Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und Schiedsrichter Stefan Trautmann haben sich auf die Beendigung des Arbeitsverhältnisses zum 30. Juni 2005 geeinigt. Bis zu diesem Zeitpunkt bleibt Trautmann von seiner Tätigkeit als Sachbearbeiter in der Schiedsrichter-Abteilung des DFB freigestellt. Der 33jährige aus dem hessischen Ort Florstadt wird in dieser Saison zudem keine Spiele mehr leiten. Dies gab der DFB am Mittwoch bekannt.
Über Details der Übereinkunft wurde Stillschweigen vereinbart. Der DFB wirft Trautmann vor, im Internet für private Zwecke Sportartikel versteigert zu haben, die er zuvor als DFB-Angestellter kostengünstig erworben hatte. Ob der seit Mitte Februar gesperrte Trautmann in der nächsten Saison wieder Spiele pfeifen darf, wird der Schiedsrichter-Ausschuß des DFB auf seiner Sitzung vor dem Pokalendspiel am 28. Mai in Berlin entscheiden. Die Vorwürfe des DFB hatten sich lediglich gegen den Angestellten und nicht den Schiedsrichter Trautmann gerichtet.