Die Fußballerinnen von Turbine Potsdam und des 1. FFC Frankfurt bestreiten am 29. April im Berliner Olympiastadion zum dritten Mal in Folge das Finale um den DFB-Pokal.
Titelverteidiger und Uefa-Cup-Sieger Potsdam setzte sich in der Vorschlußrunde 3:1 gegen Bayern München durch. Meister Frankfurt gewann 2:1 beim FCR Duisburg. Die Hessen mußten ihren achten Endspiel-Einzug in Serie aber teuer bezahlen. „Weltfußballerin“ Birgit Prinz sah nach einem Foul in der 86. Minute die Rote Karte und ist für das Finale gesperrt. Zuvor hatte Prinz erheblichen Anteil am Sieg des FFC. Nach der 1:0-Führung durch Sandra Smisek (6.) erhöhte Prinz (31.) zum 2:0. Duisburg gelang durch Inka Grings (73.) nur noch der Anschlußtreffer.
Auch Potsdam hatte gegen München zunächst Mühe. Die Bayern gingen durch Bianca Eder (40.) 1:0 in Führung. Petra Wimbersky (45.) per Foulelfmeter sowie Anja Mittag (68.) und Conny Pohlers (90.) sorgten aber doch noch für den erwarteten Sieg.