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Euro-Rettungsfonds S&P stuft EFSF herab

 ·  Die Ratingagentur S&P stuft auch die Kreditwürdigkeit des Euro-Rettungsfonds EFSF herab. Politik und Finanzwirtschaft wollen allerdings die große Bedeutung von Bonitätsnoten nicht mehr hinnehmen - dabei war sie einst politisch gewünscht.

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Werner Bläser

Absurdes Theater oder strategische Absicht?

Wie Folker Hellmeyer auf godmode-trader.de oder auch die NZZ plausibel darlegen, müssten die USA z.B. Italien beneiden, denn näher betrachtet sehen die ökonomischen Grunddaten Roms sehr viel besser aus als die der USA. Heute morgen kam der ZEW grizzlybärenstark rein, nachdem gestern S&P den Rettungsschirm auch wg. schwachen Wachstums in der Eurozone downgeratet hat. Ist S&P wirklich dermassen inkompetent? Schwer zu glauben. Die verteidigen die Weltleitwährungsrolle des Dollar, ohne die der US-Haushalt nicht mit absurd tiefen Bondrenditen zu finanzieren wäre. Das würde das Ende der amerikanischen Supermachtrolle bedeuten. Kann man glauben, dass die Amerikaner das ohne Gegenwehr hinnehmen würden? Der Euro jetzt und in einigen Jahren der Yuan sind eine Bedrohung für die Rolle der USA. Entsprechend schlägt das Imperium zurück.
Kleine Realsatire: Heute verteidigt SPD-Gabriel (Eurobond-Befürworter) die Ratingagenturen. Der Mann ist geeignet, in die Fussstapfen von Heinz Ehrhardt zu treten.

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Peter Hoch
Peter Hoch (luxor) - 17.01.2012 09:45 Uhr

Gold gab ich für Eisen (Aufruf: Napoleonische Kriege und I. Weltkrieg)

Aus Liebe zum Vaterland haben die Bürger einst gutes in schlechtes Geld getauscht.

Dieser Fonds hat kein Vaterland, dieser Fonds hat keine Liebe. Er ist das Konstrukt eines verachteten Selbstbedienungsladens. Keine europäische Nation wird später einmal die Verantwortung übernehmen und diese Schulden abtragen. Deshalb muß man sich fragen, ob es ihn überhaupt gibt.

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Hartmut Jacques

Schon erstaunlich

wie man auf diese Aktion von S & P reagiert. Diese Bewertung war doch sicher zu erwarten, weil logisch. Die logische Folge der Herabstufung von 9 Euro-Ländern in der EU. Da ist es doch logisch, dass diese EU-Behörde nicht besser bewertet wird, als die sie tragenden Länder. Es weist zudem darauf hin, dass auch die triple-A-Länder keineswegs so auf der sicheren Seite hinsichtlich ihrer Bonität sind. Wie denn auch. Überschuldet sind sie alle. Wenn es tatsächlich zu einem wirklichen wirtschaftlichen Einbruch kommt, und danach sieht es aus, denn auch die NACHHOLländer (China, Indien) haben ihren Nachholbedarf irgendwann einmal gedeckt und wandeln sich bereits jetzt schon zunehmend von Kunden zu Konkurrenten, dann wird es sehr eng werden. Die Rating-Agenturen beurteilen schließlich auch die wahrscheinliche zukünftige Wirtschaftskraft. Dann ist eben die EU für einen Investor nur 2. Wahl. Aber irgendwohin muss das Geld ja schließlich. Darum geht es.

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Franz Munte

EU-Apparatschiks verbieten demnächst auch schlechte Wettervorhersagen

Einfach dekadent und armselig, was die EU-Aparatschiks einschließlich Schäuble wollen: Die Wahrheit unterrücken, wie früher in der DDR und in Moskau. Am besten man verbietet noch das Internet als Informationsquelle. Und im übrigen sollten sich auch Kinder in der Schule selbst ihre Noten geben. Die ganze Armseligkeit dieser Vorstellung wurde vor kurzem ganz offenkundig, als EU-Kommissarin Barnier (stv. Komm.präsidentin!!!) sich mit ihren banalsten Vorstellungen offenbarte. Eine Zumutung , dass man sowas zwangsweise mitfinanzieren muss.

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Dieter Spethmann
Dieter Spethmann (dspeth) - 17.01.2012 06:54 Uhr

Und immer wieder dieser Herr Regling

Die Länder der südlichen Peripherie würden demnächst durch die künstlich verbilligten Zinsen in ihrer Produktivität aufholen. So versprach ein gewisser Herr Regling, damals Trommler für den Euro in Brüssel. Aber nichts davon. Italien sparte im ersten Euro-Jahr allein an Zinsen auf die Staatsschuld rd 70 Mrd Euro – und verprasste sie. Usw usw.Uns Deutschen wurden die Zinsen erhöht, bis zu 100 Mrd Euro pro Jahr, aber die anderen schwelgten. Jetzt kommt der Katzenjammer: Sie können ihre Kredite nicht zurückzahlen. Und wieder müssen wir Deutschen ran, denn die Kreditgeber sollen keinen Schaden leiden: Also deutsches Steuergeld. Regling meint, 450 Mrd Euro täten es. Ich meine anderes: Nichts hilft, weil die Schuldner ihre verlorene Wettbewerbsfähigkeit nicht zurückgewinnen. Also schüttet die EU unser Geld in ein Fass o0hne Boden.

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Closed via SSO
Wolfgang Hebold (hebold) - 17.01.2012 04:53 Uhr

Schuld und Erbschuld

Wie gerne würden Schäuble und Konsorten die Ratingagenturen zum Schweigen bringen. Nur sitzen in den USA und damit weit weg von Brüssel. Und die Anleger hören auf sie. Denn sie beschreiben die ökonomische Realität. Dumm gelaufen. Denn bald gibt es daher kein billiges Geld mehr. Außer für Deutschland!

Und so befinden sich die Erbsündenpolitiker in der Rolle, in der sie niemals sein wollten: Sie sind die Vertreter eines den Kontinent dominierenden deutschen Wirtschaftsreichs. Eine weitere Realität, von der diese Herrschaften nichts wissen wollen. Also wird auch sie ignoriert und weiter an der Abschaffung Deutschland gearbeitet. Immer in den Fußstapfen von Kaiser und Führer.

Dabei gäbe es auch eine andere Lösung. Europa besinnt sich endlich auf seine Tugenden: Selbstbewußtes, produktives Arbeiten frei von Hinweisen auf Kolonialismus und europäische Bürgerkriege. PIGS - das waren allesamt einmal große Länder. Wenn das dort wieder klar wird, wird Europa wirklich Europa.

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Dr. Michael Menzel

"Die Rolle der Ratingagenturen zurückstutzen" ?

Was für eine Ironie der Geschichte: Jetzt werden die bezahlten "Agenten" der reichsten Institutionen und von Millionen kleinen Millionären zum Anwalt des kleinen Mannes in Deutschland.
Die obersten transatlantischen Geschäftemacher, haben die Faxen dicke, die von den europäischen Dilettanten, Trittbrettfahrern und Loosern abgezogen werden.
Sie hauen jetzt dazwischen, weil sie endlich wieder Ruhe in ihre Geschäfte bringen wollen, die es erlauben, im Stillen Geld zu machen, so wie es vor der lästigen "EU-Krise" der Fall war.
Schluß mit dem endlosen Geschwätz und absurden, angeblichen Rettungen. So, wie das jetzt läuft kann man mit der EU-Kuh (vormals Stier) keine Geschäfte mehr machen. Quid pro Quo muß wieder in Kraft gesetzt werden. Und das nebenbei zum Wohl der Arbeits-Ameisen, die schon immer von den Krümeln der maßlos Besitzenden besser lebten als heute vom Geschwätz der Ideologen.
Zurückgestutzt "von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft" (Goethe).

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Carsten Zimmermann

Wie kann man nur die Wirtschaftspolitik der EU kritisieren?

Die Zahlen sprechen doch Bände,uns geht es so gut wie nie! Wir freuen uns, das unsere Exporte mit Schulden gekauft werden und wir durch Bürgschaften und Schuldenerlass das Geld unter dem Tisch zurückgeben dürfen! Da wir durch Sozialdumping und Entmündigung der Bürger immer zahlungsfähig sind, müssen wir ja nicht unser eigenes Land zukunftsfähig machen. Bitte liebe Ratingagenturen, habt doch ein Einsehen mit unserer Kanzlerin. Sie eilt mit dem Scheckbuch von einem Krisengipfel zum anderen und versteht das alternativ-lose herabsetzen nicht. Vor allem da sie als Physikerin hervorragende Grundlagen für die Weltwirtschaft hat. Dies bekam sie schon im Kindergarten beigebracht. Die DDR kam noch gut ohne Rating aus,zumindest bis 89. Also könnt ihr doch nicht ein A aus der Schultüte klauen, es gibt doch noch 26 Buchstaben mehr...nehmt ein Z! Und nächstes Jahr haben wir eine eigene Ratingfirma und verpassen uns 3 A mehr! Sarkasmus ende! Es lebe die europäische Wirtschaftspolitik!

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Peter Hoch
Peter Hoch (luxor) - 17.01.2012 00:03 Uhr

Wer kauft so etwas?

Die Risiken sehe ich langfristig weniger in der Zahlungsfähigkeit, als in der Zahlungsbereitschaft. Obwohl die langfristige Zahlungsfähigkeit schon große Zweifel aufkommen läßt.

Was passiert denn mit diesem Laden, wenn Holland keinen Cent mehr zahlt, wenn die Slowakei aussteigt, die Griechen sowieso ihre Drachme längst haben, die Engländer querschießen aus Revanche und in Deutschland ein unabhängiges Gericht die Verfassungswidrigkeit erklärt? Und dazu die Bevölkerung Steine wirft?

Dann ist dieses Ding mausetot - analog der Anleihen des Zarenreiches. Außerdem wird hiermit ein System unterstützt, das Bürokraten und Politikern ein feines Leben auf Kosten der Allgemeinheit sichert. Welches selbigem Investor immer neue Abgaben und Steuern beschert, wie demnächst die Tobin-Tax. Nein, Investoren werden diesen Köder nicht schlucken, eher die Leine abschneiden. Dann sieht die Politkaste ganz alt aus. Immunität? Hatte Ceaucescu auch.

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Silvia Plank

Basel III und Solvency II ändern!

Hier wurde die Macht der Rating-Agenturen per Gesetz zementiert. Diese Gesetze muss man schnellstens ändern. Statt um die Macht des Rettungsschirmes zu fürchten, sollte man lieber eine europaweite Steuerfahnder-Truppe auf den Weg schicken. Die könnten gleich mal in Griechenland anfangen und so die größten Probleme Europas lösen. Nämlich, indem sie das ganze hinterzogene Schwarzgeld finden und so die Bonität Griechenlands und des weiteren Europas um ein Vielfaches verbessern. Billiger als die EFSF-Variante wäre so eine Truppe allemal und sie würde die Probleme an der Wurzel lösen. Wären die oft erwähnten 200 Milliarden von Griechenland nicht auf schweizer Bankkonten verschwunden, sondern einem verantwortungsvollen griechischen Fiskus zugeflossen, wüssten wir vielleicht nichtmal, was EFSF bedeutet.

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Daniel Hirsch

Don't kill the messenger...

Wieso sollte die Überschuldungssituation bzw. der Ausgabenwahnsinn unserer Regierungen in irgendeinem Land besser werden, wenn Ratingagenturen abgeschafft, besser kontrolliert oder in irgendeiner anderen Form verändert werden? Wenn BaselII zurück gefahren wird, erhöht sich doch zwangsläufig genau das systemische Risiko wieder, welches nach der Finanzkrise gerade durch die gesetzliche Bindung der Banken an die Ratings reduziert werden sollte. Natürlich ist es nicht angenehm in den Zeitungen zu lesen, wie es um den eigenen Staat oder das eigene Unternehmen bestellt ist. Eine negative, private Schufa-Auskunft ist sicher auch nicht schön. Ändert sich aber die finanzielle Lage durch Abschaffung der Schufa? Eine professionelle Reaktion wäre aus der nun offenkundigen Lage die richtigen Schlussfolgerungen zu ziehen und dem Bürger ein klares Sanierungskonzept der Staatsfinanzen vorzulegen.

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Edda Kuhlmann

Opportunistische Regelaenderungen werden nicht das dringend benoetigte Vertrauen herstellen!

Basel II war die Schaffung eines einheitlichen Standards und sollte verhindern, dass Banken und Versicherungen ihre Positionen schoenrechnen und damit erhoehtes Risiko eingehen konnten. Das Auslagern von Bonitaetzpruefungen an Dritte war damals schon umstritten, offensichtlich hat aber der erwartete Nutzen erwartete Negativauswirkungen uebertroffen. Ein Ergebnis war auch die kuenstlich geschuerte Nachfrage nach Staatsanleihen und damit einhergehende niedrigere Zinsen. Eine weitere opportunistische Regelaenderung (nach Maastricht, Lissabon, regelwidrigem Ankauf von Staatsanleihen und Absenkung der Bonitaetskriterien) traegt nur zur weiteren Verunsicherung bei. Risiko laesst sich nicht wegreden und kein Investor wird in Anleihen investieren, wo man heute nicht weiss, was morgen drin ist.

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nikolaus hesse

strom kommt aus der steckdose

mein strom kommt aus der steckdose.
wenn mir kalt ist? mach' ich die heizung an.
brauche ich geld, hol' ich's mir. aus dem bankautomaten.
wozu also dieses geschwaetz von efsf? "dazu noch als "eilmeldung verkleidet".
es gibt wahrlich wichtigere sachen in dieser unserer republik.
und es beseht aufklaerungsbedarf!
als ob es keinen fall wulff gaebe?

(nachdem sich schon "gutti" auf voellig undemokratische weise dem volkszorn entzogen hat.
wobei wir alle wissen. wer nichts zu verbergen hat, der kann sich auch einer ausgewogenen
und immer gerechten kritik stellen, und einem journalismus, der immer der wahrheitsfindung dient und jeden eindruck von kampagne zu vermeiden sucht.)
also: lasst uns den rechten terror bekaempfen!
lasst uns wulff demaskieren!
und verschont uns mit efsf, solange der geldautomat noch geld ausspuckt.

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Julian Hägele

Ich verstehe nicht,

dass hier keiner fragt, warum dieser Bewertung bzw. den Ratingagenturen so ein Gewicht und damit faktisch eine nicht zu vernachlässigende Macht über ganze Staatengemeinschaften gegeben wird. Im Endeffekt läuft es doch so, dass S&P mit seinem Agieren die Haushaltspolitik bestimmt. Frei nach dem Motto: "Wenn Ihr es jetzt nicht so macht, dann werdet Ihr eben herabgestuft."
Das ist sehr, sehr viel Macht in Händen von unkontrollierbaren Firmen. Des Weiteren sind die Entscheidungen und v.a. das Timing oft nicht wirklich nachvollziehbar. Das bereitet mir ein wenig mehr Unbehagen als die zugegebenermaßen maßlose Schuldenpolitik der BRD. Geht es mir als einzigen so? Ist der Vertrauensverlust in die Politik schon so groß, dass wir lieber anonymen Agenturen vertrauen?

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.01.2012 07:28 Uhr
Herbert Kuntz
Herbert Kuntz (HKuntz) - 17.01.2012 07:28 Uhr

die bösen bösen Ratingagenturen...

..halten den Regierungen den Spiegel vor. Auch wenn sie mit Sicherheit nicht immer richtig bewerten, so zeigen sie doch Tendenzen auf.

Gehe es nach den Worten unserer Politiker, so hätten wir überhaupt kein Finanzproblem; von daher sollte man den Agenturen dankbar sein, dass sie auf den Wahnsinnn der zur Zeit abläuft hinweisen.

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Carolus Doomdey
Carolus Doomdey (Domday) - 16.01.2012 23:08 Uhr

Ihr Problem erstaunt mich.

Der Markt hat auf die Ratingagenturen gar nicht reagiert. Wo also liegt deren Macht? Die Investoren haben bereits vorher reagiert und entsprechende Anleihen nicht gekauft. Wenn jetzt die Ratingagenturen herabstufen, gähnt der Markt nur noch. Aber Politiker und Presse sind alarmiert. Manche sind halt etwas langsam.

Auch Ihr letzter Satz ist angesichts der mittlerweile breiten Diskussion erstaunlich. Aber für Sie: Die Politik hat vor Jahren den Ratingagenturen diese dominante Rolle verliehen. Die Politik kann und konnte nie raten, weil man ihr noch nie trauen konnte. Die Politik würde Griechenland immer noch AAA raten, wenn nicht das Kind geschrien hätte: "Der Kaiser hat ja gar keine Kleider."

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Norbert Dr. Leineweber

Sie sind mit Ihrer Frage intellektuell aus der Kurve geflogen und gegen die Wand gefahren , wie ...

Schäuble. Die Überschuldung wird nur wahrheitsgemäß konstatiert. Das Timing war überfällig, weil es den Ländern erst nach Strukturreformen besser gehen wird, und das dauert Jahre ! !
Es ist eine gezielte Volksverdummung die Rating-Agenturen anzugreifen um vom eigentlichen Problem abzulenken. Es sind politische Blendgranaten die manchmal tatsächlich wirken.

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Horst Müller

Ja, Herr Hägele. Und lassen Sie mich gleich noch dazu fragen:

Wo nehmen Sie eigentlich "Vertrauen in die Politik" her? ( Sie haben diese Leute nicht gewählt - das gilt für 50% systemisch ( "Zweitstimme) und von dem Rest haben sie nur die Chance die Partei mit den größten Stimmenanteil zu wählen. Das sind sicher keine 40% von den 50%. Also keine 20%. Die regieren. Na Klasse. Dann können Sie mal die Abgänge und Zugänge im Bundestag zählen - nach 25 vergeht Ihnen die Lust. Warum wählen wir überhaupt? Darüber hinaus gibt es die EU. Die bricht alle Rekorde: die illustren Klagen sind etwa, dass es gar keine EU Parteien gibt, und zwar nach EU Definition von Partei. Selbige wählen wir( völlig widersinnig) , aber schlimmer noch: das Wahlrecht zur EUP wurde per Klage vom EUGH niedergemacht. Ähnlich wie in Deutschland, hat man i.W. gar kein Wahlrecht. Vielleicht ist das die Quelle Ihres Vertrauens? Sie haben keine Bürgerrechte.) . Über Ihre Antwort freue ich mich.

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Heinz-Werner Raderschatt

Rating Hype

es wundert mich schon außerordentlich,dass die Europäischen Regierungen und die EU bis heute sich in der Rolle des Kaninchens vor der Schlange der Rating-Agenturen verhalten und deren Bewertungen sozusagen als die Krone der Erkenntnis fürchten.Dass deren privatwirtschaftlicher Charakter und nach deren Geschäftsmodell auf Gewinn gerichtetes Interesse das Motiv ihres Handelns darstellt,wird - völlig unverständlich - überhaupt nicht thematisiert.
Was in der Bewertung von Unternehmen für deren Solidität Gütigkeit haben mag,kann jedoch nicht gleichermaßen auf ganze Volkswirtschaften mit dem Anspruch auf Relevanz übertragen werden.
Wie die Kanzlerin jüngst erstmalig erklärte,muss unsere Politik adäquate Gestze schaffen,um diese ungerechtfertigte Einflussnahme auf Europa und den Euro zu beheben,denn Privatunternehmen in den USA,dem Sitz der Agenturen,dürfen nicht länger Einflüsse zugebilligt werden,für die es keinerlei Legitimation gibt.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.01.2012 23:13 Uhr
Carolus Doomdey
Carolus Doomdey (Domday) - 16.01.2012 23:13 Uhr

Wer die Wahrheit sagt, ist unerheblich -

nur, dass die Agenturen die Euroländer so spät herabstufen ist ein Skandal.

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Wolfgang Wurtz
Wolfgang Wurtz (wolwul) - 16.01.2012 21:07 Uhr

Stoiber sollte doch die EU-Bürokratie abschaffen, oder?

Zitat: "Ziel müsse es sein, ihre Bonitätsbewertungen wieder aus den gesetzlichen Regeln herauszubekommen. Die Ratings haben in den seit 2007 geltenden Regeln Basel II enorme Bedeutung erlangt. Sie sind maßgeblich dafür, mit wie viel Prozent Risikogewicht ein Kredit oder ein Wertpapier bei der Unterlegung mit Eigenkapital berücksichtigt werden muss."

Da zeigt sich wo man hinkommt, wenn man die unnötige Europäische Bürokratie etwas machen lässt. Dann entstehen Regelungen deren schädliche Folgen nur mit größter Mühe wieder aus der Welt geschafft werden kann. Und das alles kommt nicht wie ein blindes Schicksal unerwartet über die Welt sondern deren Folgen haben intelligente Leute schon längst vorhergesehen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.01.2012 22:16 Uhr
Horst Müller

Halt! Das hat Stoiber geschafft! Es gibt keine Bürokratie mehr, sondern

Plural : Bürokratien. So haben die EU Parlamentarier auch kein Büro, sonder drei Büros. Nämlich in allen ihren drei Parlamenten. Sehen Sie: so wird das gemacht!

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Carolus Doomdey
Carolus Doomdey (Domday) - 16.01.2012 21:06 Uhr

Gegen Heraufstufungen oder Überbewertungen hat Schäuble noch nie protestiert

Tatsächlich, jetzt merkt Schäuble auch, dass die Ratingagenturen nicht das sind, was sie sein sollten und sein wollen. Aber Schäuble hat nicht moniert, dass Ratingagenturen fast immer zu spät kommen und DESHALB für Investoren mittlerweile an Bedeutung verloren haben. Sie hätten dem EFSF das triple A gar nicht geben dürfen. Das aber hat Schäuble nicht gemeint - er ist nur über die Herabstufung erbost. Heraufstufungen ...

"Laut einer Verlautbarung der Bafin ist diese Regel für alle europäischen Staatsanleihen außer Kraft gesetzt, um unkoordinierte Notverkäufe zu vermeiden." AHA! Risiko ist nicht gleich Risiko - laut Bafin (Staat).

Verständlich, dass zumindest eine Versicherung keine Staatsanleihen mehr im Portefeuille hat und keine (incl. EFSF) mehr kauft. Vielleicht muß sie aber, wird vom Staat gezwungen - wenn die staatlichen Aufseher alles außer Staatsanleihen als Hochrisiko bewerten, bliebe doch nichts anderes mehr übrig - oder? Doch es gibt NOCH Alternativen, auch für Großanleger

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Jack Package

wen tangiert dieser downgrade?

Der esm emittiert doch gar keine schuldtitel. Was soll uns also dessen bewertung tangieren? Dieser artikel bringt nur wieder die wutbuerger auf die barrikaden.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.01.2012 21:23 Uhr
Chi Tamago
Chi Tamago (tamago) - 16.01.2012 21:23 Uhr

Richtig, der ESM emittiert keine Schuldtitel,

aber er macht aus Papiergeld Konfetti!

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Herbert Kuntz
Herbert Kuntz (HKuntz) - 16.01.2012 21:01 Uhr

Bis jetzt...

...werden offiziell keine Euro-Bonds ausgegeben, das ist aber nur noch eine Frage der Zeit. Bis dahin dient der ESM jedoch als Versicherung gegen Staatspleiten der Euroländer (Bailout).

Somit macht eine Bewertung durchaus Sinn und repräsentiert das Risiko, das Staat X nicht mehr durch den ESM gerettet werden kann. Und das ist spätestens bei der Pleite Italiens der Fall ... Der Euro hat fertig!

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Herbert Kuntz
Herbert Kuntz (HKuntz) - 16.01.2012 21:01 Uhr

Bis jetzt...

...werden offiziell keine Euro-Bonds ausgegeben, das ist aber nur noch eine Frage der Zeit. Bis dahin dient der ESM jedoch als Versicherung gegen Staatspleiten der Euroländer (Bailout).

Somit macht eine Bewertung durchaus Sinn und repräsentiert das Risiko, das Staat X nicht mehr durch den ESM gerettet werden kann. Und das ist spätestens bei der Pleite Italiens der Fall ... Der Euro hat fertig!

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Karl S. Walter

Das war zu erwarten.

Die Politische Klasse hat uns ein weiteres Mal hingehängt. Es gibt ja noch ein paar Rücklagen des deutschen Mittelstands. Nun nicht mehr lange. Dann wird Deutschland auf Ramschniveau gerated. Vergessen sollten wir niemals, wem wir das verdanken: Merkel, Schäuble und dem Riesenrattenschwanz der Europrofiteure aller Parteien.

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Ryszard Dzikowski

Folge

Und wer wird dann am Ende S&P herabstufen?

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