Home
http://www.faz.net/-gu4-7434e
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, HOLGER STELTZNER

Formel 1 in Abu Dhabi Schnellster im Scheinwerferlicht

Als die Temperaturen in Abu Dhabi etwas sinken und die Schweinwerfer das Sonnenlicht ersetzen, kommt Vettel richtig in Fahrt. Der Weltmeister fährt im Freien Training Bestzeit. Sein Widersacher Alonso braucht für seine beste Runde satte 0,836 Sekunden länger.

© dpa Vergrößern Tropische Hitze, heiße Reifen, schneller Vettel: Der Weltmeister fährt im Freien Training Bestzeit

Als die Sonne über Abu Dhabi untergegangen war, setzte Sebastian Vettel das Glanzlicht des Tages. Der Formel-1-Doppelweltmeister fuhr die Bestzeit beim Freien Training an diesem Freitag auf dem Yas Marina Circuit. Vettel verwies beim Warmfahren für den drittletzten Lauf in diesem Jahr das McLaren-Duo Lewis Hamilton und Jenson Button auf den zweiten und dritten Platz. WM-Verfolger Fernando Alonso musste sich trotz Sonderfrühschicht der Ferrari-Crew von vier Uhr morgens an mit dem siebten Platz zufriedengeben – der Rückstand betrug in der schnelleren Abendsession satte 0,836 Sekunden.

Schon in der ersten der zwei eineinhalbstündigen Einheiten deutete sich an, dass mit den beiden McLaren-Piloten in Abu Dhabi zu rechnen sein wird. „Es sind die, die es am Wochenende zu schlagen gilt“, meinte Vettel nach den Trainingsfahrten. Im vergangenen Jahr hatte Hamilton bereits das Rennen gewonnen. Vettel, Sieger in den beiden Jahren davor, reihte sich beim Training am Nachmittag auf dem dritten Rang hinter Hamilton und Button ein. Alonso, der in der WM-Wertung nach Vettels persönlicher Rekordserie von vier Siegen mittlerweile 13 Punkte Rückstand hat, hatte sich noch auf den vierten Rang vorgekämpft.

0,168 Sekunden Vorsprung auf Hamilton

Als es dann aber um 17 Uhr zur zweiten Einheit auf den 5,554 Kilometer langen Kurs ging, fuhr Vettel deutlich schneller. Nachdem nur noch die gleißenden Scheinwerfer den Kurs erleuchteten und die Temperatur unter 30 Grad lag, fuhr Vettel in 1:41,751 Minuten die schnellste Runde. Hamilton war 0,168 Sekunden langsamer, Button fehlten 0,668 Sekunden. Vierter wurde Vettels Teamkollege Mark Webber. Im ersten Durchgang war er hinter Alonso auf Rang fünf gelandet. Eine Position weiter hinten hatte sich Rekordweltmeister Michael Schumacher auf dem Tableau wiedergefunden. Im zweiten Training belegte der Rekordweltmeister im Mercedes Rang 14. Teamkollege Nico Rosberg kam auf die Plätze acht und zwölf, Nico Hülkenberg wurde im Force India Zwölfter und 13. Timo Glock musste sich im Marussia mit den Rängen 20 und 21 begnügen.

Mehr zum Thema

Quelle: FAZ.NET mit Material der dpa

 
 ()
   Permalink
 
 
 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Formel 1 Null Punkte für Rosberg

Der Brite Lewis Hamilton gewinnt den Grand Prix in Singapur und verdrängt Nico Rosberg von der Spitze der WM-Wertung, der nach einem Defekt kampflos zusehen muss. Mehr

21.09.2014, 16:24 Uhr | Sport
Fahrstuhl rast in 15 Sekunden 30 Stockwerke nach oben

In Chile ist ein Mann schwer verletzt worden, als ein Fahrstuhl aus bisher ungeklärter Ursache in 15 Sekunden 30 Stockwerke nach oben raste und in das Dach des Hauses krachte. Mehr

10.06.2014, 12:15 Uhr | Gesellschaft
Formel 1 Ein halber Meter macht den Unterschied

Im Kampf der Sternfahrer hat der Brite die Nasenspitze vorne. Hamilton startet von der Pole Position aus in den Großen Preis von Singapur. Rosberg hat knapp das Nachsehen. Sein erster Kommentar? Verdammt! Mehr Von Michael Wittershagen

20.09.2014, 16:37 Uhr | Sport
Starkes Beben erschüttert Mexiko

30 Sekunden lang schwankten Häuser, zahlreiche Gebäude wurden beschädigt. Einen Tsunami gab es nicht. Die meisten Menschen kamen mit dem Schrecken davon. Mehr

19.04.2014, 11:15 Uhr | Aktuell
Die Krise des Sebastian Vettel Der Verlierer

Sebastian Vettel tut sich schwer, mit seinen Niederlagen umzugehen. Öffentlich kritisiert der Formel-1-Weltmeister sein Team und sein Auto. Ist die Zeit reif für einen Wechsel?  Mehr Von Michael Wittershagen

21.09.2014, 11:54 Uhr | Sport
   Permalink
 Permalink

Veröffentlicht: 02.11.2012, 16:51 Uhr

Der Sport muss ins Boot steigen

Von Anno Hecker

Die Politik einigt sich auf einen Entwurf zu einem Anti-Doping-Gesetz. Man muss den Eindruck haben, der Spitzensport sitze nicht mit im Boot, wenn in Berlin über sein Schicksal entschieden wird. Mehr 1