Wenn einer weiß, dass mit Geld vieles, wenn nicht alles, zu regeln und zu kaufen ist, dann ist das Bernie Ecclestone. Der 82 Jahre alte Zampano der Formel 1 hat jetzt mal wieder einen wirklich hübschen Vorschlag gemacht.
Weil die Teams von Red Bull bis HRT Vereinbarungen über die Zahl von Mitarbeitern, die Windkanalnutzung und so weiter einzuhalten haben, was HRT durchaus leichter fällt als Red Bull, und weil manches vielleicht nicht so ganz genau genommen wird, schwebt Ecclestone, wie der „Daily Express“ in England meldet, eine Prämie vor.
Eine halbe Million Dollar für den, der Verstöße innerhalb des eigenen Rennstalls meldet. „Die Leute innerhalb der Teams wissen, wenn dort etwas vor sich geht“, sagte Ecclestone dem Blatt. „Ein Anreiz von 500.000 Dollar könnte sie ermutigen zu reden.“
Na denn, Buchhalter und Mechaniker, aufgepasst, vielleicht lässt sich hier und da etwas aufschnappen und Bernie Ecclestone melden, der auch eine Budgetobergrenze gern von allen eingehalten sähe und durchsetzen will, dass die Teamverantwortlichen einen Vertrag unterzeichnen, wonach Verstöße gegen das Ausgabenlimit mit mindestens einer Million Dollar bestraft werden sollen.
Die Unterzeichner sollen dafür persönlich zur Rechenschaft gezogen werden. Eine Million Strafe, eine halbe Million Kopfgeld als Belohnung, da bleibt was übrig. Wieder einmal gut gerechnet, Mister Ecclestone!
Neuer Job für Bernie
Ewald Hejl (Stejnberg)
- 05.11.2012, 17:54 Uhr