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2:1 gegen Köln Stuttgart nutzt die Gunst des Loses

Guter Jahresabschluss für den VfB Stuttgart im DFB-Pokal: Gegen den Zweitligaklub 1. FC Köln sichern sich die Schwaben die Qualifikation fürs Viertelfinale.

© dpa Torschütze vom Dienst: Vedad Ibisevic trifft vom Elfmeterpunkt

Dank eines Tore-Doppelschlags hat der VfB Stuttgart eine beachtliche Hinrunde mit dem Einzug ins Viertelfinale des DFB-Pokals abgeschlossen. Christian Gentner (31. Minute) und Vedad Ibisevic (35./Handelfmeter) mit seinem 18. Pflichtspieltreffer machten am Mittwochabend den 2:1 (2:0)-Sieg der Schwaben über den Zweitligisten 1. FC Köln perfekt.

Vor 27.500 Zuschauern musste der VfB nach dem Gegentor durch Christian Clemens (80.) aber noch einmal um die zweite Viertelfinal-Teilnahme nacheinander bangen. Die im zweiten Durchgang stark aufspielenden Rheinländer können sich nach dem Pokal-Aus nun ganz auf den Zweitliga-Alltag konzentrieren.

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Vor dem Spiel wurden Nikolausmützen an die Fans verteilt, und dank des Stuttgarter Angriffsschwungs machte sich auf den Rängen schon bald vorweihnachtliche Feststimmung breit. Nach anfänglichen Problemen kurbelten Gentner und Zdravko Kuzmanovic das Offensivspiel ihrer Mannschaft an, die spritziger und abgeklärter wirkte als der 1. FC Köln. Die Rheinländer konnten das Blatt trotz einer Sturm- und Drangperiode im zweiten Durchgang nicht mehr wenden und verließen nach sechs Spielen ohne Niederlage erstmals wieder als Verlierer den Platz.

Ibisevic verwandelt sicher

Eine Einzelaktion von Shinji Okazaki brachte erstmals Gefahr vor das Tor von Kölns Torhüter Thomas Kessler, der von Coach Holger Stanislawski nach dem 0:0 in Sandhausen wieder den Vorzug vor Timo Horn erhalten hatte. Die Flanke des Japaners köpfte Ibisevic platziert aufs Tor, doch Kessler war in der richtigen Ecke (22.). Neun Minuten später war der FC-Keeper dann machtlos, als Gentner einen Eckball von Ibrahima Traore mit dem Innenrist ins Tor lenkte.

Noch vor der Pause sorgte der VfB-Torschütze vom Dienst für klare Verhältnisse. Als FC-Abwehrspieler Hector ein Schuss von Martin Lanig an den Arm prallte, verwandelte der Bosnier Ibisevic den fälligen Handelfmeter sicher zum 2:0. Aufseiten des FC stand Anthony Ujah als einzige Spitze gegen die VfB-Innenverteidigung auf verlorenem Posten. Ein Missverständnis zwischen Cristian Molinaro und Gotoku Sakai eröffnete Clemens eine unverhoffte Möglichkeit, doch Sven Ulreich ließ sich nicht überraschen.

VfB Stuttgart - 1. FC Köln © dpa Vergrößern Zu spät: Christian Clemens hat es nach seinem Tor eilig

Erst nach der Pause fassten sich die Kölner ein Herz und spielten wesentlich mutiger nach vorne. In der 48. Minute vereitelte Ulreich gegen Ujah den drohenden Anschlusstreffer. Während der VfB zunehmend die Zügel schleifen ließ, übernahmen die Rheinländer plötzlich das Kommando auf dem Rasen.

Als Maza den Ball an den Kölner Mato Jajalo vertändelte, rettete Georg Niedermeier kurz vor der Linie (53.). Dann jagte Jajalo einen Freistoß ans Lattenkreuz (74.). Zehn Minuten vor dem Ende nutzte Clemens einen Fehler von Sakai zum insgesamt verdienten 2:1. Bis auf einen Distanzschuss von Ibisevic (64.) hatte der VfB im zweiten Spielabschnitt offensiv nicht mehr viel zu bieten.

VfB Stuttgart - 1. FC Köln 2:1 (2:0)

VfB Stuttgart: Ulreich - Sakai, Maza, Niedermeier, Molinaro - Kuzmanovic, Gentner - Okazaki (76. Didavi), Harnik, Traoré (83. Boka) - Ibisevic
1. FC Köln: Kessler - Brecko, Maroh, McKenna, Hector - Matuschyk (88. Bigalke), Strobl (65. Przybylko) - Clemens, Jajalo, Royer - Ujah
Schiedsrichter: Aytekin (Oberasbach)
Zuschauer: 27 500
Tore: 1:0 Gentner (30.), 2:0 Ibisevic (35./Handelfmeter), 2:1 Clemens (80.)

Quelle: DPA

 
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