Bei der Deutschland-Rallye ereignete sich ein schwerer Unfall. Während der „Shakedown“ genannten Trainingsfahrten des Rallye-Weltmeisterschaftslaufes hatte sich bei der Prüfung in Konz ein Rad vom Fahrzeug des peruanischen Piloten Nicolas Fuchs gelöst, war in die Zuschauer geflogen und hatte dabei vier Fans verletzt, davon einen Mann schwer. Er wurde mit Kopfverletzungen in einem Hubschrauber in die Klinik geflogen. Rallyeleiter Armin Kohl bestätigte den Unfallhergang und die Zahl der Verletzten.
Die Zuschauer hatten in einem eigens für sie ausgewiesenen Bereich gestanden. Dass es dennoch zu dem Zwischenfall kam, lag daran, dass der Rennwagen des Peruaners und seines argentinischen Beifahrers in einer Kurve gegen den Bordstein stieß, sich darauf hin das linke Vorderrad löste und in die Zuschauer flog. „Es sind einige unglückliche Umstände zusammen gekommen“, sagte Kohl.
Die Trainingsfahrten wurden abgebrochen, Polizei und Staatsanwaltschaft ermittelten. Die Strecke, auf der sich der Unfall ereignete, war zu diesem Zeitpunkt bereits zum dritten Mal durchfahren worden. Die beiden Fahrzeuginsassen sind bei dem Unfall unverletzt geblieben. Die Rallye soll an diesem Freitag plangemäß starten.
eigentlich ein kleiner Zwischenfall...
Ronald Schlimm (ronslim)
- 23.08.2012, 17:02 Uhr