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Formel 1 in Ungarn Hamiltons beste Aussichten

 ·  Hamilton startet von der Pole Position in den Großen Preis von Ungarn. Vettel muss sich mit Platz drei begnügen, immerhin vor Alonso - noch viel schlechter lief es für Schumacher.

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© dpa Pole Position: Lewis Hamilton (McLaren)

Ist das der Start seiner Aufholjagd? Sebastian Vettel (Red Bull) machte nach dem Qualifikationstraining zum Großen Preis von Ungarn an diesem Sonntag nicht unbedingt den Eindruck, als sehe er jetzt seine große Chance gekommen. Platz drei hinter Romain Grosjean (Lotus) und Lewis Hamilton (McLaren), der sich die Pole Position sicherte. „Ich bin nicht ganz zufrieden mit meiner Runde. Romain war in Reichweite, Lewis aber zu weit weg“, sagte Vettel.

Dafür wird er den WM-Führenden Fernando Alonso (Ferrari) zunächst nur in seinem Rückspiegel sehen, der Spanier geht lediglich als Sechster ins Rennen und hatte schon das gesamte Wochenende spürbare Probleme mit dem Tempo der Spitzenleute dieses Wochenendes. „Es wird ein gutes Rennen“, sagte Vettel. „Unser Auto hat die Geschwindigkeit, aber wir haben Probleme mit der Balance.“

Ob es Auswirkungen der verschärften Regeln sind? Anders als in Hockenheim dürfen beide Red Bull in Budapest nicht mit der strittigen Motoreneinstellung fahren, die in einem bestimmten Drehzahlbereich offenbar das Durchdrehen der Räder verhindert.

Mark Webber geht lediglich als Elfter ins Rennen – und traf es damit noch besser als das deutsche Doppel im Mercedes. Nico Rosberg als Dreizehnter, Michael Schumacher als Siebzehnter – noch nie in dieser Saison qualifizierte sich keiner der beiden für die besten Zehn. „Die Strecke ist nicht unbedingt für uns gemacht“, sagte Schumacher. „Der Abstand ist hier weitaus größer als normal.“ Zu befürchten ist, dass beide Mercedes auch an diesem Sonntag unter den heißen Temperaturen leiden werden. Der Reifenverschleiß ihres Boliden ist für gewöhnlich weit höher als jener der Konkurrenz.

Grand Prix von Ungarn, Qualifikation

1. Lewis Hamilton (England) McLaren Mercedes 1:20,953 Min.;
2. Romain Grosjean (Frankreich) Lotus 1:21.366;
3. Sebastian Vettel (Heppenheim) Red Bull 1:21.416;
4. Jenson Button (England) McLaren Mercedes 1:21.583;
5. Kimi Räikkönen (Finnland) Lotus 1:21.730;
6. Fernando Alonso (Spanien) Ferrari 1:21.844;
7. Felipe Massa (Brasilien) Ferrari 1:21.900;
8. Pastor Maldonado (Venezuela) Williams 1:21.939;
9. Bruno Senna (Brasilien) Williams 1:22.343;
10. Nico Hülkenberg (Emmerich) Force India 1:22.847;
11. Mark Webber (Australien) Red Bull 1:21.715;
12. Paul di Resta (Schottland) Force India 1:21.813;
13. Nico Rosberg (Wiesbaden) Mercedes 1:21.895;
14. Sergio Perez (Mexiko) Sauber 1:21.895;
15. Kamui Kobayashi (Japan) Sauber 1:22.300;
16. Jean-Eric Vergne (Frankreich) Toro Rosso 1:22.380;
17. Michael Schumacher (Kerpen) Mercedes 1:22.723;
18. Daniel Ricciardo (Australien) Toro Rosso 1:23.250;
19. Heikki Kovalainen (Finnland) Caterham 1:23.576;
20. Witali Petrow (Russland) Caterham 1:24.167;
21. Charles Pic (Frankreich) Marussia 1:25.244;
22. Timo Glock (Wersau) Marussia 1:25.476;
23. Pedro de la Rosa (Spanien) HRT 1:25.916;
24. Narain Karthikeyan (Indien) HRT 1:26.175

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Jahrgang 1981, Sportredakteur.

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