http://www.faz.net/-gtl-93jvj

Deutsche Einzelkritik : Hummels steht immer richtig – Sané in Topform

  • Aktualisiert am

Mit Gündogan und Halstenberg in der Startelf gegen England. Bild: AFP

Mats Hummels stand fast immer richtig, Kimmich kann eigentlich viel mehr und Halstenberg traut sich offensiv einiges – Leroy Sané bestätigte seine gute Form auch in der Nationalelf. Die deutschen Spieler in der Einzelkritik.

          ter Stegen: Sein Tor war zwar einige Mal in Gefahr, richtig eingreifen musste er selten. Ganz stark beim Vardy-Kopfball (49.).

          Ginter: Rechts in der Dreierkette mit einigen Abstimmungsproblemen. Im direkten Zweikampf gut, in der Spieleröffnung zu fehlerhaft.

          Hummels: Der Abwehrchef stand fast immer richtig. Stark in der Luft. Der Ersatz-Kapitän musste einige Male in höchster Not klären (59.).

          Fußball-Länderspiele

          Rüdiger: Mit seiner Schnelligkeit lief er viele englische Angriffe ab, leistete sich aber zu oft Foulspiele. Stand nicht immer richtig.

          Kimmich: Nicht mit der Offensivwirkung, wie schon im Nationalteam gesehen. Defensiv gegen Rose aufmerksam. Kann viel mehr.

          Gündogan: Comeback nach einem Jahr: Immer unterwegs und anspielbar. Abfangjäger und Spielorganisator - das war noch etwas zu viel.

          Özil: Ungewohnte Rolle als Sechser neben Gündogan, ein paar schöne Pässe, aber auch Leerlauf. Seinen Aktionen fehlte das Tempo.

          Halstenberg: Beim Debüt gegen den starken Trippier mit ein paar Sorgen, stabilisierte sich und traute sich auch offensiv einiges.

          Draxler: Nicht in Confed-Cup-Form. Konnte sich ins Offensivspiel nur selten einbringen. Schoss aus guter Position drüber (23.).

          Werner: Mit seinem Tempo brachte er die Engländer in Verlegenheit, vergab aber zwei klare Chancen (23., 39.). Später baute er ab.

          Sané: Bestätigte seine gute Form bei Manchester City. Mit viel Geschwindigkeit und Zug zum Tor. Manko: Auch er traf nicht.

          Can: Kam nach 67 Minuten. Trotz defensiver Rolle sofort mit im Offensivspiel drin. Mit großem Einsatz - und er brachte Ordnung.

          Wagner: Durfte noch 17 Minuten sein erstes Spiel in Wembley genießen. Sein sechstes Tor im sechsten Länderspiel aber gelang nicht.

          Brandt: Noch vier Länderspiel-Minuten für den Leverkusener. Mit der spielentscheidenden Aktion klappte es nicht mehr.

          Rudy: Auch der Neu-Münchner kam noch in der Schlussphase. Er kämpft weiter um einen WM-Platz im defensiven Mittelfeld.

          Weitere Themen

          Homophobe Fanchöre? Video-Seite öffnen

          8.700 Euro Strafe : Homophobe Fanchöre?

          Mexikanische Fußballfans haben für ihre Gesänge bei der WM-Partie gegen Deutschland eine Strafe des Weltfußballverbandes Fifa kassiert. Manche Anhänger geben sich nun einsichtig, andere nicht.

          Topmeldungen

          Bundesinnenminister Horst Seehofer

          Horst Seehofer : „Das werden wir uns nicht gefallen lassen“

          Der CSU-Chef wirft Angela Merkel vor, im Asylstreit „aus einer Mücke einen Elefanten zu machen“. Die Richtlinienkompetenz der Kanzlerin will er nicht hinnehmen. Die SPD beklagt, die Union schade dem ganzen Land.
          Logo von WhatsApp

          Messenger-Dienste : Barley will WhatsApp zur Öffnung zwingen

          Wer nur WhatsApp nutzt, kann keine Nachrichten an andere Messenger-Dienste schicken. Justizministerin Barley möchte das ändern. Sie fordert von den Apps offene Schnittstellen – und will damit den Wettbewerb beleben.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.