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FAZ.NET-Infografik Amerikanische Traumzahlen

80.000 Fans werden den Super Bowl am Sonntag im Stadion sehen und liegen voll im Trend. Die NFL hat von allen Ligen der Welt den höchsten Zuschauerschnitt – vor der Fußball-Bundesliga. In absoluten Zahlen liegt aber die MLB weit vorne.

© F.A.Z. Über 67.000 Zuschauer kamen in dieser Saison im Schnitt zu den Spielen der NFL

Eines steht schon vor dem „Super Sunday“ fest: Der XLVII. Super Bowl in New Orleans wird die beeindruckenden Zahlen der National Football League (NFL) noch ein wenig größer erscheinen lassen. Die amerikanische Football-Liga weist den höchsten Zuschauerschnitt aller Sportligen der Welt auf. In dieser Saison kamen 67.591 Fans zu jedem Spiel – die 80.000 Glücklichen, die ein Ticket für das Duell der Baltimore Ravens und den San Francisco 49ers (Montag, 0.30 Uhr / Live bei Sat.1) ergattert haben, erhöhen den Durchschnitt noch ein wenig. Dazu kommen alleine in den Vereinigten Staaten mehr als 100 Millionen Zuschauer an den Fernsehern.

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Mit deutlichem Abstand folgt die deutsche Fußball-Bundesliga in der Zuschauer-Tabelle, die die Website Sportingintelligence.com jüngst veröffentlichte. In die Stadien hierzulande strömten in der abgelaufenen Spielzeit 45.116 Zuschauer – nie zuvor wies die Klasse, die in diesem Jahr ihr 50jähriges Bestehen feiert, einen höheren Schnitt auf. Die englische Premier League liegt auf Rang drei mit deutlichem Abstand (34.602). Es folgen die Australian Football League (32.748), die Major League Baseball (MLB, 30.895), die Primera División (28.462) und die Canadian Football League (27.882).

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Betrachtet man indes die Zuschauerdaten in absoluten Zahlen, wird deutlich, dass die NFL mitnichten die meisten Fans in einer Saison anzieht. Hier liegt die MLB – beim Durchschnitt nur auf Platz fünf –  deutlich vorne mit 74,9 Millionen Fans. Der Grund für diese Diskrepanz ist ein simpler. Bis die MLB ihren Meister gefunden hat, sind 2421 Spiele notwendig. Alleine in der regulären Saison bestreitet jede Mannschaft 162 Partien. Und das Finale, die „World Series“, wird im äußersten Fall über sieben Spiele ausgetragen – kein Wunder, dass den Baseballern in der Gesamtheit unerreicht viele Fans zuschauen.

Die NFL hingegen trägt lediglich läppische 254 Spiele aus; das macht trotz des höchsten Schnitts eine Summe von 17,3 Millionen. Die Fußball-Bundesliga weist trotz Rekordzahlen eine Gesamtheit von 13,8 Millionen aus (306 Spiele). Veränderungen an diesen Rankings wird es (vorerst) nur schwer geben. Zum einen müsste eine Liga ihren Spielmodus durch die Zunahme von Spielen radikal ändern oder die Kapazität der Stadien müsste rapide steigen. Auch hier scheinen die Grenzen erreicht, auch wenn den Amerikanern viel zuzutrauen ist – ganz nach dem Motto: Willkommen im Land der unbegrenzten Möglichkeiten.

Quelle: FAZ.NET

 
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