http://www.faz.net/-gtl-9eeaw

Ehemaliger Formel-1-Pilot : Wehrlein und Mercedes trennen sich

  • Aktualisiert am

Fährt derzeit noch in der DTM für Mercedes: Pascal Wehrlein Bild: dpa

Der deutsche DTM-Fahrer Pascal Wehrlein und sein derzeitiger Arbeitgeber Mercedes gehen ab 2019 getrennte Wege. Der frühere Formel-1-Pilot will sich so einen Weg zurück in die Motorsport-Königsklasse erkämpfen.

          Der ehemalige Formel-1-Fahrer Pascal Wehrlein und Mercedes trennen sich. Beide Seiten teilten am Freitag mit, dass sie ihren zum Jahresende auslaufenden Vertrag nicht verlängern werden. Der 23-jährige Wehrlein gehörte sechs Jahre lang zum Nachwuchsprogramm bei Mercedes. Er fährt derzeit im Deutschen Tourenwagen Masters für die Marke mit dem Stern.

          „Mein Vertrag mit Mercedes läuft am Ende der Saison 2018 aus, und wir haben gemeinsam entschieden, die Zusammenarbeit nicht fortzusetzen", sagte Wehrlein: „Ich sehe mich nach neuen Herausforderungen und Möglichkeiten um und spreche im Moment mit anderen Teams über ein Cockpit für die nächste Saison." Es sei jetzt an der Zeit, den nächsten Schritt zu gehen. Seine Zukunftspläne ließ er noch offen.

          2013 stieg er in die DTM ein und wurde 2015 jüngster Champion in der Geschichte der Serie. Mit der Unterstützung von Mercedes wechselte Wehrlein 2016 in die Formel 1, fuhr 2016 für Manor und 2017 für Sauber. In diesem Jahr erhielt er kein Cockpit und kehrte zurück in die DTM. Am Ende des Jahres beendet Mercedes sein  Engagement in der Serie.

          „Leider konnten wir Pascal kein konkurrenzfähiges Cockpit für das nächste Jahr anbieten“, meinte Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff. „Das soll ihm die bestmögliche Chance geben, andernorts eine Möglichkeit zu finden, die seinem Talent entspricht.“

          Weitere Themen

          Schalke hadert mit Elfmeterpfiff

          Gegen Porto : Schalke hadert mit Elfmeterpfiff

          Einen Elfmeter kann Ralf Fährmann entschärfen. Beim zweiten, zudem umstritten, ist Schalkes Torwart machtlos. So schaffen die Königsblauen auch in der Champions League kein Erfolgserlebnis.

          Topmeldungen

          Handelsstreit : An der Schraube gedreht

          Donald Trump will, dass amerikanische Unternehmen ihre Produktion nach Amerika zurückverlagern – koste es, was es wolle. Vielleicht kommt die strategische Konfrontation mit China schneller als vermutet. Ein Kommentar.
          Zentralmoschee in Köln

          Ditib : Erdogan eröffnet Zentralmoschee in Köln

          Der türkische Präsident wird bei seinem Besuch in Deutschland, die Ditib-Moschee in Köln offiziell eröffnen. Dabei sein wird auch Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.