08.01.2013 · Die Fifa würdigt das mutige Verhalten von Kevin-Prine Boateng. Nun ist es an der Zeit, dass der Fußball-Weltverband selbst mehr Courage und Engagement zeigt im Kampf gegen Rassismus. Sanktionen gegen Verbände reichen da nicht.
Von Michael HoreniRichtlinien für Lesermeinungen
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ich bin gespannt, wann das erste Frauenfußballteam den Platz
verlässt, weil ein Zuschauer andauernd Blondinenwitze erzählt.
Billige Effekthascherei – "im Namen investigativen Journalismus"
Mein lieber Herr Sportkorrespondent. Lese ich richtig? Sie isolieren
einen Satz aus Blatters Rede, machen denselben dreist zu Titelzeile und
überlautem Tenor ihres Artikel. Nur: Wenn man weiter unten den
gesamten Wortlaut Blatters liest, muss er man diesem Herrn doch beileibe
keinen (solch unverhältnismäßgen) Vorwurf machen!
Nun, auch ich kann Blatter auch absolut nicht ausstehen, und seine
verbalen Vergehen und fragwürdigen Amtshandlungen sind mannigfaltig
und weitläufig bekannt.
Aber hier wird eine Maus zum Elefanten gemacht – und auch das ist,
was es ist: unredlich und eine billige und verfälschende
Berichterstattung, die ebenso scharf zu brandzumarken ist.
Wer gewinnt das Champions-League-Finale 2013?