Home
http://www.faz.net/-gtl-73wcd
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, JÜRGEN KAUBE, BERTHOLD KOHLER, HOLGER STELTZNER

Großer Preis von Indien Vettel 0,599 Sekunden vor Alonso

Sebastian Vettel fährt im Freien Training zum Großen Preis von Indien eine beeindruckende Tagesbestzeit. Sein Widersacher Fernando Alonso liegt mit seiner schnellsten Runde 0,599 Sekunden hinter dem Heppenheimer - das sind Welten in der Formel 1.

© REUTERS Vergrößern Vettel im Cockpit: Voller Fokus auf die abschließenden vier Rennen der Saison

Sebastian Vettel hat zum Auftakt des Rennwochenendes in Indien beeindruckt. Der Vorjahressieger fuhr auf dem Buddh International Circuit Tagesbestzeit. Er bestätigte damit die Hoffnungen seiner Fans auf seinen vierten Sieg in Serie – was persönlicher Rekord für den 25 Jahre alten Doppel-Weltmeister wäre. Auf den Widersacher im Kampf um seinen Titel-Hattrick, Fernando Alonso, hatte Vettel sage deutliche 0,599 Sekunden Vorsprung – was in der Formel 1 Welten entspricht. Vettel fuhr am Nachmittag die Bestzeit beider anderthalbstündigen Sessions. Auf seiner schnellsten Runde benötigte er auf dem 5,125 Kilometer langen Kurs 1:26,221 Minuten.

Am Morgen hatte er noch 1:27,619 Minuten gebraucht und war 0,425 Sekunden schneller als der Spanier Alonso in seinem Ferrari. Dazwischen schoben sich zuerst Jenson Button im McLaren und in der zweiten Session Vettels Teamkollege Mark Webber. Der Australier erklärte, selbst die volle Punktzahl beim Rennen ansteuern zu wollen. Hilfe will Vettel auch nicht, und von Webber kann er sie schon gar nicht erwarten. Zweitbester deutscher Pilot im Training war Nico Rosberg.

Bild Vettel 1 Mit Abstand Schnellster auf dem Buddh International Circuit: der Heppenheimer Sebastian Vettel © dpa Bilderstrecke 

Der Wiesbadener belegte im Mercedes die Plätze 6 und 4. Teamkollege Michael Schumacher wurde 8. und 13., Nico Hülkenberg verbesserte sich im Force India nach Rang 14 am Morgen noch auf Platz 8. Timo Glock wurde im Marussia 23. und 22. Vorne aber fuhr Vettel mit Webber im Windschatten in einer eigenen Liga. Nach seinen drei Siegen in Serie in Singapur, Japan und Südkorea tritt der Hesse als Gesamtführender in Indien an. Vor dem viertletzten Saisonrennen an diesem Sonntag hat Vettel 215 Punkte. Alonso, der seit dem 10. Juli (Hockenheimring) auf einen Sieg wartet, kommt auf 209.

Mehr zum Thema

Quelle: FAZ.NET mit Material der dpa

 
 ()
   Permalink
 
 
 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Formel 1 in Monte Carlo Hamilton und Rosberg hängen Vettel ab

Die Silberpfeile dominieren auch das Qualifying in Monte Carlo: Lewis Hamilton ist dabei deutlich schneller als Teamkollege Nico Rosberg und startet von der Pole Position. Dahinter lauert ein Ferrari-Pilot. Mehr Von Anno Hecker, Monte Carlo

23.05.2015, 15:09 Uhr | Sport
Formel 1 Ferrari präsentiert neues Vettel-Auto

Sebastian Vettel hat seinen neuen Ferrari-Boliden präsentiert. Mit der Roten Göttin will der Vierfach-Weltmeister an alte Erfolge anknüpfen. Mehr

30.01.2015, 21:37 Uhr | Sport
Großer Preis von Monaco Rennfahren im Supermarkt

Der Grand Prix von Monaco fasziniert seit Generationen. Auf keiner anderen Formel-1-Strecke ist der Faktor Mensch so entscheidend wie beim Rennen an diesem Sonntag. Das ist Chance und Risiko zugleich. Mehr Von Anno Hecker, Monte Carlo

22.05.2015, 11:36 Uhr | Sport
Formel 1 Vettel: Wollen mit Ferrari zweite Kraft werden

Sebastian Vettel hat sich am Donnerstag in Mönchengladbach zuversichtlich gezeigt, mit seinem neuen Team Ferrari Spitzenergebnisse in der Formel-1-Saison 2015 erreichen zu können. Mehr

05.03.2015, 16:04 Uhr | Sport
Formel 1 in Monaco Eine einmalige Chance

Monaco ist anders – und deshalb hoffen die Mercedes-Gegner, den Branchenprimus im Fürstentum schlagen zu können. Den ersten Angriff will Ferrari-Fahrer Sebastian Vettel im Qualifying fahren. Mehr Von Anno Hecker, Monte Carlo

23.05.2015, 10:33 Uhr | Sport
   Permalink
 Permalink

Veröffentlicht: 26.10.2012, 13:07 Uhr

Da hilft nur noch eine Frau

Von Evi Simeoni

Der Ruf des Fußball-Weltverbandes und seines Präsidenten Joseph Blatter ist ruiniert. Es gäbe aber eine Lösung, wie man die Fifa in null Komma nichts aus den Gruselspalten der Medien hinauskatapultieren könnte. Mehr 62 23