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Rallye Dakar Sainz verabschiedet sich als Spitzenreiter aus Europa

 ·  Auf der zweiten Etappe der Wüsten-Rallye Dakar hat die Kölnerin Jutta Kleinschmidt an Boden verloren. Der Spanier Carlos Sainz baute seine Führung auf dem letzten Teilstück in Europa aus.

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Jutta Kleinschmidt hat die zweite Etappe der Wüsten-Rallye Dakar in ihrem VW Race-Touareg auf dem siebten Platz beendet. Die gebürtige Kölnerin, am Vortag noch Vierte, lag nach 115 Kilometer langen Prüfung an der portugiesischen Algarve 5:49 Minuten hinter ihrem weiterhin führenden spanischen VW-Teamkollegen Carlos Sainz.

Der „Dakar“-Newcomer Sainz baute bei der Ankunft in seiner spanischen Heimat mit dem zweiten Tagessieg seine Führung weiter aus und lag nach der zweiten von 15 Prüfungen 3:45 Minuten vor seinem neuen Verfolger, dem einstigen französischen Ski-Star Luc Alphand (Mitsubishi Pajero).

„Jetzt freue ich mich auf Afrika“

Neuer Dritter mit einem Rückstand von 4:14 Minuten ist der Spanier Joan-Nani Roma in einem weiteren Mitsubishi Pajero. Sein französischer Teamkollege Stéphane Peterhansel, Sieger 2004 und 2005, fing sich erneut einen Reifenschaden ein und rangierte mit einem Rückstand von 6:47 Minuten auf dem zehnten Platz.

„Ich bin absolut zufrieden und froh, daß wir die Prüfungen in Europa so gut überstanden haben“, meinte Jutta Kleinschmidt. „Es war heute eine tolle Prüfung, allerdings mit schwer einsehbaren Kurven, die wir aber gut gemeistert haben. Jetzt freue ich mich auf Afrika, wo die echte Dakar beginnt“, sagte die Gesamtsiegerin von 2001. Der sechsmalige deutsche Rallye-Rekordmeister Matthias Kahle (Köln) verbesserte sich bei seiner Dakar-Premiere vom 27. auf den 24. Platz (Rückstand: 19:48 Minuten). Der 36jährige verlor am ersten Tag fast fünf Minuten, als er wegen Benzinmangels liegen blieb und zudem Getriebeprobleme an seinem heckgetriebenen Honda-Buggy hatte.

Pujol führt bei den Motorrädern

Auch in der Motorrad-Wertung lag auf dem letzten Rallye-Abschnitt in Europa mit dem KTM-Piloten Isidre Esteve Pujol ein Spanier an der Spitze. Mit nur acht Sekunden Abstand folgte ihm sein Landsmann und KTM-Partner Marc Coma dicht auf. Der französische Vorjahressieger Cyril Despres, der an Silvester auf einer weiteren KTM die erste Entscheidung gewann, fiel mit einem Rückstand von 1:31 Minuten auf den fünften Platz zurück. Der portugiesische Lokalheld Ruben Faria gewann auf seiner KTM zwar als erster Privatfahrer überhaupt eine „Dakar“-Prüfung: Er büßte aber wegen einer Zeitstrafe von zwölf Minuten wegen verspäteter Ankunft beim Start seinen zweiten Platz ein und fiel auf den 29. Rang (Rückstand: 9:57 Minuten) zurück.

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