Die juristische Auseinandersetzung zwischen Lothar Matthäus und dem FC Bayern München ist endgültig beigelegt.
Der Fußball-Rekord-Nationalspieler akzeptierte den in der Verhandlung vor dem Landgericht München I am 24. Juli getroffenen Vergleich und ließ am Freitag über seinen Anwalt mitteilen, daß er auf einen Widerruf verzichte. Matthäus hatte den Verein wegen der Abrechnung seines Abschiedsspiels und auf Akteneinsicht verklagt. Bis zum 7. August hätte der frühere Bayern-Kapitän die Einigung noch widerrufen können.
In einer zweistündigen Verhandlung hatten sich der frühere Profi und sein ehemaliger Arbeitgeber geeinigt, daß die von Matthäus geforderte Einsicht in die Abrechnung seines Abschiedsspiels vom 26. Mai 2000 erfüllt worden war. Darüber hinaus zahlt der deutsche Rekordmeister 7500 Euro an den heutigen Trainer des serbischen Meisters Partizan Belgrad.
Zuvor hatte der Weltmeister von 1990 die Zahlung von 500.000 Euro gefordert. Matthäus hatte bereits kurz nach der Verhandlung angedeutet, daß er den Vergleich akzeptiere und sein eigenes Vorgehen vor Gericht als „Kinderkram“ bezeichnet.