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Playoffs zur WM 2018 : Nordiren toben nach Elfmeter-Geschenk

  • Aktualisiert am

Die Nordiren sind mit der Entscheidung des Schiedsrichters gar nicht einverstanden. Bild: Reuters

Aus kurzer Distanz wird ein Nordire von einem Schuss an der Schulter getroffen. Trotzdem gibt es Elfmeter für die Schweiz. Für den getroffenen Nordiren hat die Fehlentscheidung noch andere weitreichende Folgen.

          Die Verärgerung war groß in Belfast. Nach dem Elfmeter-Geschenk für die Schweiz im Playoff-Hinspiel der WM-Qualifikation sprach Nordirlands Jonny Evans gar von einer noch größeren Ungerechtigkeit als das Handspiel des Franzosen Thierry Henry, das 2009 zum WM-K.o. von Nachbar Irland geführt hatte.

          Ein Schuss des früheren Bayern-Profis Xherdan Shakiri aus kurzer Entfernung hatte Evans’ Bruder Corry an der Schulter getroffen, der nordirische Verteidiger hatte sich sogar noch weggedreht. Trotzdem entschied der rumänische Schiedsrichter Ovidiu Hategan auf Handelfmeter, den der frühere Wolfsburger Ricardo Rodríguez sicher zum 1:0 (0:0)-Sieg am Donnerstag verwandelte.

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          „Diese Entscheidung war schlimmer als bei Henry. Es ist ein Unterschied, wenn er etwas übersieht. Hier hat er etwas gesehen, was gar nicht passiert ist“, sagte Jonny Evans. 2009 hatte sich Frankreich im Playoff-Rückspiel gegen die Iren erst in der Verlängerung durchgesetzt, nachdem Henry den Ball mit der Hand mitnahm und schließlich zum Torschützen William Gallas beförderte.

          Im Fall der Nordiren wurde Corry Evans gar doppelt bestraft. Er sah für sein vermeintliches Handspiel die zweite Gelbe Karte und ist damit im Rückspiel am Sonntag (18.00 Uhr bei DAZN) in Basel gesperrt. „Ich bin absolut enttäuscht, aber das Spiel in Basel ist noch wichtiger. Ich werde dort sein und die Jungs unterstützen“, meinte der Verteidiger.

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