http://www.faz.net/-gtl-79vwt
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, JÜRGEN KAUBE, BERTHOLD KOHLER, HOLGER STELTZNER

Veröffentlicht: 11.06.2013, 19:42 Uhr

Formel 1 Vettel verlängert Vertrag bei Red Bull um ein Jahr

Sebastian Vettel verlängert seinen Vertrag beim Red-Bull-Formel-1-Team vorzeitig um ein Jahr bis Ende 2015. Vettel fährt seit 2009 für das Team und wurde zuletzt dreimal in Serie Weltmeister.

© dpa Sebastian Vettel bleibt bei Red Bull

Sebastian Vettel hat seinen Vertrag beim Formel-1-Team Red Bull vorzeitig um ein Jahr bis Ende 2015 verlängert. Der Rennstall verkündete die Entscheidung des dreifachen Weltmeisters am Dienstagabend in einer sieben Zeilen langen Pressemitteilung, die nichts über Vertragsdetails und eine mögliche Ausstiegsklausel verriet. Damit geht eine der erfolgreichsten Partnerschaften der Formel-1-Historie in die Verlängerung. Vettel fährt seit 2009 für das Team des österreichischen Brausekonzerns und holte seit 2011 dreimal in Serie den Titel. Am Sonntag hatte der 25-Jährige mit seinem Sieg in Kanada seine Führung in der Gesamtwertung ausgebaut.

Schon als Nachwuchspilot hatte der Getränkehersteller um Gründer Dietrich Mateschitz den Heppenheimer gefördert. Nach seinem Formel-1-Debüt 2007 bei BMW wechselte er zum Red-Bull-Schwesterteam Toro Rosso. Dort gelang ihm 2008 in Monza sein erster Grand-Prix-Sieg. In der Folgesaison wechselte er zum Red-Bull-Team und bescherte diesem 2009 in China den ersten Rennsieg. Insgesamt gewann Vettel im Red Bull 28 Rennen und fuhr 38 Mal auf die Pole Position.

Zuletzt machten Gerüchte über einen Wechsel des Titelverteidigers zur Scuderia Ferrari die Runde. Dort träfe Vettel auf seinen Rivalen Fernando Alonso, der einen Rentenvertrag bei den Italienern und das Team auf sich zugeschnitten hat - derzeit keine verlockende Perspektive. Auch ein Wechsel zu Mercedes erschien unwahrscheinlich. Zu unsicher sind immer noch die sportlichen Aussichten des Werksteams. Und mit Lewis Hamilton hat der Rennstall gerade erst einen teuren Platzhirschen verpflichtet.

Mehr zum Thema

Schluss mit der Heuchelei gegenüber RB Leipzig!

Von Peter Heß

Weil RB Leipzig kein normaler Verein ist, muss der Klub Wut und Neid anderer Anhänger ertragen können. Doch mit dem Einzug des Big Business haben sich die Zeiten im Fußball geändert. Gerechtigkeit ist nur auf einem Weg möglich. Mehr 53 53

Zur Homepage