag kann Juve bereits vorzeitig seinen sechsten Meistertitel in Serie perfekt machen. Am 3. Juni spielt der Club im Champions-League-Finale in Cardiff gegen Real Madrid.

          Titel-Durst: Leonardo Bonucci trinkt aus dem Pokal
          Titel-Durst: Leonardo Bonucci trinkt aus dem Pokal : Bild: dpa

          Khedira fiel nicht nur beim Finale am Mittwoch aus, sondern wird auch im Serie-A-Spiel gegen Crotone am kommenden Sonntag fehlen. Der 30-Jährige hatte sich im Halbfinal-Rückspiel in der Champions League eine Oberschenkel-Verletzung zugezogen. Er hatte bereits im Vorjahr im Pokalfinale verletzt gefehlt.

          Real fehlt noch ein Punkt

          Real Madrid und Fußball-Weltmeister Toni Kroos fehlt unterdessen nur noch ein Punkt zum ersten Meistertitel in der Primera Division seit 2012. Der spanische Verein um Superstar Cristiano Ronaldo gewann am Mittwochabend das Nachholspiel beim diesjährigen Europa-League-Halbfinalisten Celta Vigo mit 4:1 (1:0).

          Weltfußballer Ronaldo stellte mit seinem Doppelpack (10./48. Minute) die Weichen für die Königlichen auf Sieg. Unmittelbar nach dem Anschlusstreffer durch Celta-Torjäger John Guidetti erhöhte Karim Benzema für Real auf 3:1 (70.) - und Kroos setzte den Schlusspunkt (88.). Die Gastgeber mussten nach Gelb-Rot für Iago Aspas in der letzten halben Stunde mit neun Feldspielern auskommen.

          Der Champions-League-Finalgegner von Juventus hat damit 90 Punkte - drei Zähler mehr als Titelverteidiger FC Barcelona. Bei Punktgleichheit würde am Ende nach dem 38. Spieltag aber Barca wieder Meister sein, denn die Katalanen waren im entscheidenden direkten Vergleich besser. Real will am Sonntagabend beim FC Malaga den nötigen Punkt für die 33. Meisterschaft holen; der Erzrivale FC Barcelona empfängt zeitgleich SD Eibar.

          AS Monaco französischer Meister

          Der AS Monaco ist in dieser Saison schon einen Schritt weiter und zum achten Mal französischer Fußballmeister. Den ersten Ligue-1-Titel seit dem Jahr 2000 sicherten sich die Monegassen am Mittwochabend vor eigenem Publikum durch einen 2:0 (1:0)-Sieg im Nachholspiel gegen AS Saint-Étienne. Das Team von Trainer Leonardo Jardim hat vor dem 38. und letzten Spieltag sechs Punkte Vorsprung auf Verfolger und Titelverteidiger Paris Saint-Germain (86). Somit können die Hauptstädter um Weltmeister Julian Draxler und Nationaltorwart Kevin Trapp die Monegassen nicht mehr von der Tabellenspitze verdrängen.

          Konfetti-Regen in Monte Carlo: AS Monaco ist französischer Meister
          Konfetti-Regen in Monte Carlo: AS Monaco ist französischer Meister : Bild: Reuters

          Paris hatte die Ligue 1 zuletzt zwischen 2013 und 2016 vier Mal in Serie gewonnen. Die Hauptstädter, die auch diesmal als haushohe Favoriten auf den Liga-Titel galten, gehen in dieser Spielzeit aber nicht ganz leer aus. Sie holten den französischen Liga-Pokal und können auch den wichtigeren Coupe de France gewinnen. Im Finale treffen die Kicker von Trainer Unai Emery am 27. Mai auf den Erstligisten SCO Angers.

          Im Stade Louis II trafen der erst 18 Jahre alte Kylian Mbappé in der 19. Minute sowie Valère Germain in der dritten Minute der Nachspiezeit für die über die gesamte Partie deutlich überlegenen Hausherren. Die Association Sportive mit den vielen Youngster um Mbappé, Thomas Lemar (21) und Bernardo Silva (22) zeigte diese Saison auch in Europa ihr Können. Im Viertelfinale der Champions League warfen sie Borussia Dortmund mit zwei Siegen aus dem Wettbewerb - Juventus Turin war im Halbfinale aber Endstation.

          Quelle: lrei./dpa

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