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FAZ Plus Artikel WM-Kommentar : Amerika ist die richtige Wahl

Zur Freude der Funktionäre: Den Pokal haben sie noch nicht, aber immerhin den Zuschlag für die WM 2026 Bild: Reuters

Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 wird in drei Ländern stattfinden: Die Vereinigten Staaten, Kanada und Mexiko haben sich gegen Marokko durchgesetzt. Das ist erfreulich. Vor allem, weil die Wahl nicht mehr im Hinterzimmer ausgekungelt wurde.

          Welche Intentionen die Funktionäre aus den Mitgliedsverbänden der Fifa-Weltorganisation mit ihrer Wahl auch immer gehabt haben – der WM-Zuschlag mit mehr als doppelt so vielen Stimmen für die Gemeinschaftsbewerbung der Vereinigten Staaten mit Kanada und Mexiko ist logisch und richtig. Die Wachstumsmöglichkeiten für den Fußball, ein ungebremster Boom auf den Nachwuchsplätzen, Nordamerika als größter Sponsorenmarkt der Welt, die vorhandenen Stadien, Vorteile moderner Volkswirtschaften, aber auch die Relevanz grundlegender Menschenrechte sowie die kulturell einzigartig verwurzelte Fußballleidenschaft der Mexikaner im Süden geben eine vielversprechende Perspektive für das Jahr 2026.

          Viele in der Fußballbranche dürften aufatmen. Auch die Delegation des Deutschen Fußball-Bundes richtete sich wohl nach diesen Argumenten und stimmte gegen das kleine Marokko und für die Kampagne „United 2026“. Nach WM-Standorten wie Russland oder Qatar (2022) wird ein WM-Turnier damit wieder in demokratischen Gefilden stattfinden. Es scheint heute schwer genug für Sportorganisationen, mit Großveranstaltungen an Autokraten vorbeizukommen, die mit Milliarden winken. Das bedeutet nicht, dass aufstrebende Nationen, die bislang keine westlichen Standards erreichen, ausgespart bleiben sollten. Diese Arroganz wäre gefährlich.

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          Michael Ashelm

          Redakteur in der Wirtschaft.

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