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FAZ Plus Artikel WM-Kommentar : Reife ist kein Anti-Fußball

Die französischen Nationalspieler Griezmann, Umtiti, Varane und Pogba (von links) jubeln nach dem Halbfinal-Sieg gegen Belgien. Bild: AP

Zwei Belgier beschweren sich nach dem WM-Halbfinale über den Stil der Franzosen. Dabei könnten die schlechten Verlierer einiges von ihnen lernen.

          Torwart Courtois und Spielmacher Hazard haben den französischen Siegern vorgeworfen, mit Anti-Fußball das WM-Finale erreicht zu haben. Ein Vorwurf, der zunächst einmal nur eins belegt: Die beiden Belgier mögen mit ihrem Team zwar hinreißend Fußball spielen, gutes Verlieren aber können sie noch lernen. Aus fußballästhetischer Sicht ist zwar etwas dran an ihrem Vorwurf. Dennoch zielen die Belgier mit ihrer Kritik weit am wahren Kern vorbei.

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          Wie das? Tatsächlich waren die Belgier die spielerisch stärkere, offensivere und engagiertere Mannschaft. Sie taten mehr für das Spiel als die abwartenden, defensiveren Franzosen. Aber das war selbstverständlich kein Anti-Fußball, sondern Fußballtaktik. Und Zeichen der Reife einer Mannschaft, die weit größere spielerische Fähigkeiten in sich trägt, als sie sich im Halbfinale auszuspielen erlaubte. Die Franzosen haben aus bitteren Niederlagen gelernt und daraus individuell, mannschaftlich und eben auch taktisch die richtigen Schlüsse gezogen.

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          Michael Horeni

          Korrespondent für Sport in Berlin.

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