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Formel 1 in Abu Dhabi Schnellster im Scheinwerferlicht

Als die Temperaturen in Abu Dhabi etwas sinken und die Schweinwerfer das Sonnenlicht ersetzen, kommt Vettel richtig in Fahrt. Der Weltmeister fährt im Freien Training Bestzeit. Sein Widersacher Alonso braucht für seine beste Runde satte 0,836 Sekunden länger.

© dpa Tropische Hitze, heiße Reifen, schneller Vettel: Der Weltmeister fährt im Freien Training Bestzeit

Als die Sonne über Abu Dhabi untergegangen war, setzte Sebastian Vettel das Glanzlicht des Tages. Der Formel-1-Doppelweltmeister fuhr die Bestzeit beim Freien Training an diesem Freitag auf dem Yas Marina Circuit. Vettel verwies beim Warmfahren für den drittletzten Lauf in diesem Jahr das McLaren-Duo Lewis Hamilton und Jenson Button auf den zweiten und dritten Platz. WM-Verfolger Fernando Alonso musste sich trotz Sonderfrühschicht der Ferrari-Crew von vier Uhr morgens an mit dem siebten Platz zufriedengeben – der Rückstand betrug in der schnelleren Abendsession satte 0,836 Sekunden.

Schon in der ersten der zwei eineinhalbstündigen Einheiten deutete sich an, dass mit den beiden McLaren-Piloten in Abu Dhabi zu rechnen sein wird. „Es sind die, die es am Wochenende zu schlagen gilt“, meinte Vettel nach den Trainingsfahrten. Im vergangenen Jahr hatte Hamilton bereits das Rennen gewonnen. Vettel, Sieger in den beiden Jahren davor, reihte sich beim Training am Nachmittag auf dem dritten Rang hinter Hamilton und Button ein. Alonso, der in der WM-Wertung nach Vettels persönlicher Rekordserie von vier Siegen mittlerweile 13 Punkte Rückstand hat, hatte sich noch auf den vierten Rang vorgekämpft.

0,168 Sekunden Vorsprung auf Hamilton

Als es dann aber um 17 Uhr zur zweiten Einheit auf den 5,554 Kilometer langen Kurs ging, fuhr Vettel deutlich schneller. Nachdem nur noch die gleißenden Scheinwerfer den Kurs erleuchteten und die Temperatur unter 30 Grad lag, fuhr Vettel in 1:41,751 Minuten die schnellste Runde. Hamilton war 0,168 Sekunden langsamer, Button fehlten 0,668 Sekunden. Vierter wurde Vettels Teamkollege Mark Webber. Im ersten Durchgang war er hinter Alonso auf Rang fünf gelandet. Eine Position weiter hinten hatte sich Rekordweltmeister Michael Schumacher auf dem Tableau wiedergefunden. Im zweiten Training belegte der Rekordweltmeister im Mercedes Rang 14. Teamkollege Nico Rosberg kam auf die Plätze acht und zwölf, Nico Hülkenberg wurde im Force India Zwölfter und 13. Timo Glock musste sich im Marussia mit den Rängen 20 und 21 begnügen.

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Quelle: FAZ.NET mit Material der dpa

 
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