In der vergangenen Saison hat Ralf Schumacher letzte Zweifel ausräumen können: Der 25-jährige Bruder von Weltmeister Michael Schumacher ist wer in der Formel 1, hat sich als Fünfter des Klassements im Kreis der Toppiloten etabliert.
Kein Wunder, dass Ralf Schumacher vor der Saison 2001 Selbstbewusstsein zeigt: „Ich hätte nichts dagegen, unter den ersten Drei der Fahrerwertung zu landen.“ Auch für sein Team Williams-BMW hat er ehrgeizige Pläne: „Wenn möglich, wollen wir sogar die Nummer zwei werden.“
Konkurrenz im eigenen Stall
„Nummer zwei“ ist ein Stichwort, das Schumacher in Bezug auf seinen Status im Team gar nicht gern hören dürfte. Dennoch wird er sich damit auseinander setzen müssen, falls sein neuer Teamkollege Juan Pablo Montoya die Frühform der ersten Tests auch im Rennzyklus bestätigen kann.
In Valencia war der Newcomer aus Kolumbien an den beiden ersten Tagen jedenfalls deutlich schneller als Schumacher, holte sich am Dienstag sogar die Bestzeit vor dem zweimaligen Weltmeister Mika Häkkinen. Dennoch hält sich Montoya weiter artig an die Sprachregelung: „2001 ist ein Lehrjahr für mich.“