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Afrika-Cup Überraschungen und Tränengas

22.01.2012 ·  Mit zwei sportlichen Überraschungen und Fan-Tumulten beginnt in Äquatorialguinea das Turnier um den Afrika-Cup. Die Bundesliga-Profis können keine Akzente setzen - ganz im Gegensatz zu Didier Drogba.

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Top-Star Didier Drogba und die Elfenbeinküste sind mit einem Sieg in den Afrika-Cup gestartet. Gegen den Sudan kamen die Ivorer am Sonntag auch ohne die Bundesliga-Profis Arthur Boka (VfB Stuttgart) und Didier Ya Konan (Hannover 96) in Malabo zu einem knappen, aber verdienten 1:0 (1:0)-Erfolg.

Chelsea-Star und Kapitän Drogba erzielte in der 39. Minute den einzigen Treffer der Partie. An diesem Montag (20.00 Uhr) steht in Gruppe C das Duell zwischen Tunesien und Marokko mit dem ehemaligen Bundesliga-Trainer Eric Gerets auf dem Programm. Zuvor startet Ko-Gastgeber Gabun mit dem deutschen Nationalcoach Gernot Rohr gegen Niger (17.00 Uhr/beide Eurosport) ins Geschehen.

„Ich glaube, wir können jede Mannschaft bei diesem Turnier schlagen. Ich hoffe, dass wir morgen in Top-Form sind“, sagte Tunesiens Abwehrspieler Karim Haggui von Hannover 96. Die 28. Auflage des Kontinentalturniers hatte am Samstag mit zwei sportlichen Überraschungen und Fan-Tumulten vor dem Stadion begonnen.

Die Polizei im Spielort Bata setzte nach Medienberichten Tränengas ein, um das Zuschauergedränge vor dem Stadion aufzulösen. Die Anhänger der einheimischen Mannschaft wurden offenbar ungeduldig, weil ihnen der Einlass in die 37.000 Zuschauer fassende Arena wegen der strengen Sicherheitskontrollen zu lange dauerte. Über Verletzte lagen zunächst keine Informationen vor.

Im Auftaktspiel des drei Wochen dauernden Fußball-Turniers gewann Äquatorialguinea 1:0 (0:0) gegen Libyen. Mit seinem Treffer in der 87. Minute ließ der ehemalige Real-Madrid-Akteur Javier Balboa die Co-Gastgeber bei ihrer ersten Afrika-Cup-Teilnahme jubeln.

Im zweiten Spiel der Gruppe A setzte sich Sambia unerwartet mit 2:1 (2:0) gegen Senegal durch. Emmanuel Mayuka (12. Minute) von den Young Boys Bern und Rainford Kalaba (20.) trafen für Sambia. Dame Ndoye vom dänischen Meister FC Kopenhagen gelang nur noch der Anschlusstreffer für den Mitfavoriten (74.).

Bei Senegal wurde der gerade vom SC Freiburg zu Newcastle United gewechselte Angreifer Papiss Demba Cissé in der 67. Minute eingewechselt, konnte aber keine entscheidenden Akzente mehr setzen. Der frühere Hoffenheimer Bundesliga-Profi Demba Ba stand in der Startelf und hatte einige gute Chancen, blieb jedoch ohne Tor. Titelverteidiger und Rekordchampion Ägypten fehlt beim Turnier ebenso wie WM-Gastgeber Südafrika, Nigeria und Kamerun.

Quelle: FAZ.NET mit Material von dpa
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