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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

2:1 in Frankreich Ein Abend für Fußballgenießer

 ·  Ein Freundschaftsspiel der ganz besonderen Güteklasse. Die deutsche Mannschaft gewinnt trotz zahlreicher Absagen erstmals seit 1987 wieder eine Partie gegen Frankreich - und dreht sogar einen Rückstand.

Artikel Bilder (8) Lesermeinungen (47)

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Helge Karlitzky
Helge Karlitzky (Haikal) - 07.02.2013 20:51 Uhr

Sami Khedira unterschätzt

In die Lobeshymnen kann ich einstimmen. Jedoch kommt mir Sami Khedira zu schlecht weg. Er war nicht nur der Fels im defensiven Mittelfeld, sondern setzte auch wesentliche Impulse. Warum wird nicht darauf hingewiesen, dass jener Traumpass ein Doppelpass war, denn Khedira hatte Özil den Ball zugespielt und war in die Lücke gestartet. Sami Khediras Spielintelligenz und seine Übersicht werden von den Kommentatoren viel zu wenig geschätzt.
Haikal

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Johannes Grün
Johannes Grün (ppjjll) - 07.02.2013 15:16 Uhr

Was für ein Spiel von Gündogan und Özil - Und das ohne Gesangseinlage

Das gestrige Spiel war wirklich ein absoluter Hochgenuss. Was Özil am Ball kann ist wirklich unfassbar. Schade, dass es zu einem Tor nicht gereicht hat. Gündogan auch absolut klasse, hätte ich im so nicht zugetraut. Was er so auf engen Raum kann und defensiv leistet, man könnte meinen für Schweini wirds knapp (obwohl ich Schweini stärker als Khedira einschätze). Dann war natürlich Müller noch sehr stark. Für seine Verhältnisse gut war Gomez, was aber immer noch viel zu schlecht für diese Mannschaft ist. Poldi gefiel mir am Anfang wurde dann aber wieder unauffälliger.

Danke Jungs!

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jean-claude pfister

Ein Abend für Fussball -Geniesser ,

in der Tat, vor allen Dingen wenn man das Spiel England - Brasilien geniessen konnte.
Durch die Verzögerung des Spielanstosses , Dank der politischen Bruderfreundschaft Zeremonie ( bekannt aus Sportanlässen der UDSSR) konnte ich erst mal das E-B Spiel geniessen. Ein Spiel das für wirkliche Fussballgeniesser eine Wonne war!Ein Schlagabtausch aller höchster Güte ! Da erschien mir die Partie F-D doch eher , im Vergleich, 2. Liga kicken! Habe noch selten eine so gute junge Englische Mannschaft gesehen. Technisch hervorragend und wie üblich kämpferisch 1a .
Da ist das gezeigte der Löw Jungs und eben der Franzosen gestern, eher Konservenkost, auch wenn man natürlich auch mal einen Sieg geniessen sollte und wie immer , sich am immaginären WM Titel vorab freuen :) !

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.02.2013 16:51 Uhr
Heiner Hedelfinger

England

Die Engländer werden immer hochgelobt und versagen dann.
66 war die Devise: Fouls gegen Pelé nicht so streng ahnden, den haben dann die Portugiesen fast ermordet und die Engländies hatten leichtes Spiel mit Portugal. Hinzu kam dann noch das Tor im Finale, daß keines war (kann man sich in youtube ansehen, genau die Torlinie entlang, suchen unter "1966 the famous wembley goal").

Bemerkernswert ist, daß diese Aufnahme nie im Fernseh gezeigt wird. Die Engländer hatten sie schon immer, sie wurde aber erst vor 4 Jahren veröffentlicht).

Einmal kamen die Engländer mit dem "besten Mittelfeld der Welt", um dann wieder kläglich zu scheitern (mit Beckham). Marketing ist die Stärke der Briten, nicht Fußballspielen. Die jubels Beckham zum Superstar hoch und scheiden wegen ihm dreimal aus: Rote Karte (gg Argentinien 1998); Knochen eingezogen und Gegentor (2002 gegen Bras) und sich in den Mittelkreis erbrochen (2006).

Brasilien ist derzeit zweite Wahl. Und wenn zwei tweitklassige Mannsch...

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Jan Hoffmann

Ein vollkommen berechtigter Hinweis & ein schlagendes Beispiel,

wie alles mit der DDR verbundene auch 23 Jahre nach der Wiedervereinigung von vielen nicht mit "deutsch" (wie immer man das auch definieren möge) in Verbindung gebracht wird. Wovon sich die FAZ nicht ausnimmt.
Aber Hauptsache Anfang der 90er schön größenwahnsinnig über die von Sportlern aus den neuen Ländern für "Deutschland" gewonnen Medaillen gejubelt, nicht wahr?!

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Jürgen Eschweiler

Legale Wetten

Ist es nicht herrlich wie die Meinungen auseinander gehen - und dies nach einem Freundschaftsspiel.
Ich bin mal sehr gespannt was geschehen wird, wenn dieser Trainer aus Südeuropa den FCB übernimmt.
Welche Spieler werden wohl auf der Bank, auf der Tribüne landen, welche werden gar den Verein verlassen müssen?
Und: wie wird Jogi Löw damit umgehen? Wird er diese(n) Spieler(n) dennoch in die Nationalelf berufen?
Bestimmt - oder?
Also: Wie viele FCB Spieler werden mit und durch Guardiola ihren Nationalmannschaftsstatus verlieren?
Keinen Wetteinsatz bitte; es geht nur um die Ehre.

Spielvoraussetzung: Weit- und Durchblick und vor allem etwas Humor!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.02.2013 15:50 Uhr
Johannes Grün
Johannes Grün (ppjjll) - 07.02.2013 15:50 Uhr

Gomez wird bei Guardiola mit Sicherheit nicht mehr spielen.

vermute ich ;-)

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André Doumen

Fan Bashing?

Den Spielstand 2:0 hat es gestern nicht gegeben.
Meine Frage ist simpel: Was genau gibt Herrn Löw Anlass, Mario Gomez das Vertrauen zu schenken? Überragende Leistungen der Vergangenheit bzw.der Gegenwart?
Teamkompatibilität bzw. individuelle Fähigkeiten, die das Team bereichern?
Sie können doch nicht allen Ernstes behaupten, dass Gomez der Mannschaft jemals gefehlt hat, wenn er nicht auf dem Platz stand. Jede Alternative für Gomez macht das deutsche Offensivspiel attraktiver/variabler/gefährlicher.
Angesichts des Potentials dieser Mannschaft ist der Anspruch auf einen Titel die logische Folge, und die Erkenntnis aus den letzten drei Turnieren muss sein, dass EINE Zutat fehlt: ABSOLUTER UNBEDINGTER Siegeswille. Das gilt mittlerweile vor allem für Herrn Löw: Mit Typen wie Gomez (oder auch Podolski) gewinnt man NIX, weil man sich im entscheidenden Moment nicht auf sie verlassen kann, deswegen verzichte ich lieber jetzt schon auf sie. Ansonsten läuft das nächste Turnier, wie die letzten 3.

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Antworten (7) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.02.2013 23:22 Uhr
Johannes Grün
Johannes Grün (ppjjll) - 07.02.2013 23:22 Uhr

Herr Matthias

Das kann ja wohl nur ein Witz sein. Wie kann man einen kompletten Weltklassestürmer wie Klose auf eine Stufe stellen mit Abstauber-Gomez. Wirklich ein guter Witz.

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Jan Matthias

Wer sind denn ihre Wunderknaben, Herr Doumen?

Miroslav Klose? Klasse Spieler, aber spielt wie lange für Deutschland und hat wieviele Titel gewonnen?
Marco Reus? Wäre mir neu, dass er vorne als Alleinunterhalter funktioniert.
Stefan Kießling? Weil er mal wieder eine gute Phase hat?
Kevin Kuranyi, Schürrle, Özil?...Müller wäre der einzige, der mir einfällt.
Keiner unserer aktuellen Nationalspieler hat schon ein entscheidendes Spiel für uns gewonnen, weil wir sie alle verloren haben und genau deshalb waren sie entscheidend.
Es gibt in der Bundesliga keinen Stürmer, der es mit Gomez über längere Zeit aufnehmen konnte. Kein Klose, kein Edin Dzeko, kein Kießling und wie sie alle heißen.
Ob ein 6er-Mittelfeld die Lösung ist? Ich kann es mir nicht vorstellen...

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Johannes Grün
Johannes Grün (ppjjll) - 07.02.2013 15:49 Uhr

@ Herr Doumen

Gratulation zur späten Erkenntnis Herr Doumen. Diese hatte ich seit 2008, leider allein auf weiter Flur. Mittlerweile gibt es nur noch einige mit (rosa?-)roter Brille, die ihn für Weltspitze halten. Selbst die Bayern merken ja, dass es bessere Spieler für 13 Mio. gibt.

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André Doumen

P.S. Auf Anhieb fällt mir alleine für das Jahr 2012 ein:

Als es um die Wurst ging...
Champions League Finale: Mario Gomez unsichtbar, Didier Drogba mit ABSOLUTEM Siegeswillen.
EM Halbfinale: Mario Gomez unsichtbar, Mario Balotelli mit ABSOLUTEM Siegeswillen.
Wenigstens Jupp Heynckes hat es scheinbar begriffen.

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Johannes Rettig

das 1:1 ist durch die Defensivarbeit des

Mario Gomez entstanden, der ballführende Franzose sah sich an dern Mittellinie genötigt einen schlechten Querpass zu spielen, den Gündogan antizipierte - um auch diese Wort zu benutzen - und Thomas Müller dann glänzend in den Lauf spielte.
Nochmals: hätte Mario Gomez nicht den Spieler attackiert, hätte Gündogan nicht........

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André Doumen

Wer sich mit Vizetiteln und Vorrundensiegen zufrieden gibt, kann gerne weiter auf Mario Gomez setzen

Wer ein Turnier GEWINNEN will, setzt auf moderne Spielertypen, die aus jeder Pore Ehrgeiz versprühen. Davon gibt es mehr als genug, Mario Gomez zählt leider nicht dazu.
Mario Gomez ist objektiv ein Spielertyp aus den 80ern, der außer Tranigkeit nichts versprüht und diese Mannschaft in keinem Punkt besser macht, sondern schlechter. "Ohne Gomez" heißt ja nicht "zu zehnt".
Die Vorrundentreffer hätten Alternativen wie Klose oder Reus womöglich (wahrscheinlich) auch gemacht, aber im ENTSCHEIDENDEN Spiel gegen Italien nicht so versagt. (Ich möchte anmerken, dass die zweite Halbzeit gegen Italien 2012, als Gomez und Podolski endlich vom Platz waren, mit 1:0 gewonnen wurde.)
Ich war selber lange ein Unterstützer von Mario Gomez, mit eben Ihren Argumenten. Mittlerweile empfinde ich seine Aufstellung als Beleidigung eines jeden Fans der deutschen Nationalmannschaft. Ich bezweifele stark, dass die Mannschaft ihr volles Potential, nämlich Turniere zu gewinnen, unter Löw jemals ausschöpfen kann.

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Gieselher Marktschreier

Auf Anhieb fällt mir alleine für das Jahr 2012 ein:

Mal aus der Hüfte geschossen würde ich in der Nationalmannschaft die ersten beiden Spiele der letzten EM-Vorrunde vorschlagen, die Gomez entschieden hat.

Auf Vereinsebene könnte man die Vizetorschützenkrone sowohl in der Bundesliga als auch in der Champions League aufführen.

Aber wenn man die Anti-Fanbrille aufhat, dann kann man sowas schon mal übersehen.

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michael hergen

La Ola fürs Gästealbum

Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer.....ein nettes Freundschaftsspiel, ohne große Härte,
Zweikämpfe, mit schönen Ballstaffetten. Aber ehrlich: ein erschreckend schwacher Gegner, Niveau Greuther-Fürth. Ein Gegner, der mit seinen Gedanken schon beim nächsten Spiel in der Liga war. Wäre ja schön, wenn die Löw-Truppe auch so in Brasilien agieren würde, ohne in die übliche Angststarre zu verfallen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.02.2013 18:00 Uhr
Horst W.G.H. Birr

La Ola......

dass mit der Schwalbe passt zu Thema, ansonsten der Hinweis auf´s Niveau, voll daneben, sorry habe ein anderes Spiel gesehen!

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Thomas Kobler

War Gündogan jetzt einfach...

...so gut, weil er neben Khedira spielte - oder war es umgekehrt? Könnte Oezil eventuell sogar übers Wasser gleiten mit diesen geschmeidigen und Bewegungsabläufen? Bleibt hinten links die Achillesferse der Nationalelf? Mit oder ohne Mittelstürmer? Das bleiben die etwas schwierigeren Fragen, die man noch weiter offen lassen muss, bis eindeutige Beweise vorliegen.

Leichter wird es dann bei: Wurden die Abwesenden vermisst? Nein. Ist Adler ein weiterer Sicherheitsfaktor? Ja. Wächst Müller nun auch zum Leader in der Nationalmannschaft heran? Ja. Kann man gegen Ribéry als Verteidiger gut aussehen im Moment? Nein. Wird Mertesacker mal noch den "öffnenden Pass" lernen? Nein. Kann Höwedes mit links flanken? Nein. Hat es der Kanzlerin Spass gemacht? Definitiv.

Der einzige Wermutstropfen kam nach dem Spiel in der Zusammenfassung SWE - ARG. Messi & Co. werden stärker und stärker. Die werden in Brasilien ein gewichtiges Wort mitreden wollen bei der Titelvergabe und vermutlich auch können.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.02.2013 11:44 Uhr
Heiner Hedelfinger

Merkel

Stimmt!
Das Regime hat den Sport mal wieder für seine Propaganda mißbraucht.

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Peter Gorski

Gomez Bashing?

Wenn man keine Biene Maja Vereinsbrille aufhat, hätte einem auffallen können dass Gomez durch fleissige Defensivarbeit das 2:0 eingeleitet hat!
Er rannte dem ballführenden Franzosen hinterher und bedrängte ihn so, dass Gündogan den Ball wegspitzeln und den Spielzug zum 2:0 enleiten konnte!
Und hätte Özil ihm den Ball rübergeschoben, hätte er auch sein Tor gehabt!
Insgesamt sehe ich die Situation sehr entspannt, weil man aus der Bayern-Real Erfahrung und Sicherheit heraus die jungen und wilden BVB Buben gezielt einsetzen kann.
Selbst wenn man *nur* BVB und Bayernspieler aufstellen würde, hätte man eine schlagfertige Truppe.
Dann kommen die Legionäre aus Spanien, England und Italien dazu und in Deutschlands Vereinsmannschaften wächst auch noch so einiges heran!
Luxusprobleme einer leidenschaftlichen Fussballnation mit Millionen Hobby-Trainern und vielen Vereinsbrillen!

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.02.2013 07:43 Uhr
Peter Gorski

oops, ja....

Sorry, das liegt an der Bayern Tradition...
wir spielen immer zu NuuuuuuuLLLL !

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Andreas Knatz

2:0?

Gut, ich habe das Spiel nur in kleinen Ausschnitten gesehen, aber wann ist das 2:0 gefallen??

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Martin Wehlan
Martin Wehlan (wehlan) - 07.02.2013 10:44 Uhr

Dann werden wir in 19 Jahren wieder Weltmeister ?

Deutschland hat also 1935 in Frankreich gewonnen und wurde 1954 Weltmeister. das sind doch mal gute Aussichten. Schade nur, dass wir in 19 Jahren nur Europameister werden könnten.

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Vitus Obsidis
Vitus Obsidis (Vitus65) - 07.02.2013 10:36 Uhr

18.11.1987 Frankreich gegen DDR (Ostdeutschland) 0:1

" ...es war der erste deutsche Sieg gegen Frankreich seit 1987, auswärts sogar seit 1935."

Wie überall in Funk und Presse schlecht recherchiert: Am 18.11.1987 gewann die DDR ein EM-Qualifikationsspiel im Pariser Prinzenpark mit 1:0 durch ein Tor von Rainer Ernst (BFC Dynamo) in der 90. Minute.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.02.2013 16:58 Uhr
Heiner Hedelfinger

Gerade deutsch

Herr Obsidis schreibt ja gerade, daß die DDR deutsch war. Nochmal ganz langsam: Der ÖRR behauptet: 1935 war der letzte deutsche Sieg gg Frankreich auf französischem Boden. Damals spielte die Nationalmannschaft unter Reichstrainer Prof. Dr. Otto Nerz. Herr Obsidis korrigiert: 1987 war der letzte deutsche Sieg gg Frankreich auf französischem Boden. Da GEWANN nämlich die DDR in Paris 1:0. Also nochmal ganz langsam: Für den ÖRR war die Täterä nicht deutsch. Für Herrn Obsidis schon.

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Markus Rieg
Markus Rieg (Me-2) - 07.02.2013 12:34 Uhr

Hä?

Ich verstehe nicht ganz, was sie meinen. Behaupten sie etwa, dass die DDR nicht deutsch war? Schwer nachzuvollziehen, da zum. dieses Adjektiv m.M.n. das einzig korrekte in der Bezeichnung dieses Staates war.
Zudem, mind. seit 24 Jahren könnte man es ja auch mal gut sein lassen, immer die Unterschiede zu suchen.

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Jan Matthias

Also alles Positiv?

Was war tatsächlich gut? Offensiv konnte sich das sehen lassen, wir haben gewonnen und für den Zuseher war es sehr unterhaltsam. Das war es in meinen Augen auch schon.
Warum der ARD-Kommentator schon nach 6 Spielminuten anfing eine positive Bilanz zu ziehen, erschloss sich mir nicht.
Defensiv war das gestern mit Sicherheit kein Schritt nach vorne. Fraglich, ob das in der kurzen Zeit möglich war, aber man stellt fest, dass die DFB-Elf in diesem Punkt schon länger stagniert. Dass es bei nur einem Gegentor blieb, lag an den Fehlern der Franzosen, nicht an unserer Defensivstärke.
Über das obligatorische Merkeln auf der Tribüne will ich mal besser nichts sagen.

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Klaus-Dieter Berger

Özil

ist sicherlich ein sehr guter Spieler. Aber so lange er nicht seine absolut beste Leistung bei einem entscheidenden Spiel (zB WM-Finale oder Halbfinale) abruft, sondern in bedeutungslosen Freundschaftsspielen, so lange reicht es einfach nicht zur weltklasse.

Die Fußball Weltspitze auf Nationalmannschaftslevel ist so dicht wie lange nicht mehr. Ich bin sehr gespannt, ob unsere Jungs beim nächsten großen Turnier mal im wichtigen Moment ihre Leistung abrufen können, oder ob sie sich wieder vermöbeln lassen.

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Jürgen Eschweiler

Beobachtungen – Erkenntnisse

Wer hätte das gedacht? So ein (bedeutungsloses) Spiel bei niedrigen Temperaturen und so viel Positives und so viel (bestätigte) Erkenntnisse.
Ich bin kein großer Fan von Özil, aber gestern habe ich gerne gestaunt wie engagiert er zu Werke gegangen ist. Er bot bestimmt 75 Minuten absolute Weltklasse. Vielleicht hat er erkannt, dass wir jede Menge gute Offensivkräfte im Land haben. Kurzum: Wettbewerb belebt das Geschäft. Weiter so!
Man stelle sich vor, Löw hätte gestern auf seinen Lieblingsspieler Nummer 1 verzichtet – da vorne im Sturm – und weiter, er hätte den Höwedes draußen gelassen; das hätte einen richtig hohen Sieg geben können. Mir tat Podolski leid, der auf der linken Seite durch die gravierenden technischen Mängel des Schalkers nicht alles zeigen konnte was er kann.
Keine Überraschung, dass Löw seinen Lieblingsspieler Nummer 1 durch seinen zweiten Liebling ersetzte.
Wir sind und bleiben eine große Fußballnation. Es fehlt nur der Trainer, der nach wahrer Leistung aufstellt.

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.02.2013 18:15 Uhr
Horst W.G.H. Birr

Marcel Schmelzer ??

leider fäällt auch mir keine Verteidiger mit (Welt-)Klasse aus D ein. Tipp: Höwedes ins Fussballinternat mit Zielsetzung Zuspiel mit Links extrem verbessern! Falls negatives Ergebnis weiter nach Verteidiger auf der linken Seite suchen...........

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Thomas Kobler

Ich will Ihnen ja keineswegs...

...vorschreiben, von wem Sie Fan sein sollten unter den Nationalspielern, Herr Eschweiler, aber Oezils Spiel in all seinen wunderbaren Facetten ist das Schönste, was der deutsche Fussball seit Beckenbauers Aussenristpässen und Piroutten mit unnachahmlicher Körperhaltung zu bieten hat. Und wenn man auch noch einbezieht, wie effektiv das alles ist bei Oezil, dann ist es geradezu unverständlich, wie man sich diesen Genuss entgehen lassen kann. Höhere Spielkunst kriegt man weltweit kaum zu sehen im Spitzenfussball.

Der "da vorne im Sturm" machte das erste Tackling in des Gegners Hälfte (neudeutsch: Gegenpressing), das zum Ausgleich führte. Selbst Klose hätte das nicht besser gemacht.

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Heiner Hedelfinger

Der Trainer ist das Problem

Wir haben sehr gute Spieler, hervorragenden Nachwuchs und trotzdem keine Erfolge:

Den letzten Titel gewann Berti Vogts - 1996, weil er Sammer richtig einsetzte. Der Rest der Mannschaft waren Helmer (haha), Strunz und solche Helden.

Rudi Völler hat es immerhin ins WM-Finale geschafft, wo die Jungs eine super Leistung ablieferten. Leider fehlte Ballack, unterlief Kahn ein schlimmer Schnitzer und war Marcos im bras. Tor zu gut.

Seit Klinsmann und Löw trainieren, wird nur noch über den Sturm gesprochen und die Abwehr ist undicht. Fußballspiele werden aber in der Abwehr gewonnen (siehe Griechenland 2004; siehe Deu - Ung 1954 mit 3:8 und 3:2).

Das Spiel gestern war ein Hoffnungszeichen, man hat sich deutlich wohler mit der Abwehr gefühlt, als bisher.

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Michael Rembrink
Michael Rembrink (mr1960) - 07.02.2013 10:20 Uhr

Nöö

Wen hätten Sie denn als Linksverteidiger statt Höwedes aufgestellt? Oder meinen Sie mit "draußen lassen", dass die Mannschaft ohne Linksverteidiger hätte spielen sollen? Ich finde, Benedikt Höwedes hat gestern ein gutes Spiel gemacht. Da wir Philipp Lahm nicht klonen können und David Alaba leider einen österreichischen Pass hat, müssen wir auf der Position eben mit dem auskommen, was wir haben. Die bisherigen Vorstellungen von Marcel Schmelzer in der Nationalelf waren defensiv klar schwächer als Höwedes gestern. Von Dennis Aogo mal ganz zu schweigen. Und Vorsicht bei Kritik am Spieler "vorn im Sturm". Der hätte gestern mit Sicherheit das 1:0 erzielt, wenn Özil den Ball einfach nur quer gelegt hätte. Dann hätte sich die Mannschaft den ganzen Stress in der 2. Halbzeit schenken können. Sich im richtigen Moment von seinen Gegenspielern zu lösen und vor dem Tor frei anspielbar zu sein, mehr kann man von einer Sturmspitze nicht erwarten.

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Heiner Hedelfinger

Uneigennütziger

"... gegen Özil (6.) ... musste Torwart Lloris in höchster Not klären."

Falsch: Hätte Özil quer gespielt, dann hätte Gomez den Ball ins leere Tor geschoben.
Damit hätte er sein Tor gehabt und das Urteil über ihn wäre diametral entgegengesetzt ausgefallen.

Alles hängt also an einem mannschaftsdienlichen Paß ...

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Antworten (6) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.02.2013 15:35 Uhr
Johannes Grün
Johannes Grün (ppjjll) - 07.02.2013 15:35 Uhr

Schlechte Spieler

Höwedes hat ein ziemlich starkes Spiel gemacht in der Defensive und nach vorne hat er sich gut angeboten mit einer starken Laufleistung. Seine Pässe waren unglücklich, allerdings ist es auch nicht einfach als Rechtsfüßer mit links super Flanken zu schlagen (Höwedes ist ein Leadertyp uns sollte m. E. immer spielen aber auf rechts).

Hummels hat ein ganz gutes Spiel gemacht eine ordentliche 3. Er hatte ab und zu Schwierigkeiten sich zwischen Ball und Gegner zu positionieren. Mertesacker war deutlich besser (dürfte schwer für Badstuber werden, was zu hoffen ist).

Poldi war nicht so berauschend, anfänglich ok. Richtig schlecht waren Kroos und Gomez.

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Johnny Cecotto

Es ist ja schön, dass Sie genau hinsehen.

Aber Gomez ist nunmal auch Stürmer und wird darum an Toren und Torschüssen gewertert. Wieviele hatte er? Ich glaube einen.

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Heiner Hedelfinger

Gomez hat den Platz für Müller geschaffen

Gomez hat gut gespielt. Nur ein paar Szenen:

1. In der sechsten Minute stand er Einschußbereit, nur Özil hat den tödlichen Paß nicht gespielt, es dagegen alleine versucht.
2. Später hatte Gomez pech mit einem Drehschuß nach einer Weltklasseballannahme.
3. Schauen Sie sich mal in Youtube an, wer Gündogan ermöglicht hat, dem Gegner den Ball abzunehmen, damit dieser Müller freispielen kann.

Man muß schon genau hinsehen!

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Heiner Hedelfinger

Einer für alle

Es war die Rede von EINEM Paß Özils, der nicht mannschaftsdienlich war.
Warum bezeichnen Sie Özil aufgrund eines einzigen Passes als eigennützig?
Muß man Rennsportler sein, um das zu verstehen?

Dieser EINE Paß allerdings verkehrt die Bewertung Gomez' ins Gegenteil.

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Tautz von Tronje

"diametral entgegengesetzt"

Passt schon, über Gomez kann man gar nicht anders urteilen. Dessen Spiel war ganz schlicht unterirdisch. Bis auf Höwedes, Gomez und Hummels und mit Abstrichen Podolski waren alle deutschen Spieler stark. Richtig schwach war eben nur Gomez, leider nicht zum ersten Mal. Endlich hat es sich gelohnt, ein "Freundschaftsspiel zu schauen. Überragend fand ich Ribery.

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Weitere Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen
Johnny Cecotto

Wollen Sie Özil ernsthaft als eigennützigen Fußballer bezeichnen?

Interessante Ansicht. Wieviele Fußballspiele haben Sie von ihm gesehen? Eins? Und dann wohl auch nicht das Gestrige. Dort hat er nämlich nicht nur einen tollen Pass gespielt.

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Jens  Sven
Jens Sven (jenssven) - 07.02.2013 03:53 Uhr

Sieg nach 78 Jahren ??

Das mit dem Sieg nach 78 Jahren einer deutschen Nationalmannschaft ist so nicht richtig.
Die DDR hat am 18.11.1987 im Rahmen der EM Qualifikation mit 1:0 in Paris gewonnen

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.02.2013 09:21 Uhr
Dr. Johannes Müller-Wachtendonk

;-)

Prima. Dann hat es ja auch die Niederlage der BeÄrDe '74 nie gegeben!

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Thomas Meyer

Gündogan einfach grossartig

Der junge Dortmunder verdient ein Extralob für seinen erfrischenden Fußball. Hoffen wir von ihm noch mehr dieser Art zu sehen weil er eine Alternative zu Kroos ist.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.02.2013 15:19 Uhr
Johannes Grün
Johannes Grün (ppjjll) - 07.02.2013 15:19 Uhr

Ihr Kommentar ist fast korrekt

Gündogan ist m. E. in der Tat der deutsche Xavi, wenn er diese Leistung beibehält. Ob er mit seiner Leistung Schweinsteiger den Platz streitig macht oder eher doch Khedira wird sich zeigen. Zu wünschen wäre es uns natürlich, dass Gündogan immer spielt (m. E. für Khedira).

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Johannes Rettig

ich meine gesehen zu haben, dass

Gündogan klasse gespielt hat, allerdings im Sprint nicht der Schnellste ist.

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Michael Rembrink
Michael Rembrink (mr1960) - 07.02.2013 10:53 Uhr

Knapp daneben

Gündogan ist ein defensiver Mittelfeldspieler und eher eine Alternative zu Schweinsteiger als zu Kroos. Wenn er die Leistung von gestern regelmäßig wiederholen kann, ist er sogar eine echte Herausforderung für Schweinsteiger. Gestern hatte man den Eindruck, da spielt Xavi im deutschen Trikot. Mir persönlich sind Begriffe wie "erfrischend" zu unkonkret. Ilkay Gündogan ist weder ein Kaltgetränk noch ein Duschkopf. Er ist einfach ein Fußballspieler, der den Ball auch unter Druck beidfüssig in extrem kurzer Zeit sicher stoppen und passen kann. Neben Lahm der beste in diesem Punkt in der NM. Er ist außerdem geschickt im Zweikampf und sehr diszipliniert in seinen Laufwegen in der Defensive.

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Simone Hartmann

... eben noch ein "remis is paris"...

... jetzt aber doch ein (verdienter) sieg in paris!
errare humanum est.
danke, faz! :-)

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Jahrgang 1974, Sportredakteur.

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