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Mittwoch, 19. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

1:2 gegen Australien Behäbige B-Elf liefert Grund für Pfiffe

 ·  In der ersten Halbzeit bietet Löws Experimental-Team noch ein solides Spiel, das in der zweiten binnen weniger Minuten kippt. Carney und Wilkshere schießen Australien zum Sieg in einem Länderspiel, das schnell vergessen werden wird.

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René Ewald
René Ewald (ysenburg) - 30.03.2011 16:09 Uhr

Geldmaschine

Die Ruhe und Gelassenheit der Zuschauer war wirklich bewundernswert. In Testspielen noch nicht mal der zweite Anzug, der zu weiten Teilen auch noch lustlos daher trabte, wenn überhaupt. Da wundert es nicht, wenn die Leute ihren Unmut äussern, denn für die wirklich wichtigen Spiele bei Euro- und Weltmeisterschaften in erreichbarer Nähe stehen für den Normalzuschauer kaum Kontingente zur Verfügung, bei Länderspiele wenig. Wenn man dann ein Ticket erhält, dann ist es eines dieser Testspiele, bei denen die Hoffenheimer Dorfjugend das Nationaltrikot überziehen darf und Jogi gern für jede Leistung gepampert werden möchte.

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Jim Greek
Jim Greek (Jos_Vik) - 30.03.2011 14:45 Uhr

ziemlich pomadig

wieder so ein typisches Spiel von Löws N11, ob mit oder ohne 8 neuen Spielern (wieso eigentlich?), wirkt die Zuordnung auf dem Platz immer chaotisch und null eingespielt, u.a. weil der Trainer 50% der Spieler auf anderen Positionen als im Verein auflaufen lässt. Fast jedes Spiel ist durch sehr viele ärgerliche, unnötigste Ballverluste geprägt. Trotz guter Spieler wird man mit Bierhoff/ Löw bis 2014 sicherlich keinen Blumentopf mehr gewinnen - dann hatte man die längste Zeit ever ohne Titel.
Funktionäre die sich Traumgehälter zuschieben haben für die Leute die Sie bezahlen, eine bessere Show abzuliefern - in jeder Hinsicht.

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Matthias Unger

Es ist doch eher ein event mit ein bisschen Fußball drumherum

Fußball ist die schönste Nebensache der Welt. Das haben auch die Marketing-Strategen im DFB und den Klubs erkannt. Die Spiele werden als event vermarktet zu abstrusen Preisen mit Sitzplatzgarantie. Und wenn die Show nichts taugt, wird gepfiffen und gebuht. Das ist auch im Theater so.
Der Fußball-Fan, der seine Mannschaft auch auf fremden Plätzen vom Stehplatz stimmungsvoll unterstützt, dient nur noch als nettes visuelles und akustisches Beiwerk. Er bleibt aber aus finanziellen Gründen und der zu erwartenenden Leitung solchen Testspielen fern. Das hat sich der DFB selbst eingebrockt. Solange sich die Priorität rollender Ball die des rollenden Rubels unterordnen muss, wird keine Besserung zu erwarten sein.

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Künzel Daniel
Künzel Daniel (Nick09) - 30.03.2011 10:44 Uhr

dafür sind doch Testspiele da....

Der Meinung bin ich auch, Ergebnisse sind bei Testspielen doch erstmal zweitrangig. Wichtig ist doch, dass neue, junge Spieler ihre Chance auch mal über längere Zeit in der Nationalmannschaft bekommen, um sich zu beweisen. Darum bin ich überzeugt, dass Jogi alles richtig gemacht hat. Und die Pfiffe der Fans kann ich nicht unbedingt nachvollziehen, so ein Vermögen wird die Karte schon nicht gekostet haben und es war nunmal ein "Testspiel". Die Zuschauer im letzten Klitschko-Kampf hab ich da schon mehr verstanden^^

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Peter Slater

B-Elf wie Gladbach, Stuttgart, Schalke, Wolfsburg, HSV usw ... ein Skandal !!!

Also, diese Leistung ist ein handfester Skandal, denn so darf eine Fussballnation wie Deutschland es nunmal ist, sich nicht verkaufen. Das Spiel war unter aller sau und Millionen Menschen wurden Zeugen dieses fussballerischen Disasters. Spieler wie Hummels und vor aller VFB-Trasch spielten so, warum die Klubs aus Schalke, Stuttgart, HSV und Wolfburg im Schlammassel sind. Die gesamte B-Elf spielte wie die Borussia von Monchengladbach. Wer fur Deutschlands A-Mannschaft spielen will, der muss sich anbieten, der muss den Ehrgeiz und Willen dazu haben und fur diese B-Spieler wird es so schnell keine Nominierung geben. Das ist ja an Lacherlichkeit garnicht mehr zu uberbieten, denn in der 2. Halfte des Kasachstan - Spiels konnte jeder Zuschauer sehen, welche schlampige Einstellung der A-Elf plotzlich folgte, weil die 1. Halfte ein Weltklasseniveau hatte. Naturlich ist es immer schwierig, sich gegen zweitklassige Gegner behaupten zu mussen, aber es gibt keine Ausreden dazu, sich der Lacherlichkeit preis zu geben.

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Ottmar Heinrich

B-elf hin oder her

dass schiris partien kaputt pfeifen hat dieses spiel aber nun auch wieder einmal bewiesen. Klar, hier ging es nicht ums gewinnen, aber den sieg durch fehlentscheidungen von der hand gerissen zu bekommen ist auch nicht so toll. Nichts desto trotz denke ich, dass es sich gelohnt hat so ziemlich alle kandidaten spielen zu lassen.

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Jahrgang 1965, Korrespondent für Sport in Berlin.

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