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Fußball HSV: Nur in der Torjägerliste Spitze

 ·  Unter Felix Magath bleibt der VfB Stuttgart weiter ohne Niederlage: Bei seinem Ex-Klub Hamburger SV holten Magath und Co. ein 2:2.

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Mit drei Traumtoren hat der 1. FC Kaiserslautern einen 3:2 (0:0)-Zittersieg gegen den TSV 1860 München gelandet und sich in der Spitzengruppe der Fußball-Bundesliga fest gesetzt. „Wenn wir um die Meisterschaft mitspielen wollen“, relativierte Brehme den Heimsieg, „müssen wir aber anders spielen als in der ersten Halbzeit.“

Vom Titel können zwei Traditionsklubs nur träumen: Der Hamburger SV und die Gäste vom VfB Stuttgart treten im Abstiegskampf auf der Stelle: Im Volksparkstadion trennten sich beide Teams 2:2 (2:1).

Weidenfellers Patzer ohne Folgen

Fünf Treffer fielen auf dem Betzenberg in Kaiserslautern: Der Tscheche Vratislav Lokvenc (46.), der Kroate Nenad Bjelica (48.) und der Bulgare Marian Hristow (73.) sorgten am Sonntagabend für den dritten Bundesliga-Sieg der „roten Teufel“ in Folge. Die „Löwen“ Daniel Borimirow (58.) und der eingewechselte Daniel Bierofka (70.) hatten vor 39.172 Zuschauern im Fritz-Walter- Stadion für den nicht unverdienten 2:2-Zwischenstand gesorgt.

Am Ende feierte die Mannschaft von FCK-Teammanager Andreas Brehme, der nach 63 Minuten von Schiedsrichter Hartmut Strampe (Handorf) auf die Tribüne verbannt wurde, eine gelungene Generalprobe für das UEFA-Cup-Rückspiel am Donnerstag beim PSV Eindhoven. In dem erst nach der Pause temperamentvollen, aber nicht unfairen Duell im Pfälzer Dauerregen zog Strampe gleich acht Mal die gelbe Karte.

Die Münchner, die bis zur Pause sogar leicht überlegen waren, brannten auf Revanche für die bittere Hinspielniederlage: Im Olympiastadion hatten die 60-er am 14. Oktober 0:4 verloren und Brehme ungewollt einen glänzenden Einstand als Trainer verschafft. Auf dem Betzenberg ließ Lautern den gegnerischen Offensivkräften viel Raum im Mittelfeld, die Gäste nahmen das Geschenk dankbar an und zogen ein gefälliges Kombinationsspiel auf. Fast ungestört zogen Kapitän Häßler und Daniel Borimirow ihre Kreise.

Ein 30-Meter-Freistoß von FCK-Libero Mario Basler (30.) ging knapp über das Tor von 1860-Keeper Simon Jentzsch. Zuvor hatte der Schwede Jörgen Pettersson gleich drei Mal (5./10./14.) die Führung für Kaiserslautern vergeben. Doch auch die Gäste hatten gute Gelegenheiten: Weidenfeller konnte sich gegen die Münchner Spitzen Martin Max (37.) und Markus Schroth (39.) auszeichnen, bevor er sich beim 1:2 einen groben Schnitzer leistete: Den schon abgefälschten Schrägschuss von Borimirow ließ er unter der Brust hindurch ins Netz rutschen.

Barbarez im Doppelpack - nicht genug für drei Punkte

Top-Torjäger Sergej Barbarez hat den Hamburger SV vor einem herben Rückschlag bewahrt. Dank zweier Tore des Bosnier (10./44. Minute) kam der HSV trotz einer schwachen Leistung zu einem 2:2 (2:1) gegen den VfB Stuttgart. Vor 40.065 Zuschauern im Volksparkstadion schafften Pablo Thiam (18.) und Viorel Ganea (80.) den jeweiligen Ausgleich für die wackeren Schwaben, die auch im dritten Spiel unter dem ehemaligen HSV- und heutigen VfB-Coach Felix Magath ungeschlagen blieben.

Während sich der HSV (31 Punkte) auf Tabellenrang 12 verbesserte, steckt der auswärts noch immer sieglose VfB (26) als Drittletzter weiter in akuter Abstiegsgefahr. Immerhin übernahm Barbarez (17) die alleinige Führung in der Liga-Torschützenliste vor Schalkes Ebbe Sand (15).

Quelle: @cris, mit Material von dpa
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