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Englische Rasenpflege : Da strahlt das Gras

Es grünt so grün: Hanfplantage (Foto aus Mecklenburg-Vorpommern) Bild: dpa

Was für das Hanf gut ist, kann für den Rasen nicht schlecht sein. Also lässt Notts County das Spielfeld mit Höhensonnen bestrahlen, die Ihrer Majestät Drogenfahndung zur Verfügung stellen.

          Beim Nachbarn, das sagen sich unsere englischen Freunde schon lange, ist das Gras immer ein bisschen grüner. Sie müssen es ja wissen, als Beleg sollen die Stichworte Wimbledon und Wembley genügen.

          Aber offensichtlich gibt es auch jenseits des Kanals Nachbarn, für die Gras nicht gleich Gras ist, Grünanlagenbetreiber, die bei ihrer Zucht mit der richtigen Strahlendosis aus der Höhensonne erstaunliche Zuchterfolge erzielen. Immer hart jenseits der Grenze zur Illegalität, versteht sich.

          Ihrer Majestät Drogenfahndung hat in Nottingham jedenfalls so viele Hanfplantagen samt Höhensonnen entdeckt, dass dort nun die ein oder andere Sportzigarette weniger geraucht wird, dafür aber der älteste Profifußballklub der Welt profitiert.

          Notts County, dritte Liga, spielt noch immer auf dem Rasen des Gründungsjahres 1862, wie Gegner und Nachbarn wie der Rivale Nottingham Forest behaupten.

          Mit dem Spott soll Schluss sein. Künftig wird der Rasen mit den Höhensonnen aus der Asservatenkammer aufgepäppelt. So lange, bis die Spieler das Gefühl haben, sie würden übers Spielfeld schweben.

           

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