25.02.2013 · Vor dem Start ist der Hype um die Frau, die von der Pole in das Nascar-Rennen von Daytona geht, riesig. Doch auf der entscheidenden letzten Runde fällt Danica Patrick fünf Plätze zurück.
Von Christoph BeckerRichtlinien für Lesermeinungen
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Schon seltsam, was Manche hier so von sich geben
Gleichberechtigung wäre, wenn wir über das Geschlecht von Frau Patrick gar nicht diskutieren würden, sondern lediglich über die Tatsache, dass ein sehr talentierter Sportler auf der letzten Etappe eines Wettkampfs einen für sie sehr wichtigen Erfolg verpasst hat. Es mag schon sein, dass bei rein athletischen Sportarten die Männer Vorteile haben. Die Ergebnisse in Sportarten wie Leitathletik sind ja nicht von der Hand zu weisen. Aber Autorennen? Wieso soll ein Mensch weiblichen Geschlechts da nicht das Gleiche leisten können?
Den hier jodelden Herrschaften möchte ich nur kurz mitteilen,
dass die US Rennfahrerin Danica Patrick eine KONSTANTE Durchschnittsgeschindigkeit von etwa 330km/h gefahren ist. Das gibts nicht in der Formel 1. Und die ganzen Crashs bei Tempo 250 auch nicht. Von daher ist der Fahrerin die Formel 1- mit den ganzen Sicherheitsbubis - zu langweilig. In der "Nascar" fahren 30 - 50 gleichschnelle Fahrzeuge beinhart gegeneinander- bis ins Ziel. Vettel u. Alonso bekämen Stressbeulen, so dass sie zur med. Behandlung an die Box müssten. Es gibt drei mögliche Ursachen: 1. Sie wurde behindert, was erlaubt ist. 2. Ein kleines techn. Problem 3. Nachlassende Konzentration- /Kondition. Aber so ist es in der "Nascar Serie".
Hat sie männlich rational gedacht oder weiblich emmotional? Ich
denke sie hat einfach die Kaltschnäuzigkeit und die Erfahrung der
alten Hasen noch nicht erreicht.
Das wird schon. Dennoch Respekt. Das ist wie bei einem
Marathonläufer, der zwar eine riesen Ausdauer hat, aber dem im
letzten Moment die Sprinterqualitäten fehlen um den Marathon zu gewinnen.
... dass NIEMAND glaubt, dass Männer und Frauen gleich sind,
liefert das Riesengeschrei, wenn eine Frau etwas macht, das Männer
schon immer und schon immer besser machen. Würden alle Frauen-und
Männer-sind-gleich-Verkünder wirklich so denken, würde
man ganz unaufgeregt die FahrerInnenliste präsentieren und am Ende
sagen, der oder die Beste hat gewonnen.
Hätte Frau Patrick jetzt wirklich schon gewonnen, wären wieder
a-l-l-e Männer Flaschen und a-l-l-e Frauen bessere Fahrer.
Die Frauenquote sollte auch bei
Rennfahrern eingeführt werden! Wegen der Gleichberechtigung.
Und zwar in sämtlichen Sportarten und das umso mehr, je enger das
Regelwerk ist und umso mehr, je größer der pure Mensch im
Vordergrund steht.
Eine Frau wird niemals einen Mann bei gleichen Bedingungen und ohne
Hilfsmittel schlagen.
Sie bewegt sich immer maximal auf Drittliga Niveau.
Aber das darf man ja heute kaum noch öffentlich sagen.
Das wuerde ich so nicht sagen!
In einem Punkt haben Sie aber Recht: political correctness ist das Gegenteil von Wahrheit.
Ob auch im Rennsport die Quote eingeführt wird? Es wird Zeit, die Ungerechtigkeiten aus
frühkindlicher Sozialistation ("geschlechtsspezifische Erziehung") auch im Sport auszugleichen.