Home
http://www.faz.net/-gtl-noqv
Mehr Angebote
| Abo|Hilfe
Donnerstag, 16. Februar 2012
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Fußball-Bundesliga "Weißer Rauch" bei den Fernsehverhandlungen

24.06.2003 ·  DFL-Geschäftsführer Michael Pfad verkündete das Ergebnis der zu diesem Zeitpunkt noch laufenden Verhandlungen. "Es gibt eine Einigung zwischen ARD und Infront. Es sieht so aus, als ob weißer Rauch aufsteigen könnte."

Artikel Lesermeinungen (0)

Michael Pfad, Geschäftsführer der Deutschen Fußball Liga (DFL), hat sich für die künftige Vergabe der Fernsehrechte an der Bundesliga gegen eine Konzentration auf einen Bieter ausgesprochen. Pfad sagte am Dienstag beim "medienforum.nrw" in Köln: "Wir wollen keinen Monopolsender haben." Der DFL-Manager bezeichnete es als "bemerkenswert, daß der nationale Fußball fast ausschließlich bei den Öffentlich-Rechtlichen sein wird".

Damit griff Pfad einem Ergebnis der zu diesem Zeitpunkt noch laufenden Verhandlungen der ARD mit dem Rechte-Inhaber Infront vorweg. "Es gibt eine Einigung zwischen ARD und Infront. Es sieht so aus, als ob weißer Rauch aufsteigen könnte", sagte Pfad. Demnach geht die DFL fest davon aus, daß die Rechte für die Samstagsspiele der Bundesliga an die ARD gehen und damit die "Sportschau" wieder aktuell über die sieben Partien berichten kann.

Manfred Loppe, Bereichsleiter Sport beim privaten Sender RTL, sagte bei der gleichen Veranstaltung, der "Kopf sei wieder eingeschaltet" worden. RTL hatte auf die kostspieligen Rechte an der Champions League verzichtet. Loppe bezeichnete die Preise für den Erwerb von Fernsehrechten in der jüngeren Vergangenheit generell als "überhöht". "Wir bieten nach wie vor ein gutes Produkt an, aber die werbetreibende Wirtschaft ist nicht mehr bereit, die Preise zu bezahlen, die sie noch vor zwei Jahren bezahlt hat", stellte Pfad fest. "Der Markt ist ausgeschöpft, aber deshalb stehen wir nicht vor einer Pleitewelle in der Liga."

Quelle: dpa/sid, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.06.2003, Nr. 144 / Seite 31
Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitersagen Kommentieren Merken Drucken
Weitersagen

Gipfel der Aggressionen

Von Uwe Marx

Das Zweitliga-Gipfeltreffen zwischen Düsseldorf und Frankfurt endet im Tumult. Das war vorhersehbar. Und es ist Folge des engen Existenzkampfs um den Aufstieg. Mehr 3 17

Fußball
 Bundesliga 
 2. Bundesliga 
  Verein Sp Diff Pkt.  
1.  Logo: Borussia Dortmund
Borussia Dortmund   21  32   46 Gleichheit zur Vorwoche
2.  Logo: Bayern München
Bayern München   21  35   44 Gleichheit zur Vorwoche
3.  Logo: Bor. Mönchengladbach
Bor. Mönchengladbach   21  22   43 Verbesserung zur Vorwoche
4.  Logo: FC Schalke 04
FC Schalke 04   21  18   41 Verschlechterung zur Vorwoche
5.  Logo: Werder Bremen
Werder Bremen   21  -1   33 Gleichheit zur Vorwoche
6.  Logo: Bayer Leverkusen
Bayer Leverkusen   21  0   31 Gleichheit zur Vorwoche
7.  Logo: Hannover 96
Hannover 96   21  -2   31 Gleichheit zur Vorwoche
8.  Logo: VfL Wolfsburg
VfL Wolfsburg   21  -11   27 Verbesserung zur Vorwoche
9.  Logo: VfB Stuttgart
VfB Stuttgart   21  3   26 Verbesserung zur Vorwoche
10.  Logo: Hamburger SV
Hamburger SV   21  -8   26 Verbesserung zur Vorwoche
11.  Logo: 1899 Hoffenheim
1899 Hoffenheim   21  -2   25 Verschlechterung zur Vorwoche
12.  Logo: 1. FC Köln
1. FC Köln   21  -12   24 Verschlechterung zur Vorwoche
13.  Logo: FSV Mainz 05
FSV Mainz 05   21  -6   23 Gleichheit zur Vorwoche
14.  Logo: 1. FC Nürnberg
1. FC Nürnberg   21  -12   22 Gleichheit zur Vorwoche
15.  Logo: Hertha BSC
Hertha BSC   21  -11   20 Gleichheit zur Vorwoche
16.  Logo: 1. FC Kaiserslautern
1. FC Kaiserslautern   21  -11   18 Gleichheit zur Vorwoche
17.  Logo: FC Augsburg
FC Augsburg   21  -14   18 Gleichheit zur Vorwoche
18.  Logo: SC Freiburg
SC Freiburg   21  -20   17 Gleichheit zur Vorwoche