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Vettel startet als Erster : „Alles tipptopp“

Sebastian Vettel fährt in Sotschi von der Pole Position Bild: EPA

Sebastian Vettel sichert sich zum ersten Mal die Pole Position für den Großen Preis von Russland. Dahinter fährt sein Teamkollege von Ferrari – vor den beiden Mercedes.

          Sebastian Vettel startet zum ersten Mal seit dem Grand Prix in Singapur 2015 von der Pole Position in ein Formel-1-Rennen. Im Qualifying zum Großen Preis von Russland in Sotschi gelang Vettel in 1:33,194 Minuten im Ferrari SF-70H die schnellste Runde um den 5848 Meter langen Kurs an der Schwarzmeerküste. „Alles tipptopp“, sagte der Führende der Weltmeisterschaft anschließend: „Es war ein bisschen eng, im zweiten Teil der Qualifikation habe ich ein bisschen den Rhythmus verloren.“

          Unmittelbar nach dem Ende des Startplatzrennens, über Funk verbunden mit seinem Team, hatte Vettel die Freude über die zweite Pole Position in seiner Zeit bei Ferrari und die 47. seiner Karriere noch herausgeschrien. Das Rennen in Sotschi wird seit 2014 ausgetragen, bislang wurde es nur von Mercedes-Piloten angeführt und gewonnen – das wird sich nun ändern. Neben Vettel wird sein Teamkollege Kimi Räikkönen als Zweiter ins Rennen starten. „Platz eins und zwei für das Team, das ist nicht schlecht“, sagte der Finne anschließend. Tatsächlich ist es sogar außergewöhnlich: Zuletzt hatten zwei Ferraris vor neun Jahren in Reihe eins zu einem Grand Prix gestanden.

          Vettel hatte in Sotschi bei jeder Gelegenheit betont, die Mercedes-Piloten seien die Favoriten für das Rennen. „Wir hatten gedacht, es würde für uns hier besser laufen als in Bahrein, aber daraus wurde bisher nichts“, sagte Valtteri Bottas, nachdem er das Qualifikationsrennen auf Platz drei beendet hatte. Bottas kam mit seinem Mercedes F1 W08 besser zurecht als Lewis Hamilton, der hinter Bottas und mit knapp sechs Zehntelsekunden Rückstand auf Vettel Vierter wurde. „Mehr konnte ich nicht tun“, sagte der Weltmeister von 2014 und 2015 anschließend, „ich habe das ganze Wochenende gekämpft.“

          Hamilton liegt in der Fahrerwertung nach drei Rennen sieben Punkte hinter Vettel auf Platz zwei. Mercedes-Teamchef Toto Wolff sagte nach der Qualifikation, er habe nicht das Gefühl, dass seine Piloten am Sonntag um den Sieg fahren würden. „Solche Tage und Wochenenden können passieren. Das Auto ist einfach unheimlich sensibel, eine kapriziöse Prinzessin.“ Bottas hingegen schien durchaus noch Hoffnung auf eine Verbesserung im Rennen am Sonntag zu haben: „Es geht in die richtige Richtung.“

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          Quelle: F.A.S.

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