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England Chelsea-Star Mutu unter Dopingverdacht

18.10.2004 ·  Der rumänische Nationalspieler Adrian Mutu vom englischen Vizemeister FC Chelsea London ist anscheinend in einen Drogenskandal verwickelt. Nach englischen Zeitungsberichten wurde ihm bei einem Dopingstest die Einnahme von Kokain nachgewiesen.

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Fußball-Nationalspieler Adrian Mutu vom englischen Vizemeister FC Chelsea London ist angeblich in einen Drogenskandal verwickelt. Nach englischen Zeitungsberichten wurde dem 25jährigen bei einem Dopingtest im vergangenen Monat die Einnahme von Kokain nachgewiesen.

Mutu ist entsetzt über die gegen ihn erhobenen Doping-Anschuldigungen. „Nachdem ich davon gehört hatte, habe ich Mutu angerufen und er war absolut schockiert“, sagte der Berater des Kapitäns der rumänischen Nationalmannschaft, Victor Becali, der englischen Zeitungen „Daily Star“. „Wir haben bislang noch nichts Offizielles bekommen“, sagte Becali.

Im Clinch mit Chelsea

Mutu, der im Sommer 2003 für rund 23 Millionen vom AC Parma zu Chelsea gewechselt war, wurde in dieser Saison von Trainer José Mourinho lediglich zwei Mal eingewechselt und liegt im Clinch mit dem Champions-League-Teilnehmer. Er war gegen den Wunsch der Chelsea-Führung zum WM-Qualifikationsspiel der Rumänen gegen Tschechien (0:1) am 9. Oktober nach Prag geflogen. Nach seiner Rückkehr ließ sich der 25jährige dann allerdings wieder wegen Knie- und Leistenbeschwerden behandeln. Er sprach selbst von einem „offenen Konflikt“ mit dem Verein.

„Ich habe viele Menschen in Rumänien gehört, die behaupten, es sei die Revanche von Chelsea, aber mit denen stimme ich nicht überein“, sagte Becali weiter. Denn es sei nicht im Interesse von Chelsea, solch eine Geschichte öffentlich zu machen. „Sie haben ihr eigenes Interesse, Mutu zu verkaufen.“ Sollte auch die B-Probe positiv sein, wäre es der zweite Dopingfall im englischen Fußball, nachdem Rio Ferdinand von Manchester United vor rund einem Jahr einen Test verpaßt hatte. Der Verband FA griff daraufhin hart durch und sperrte den Nationalverteidiger für acht Monate. Zudem wurde das Anti-Doping- Programm verschärft.

Quelle: FAZ.NET mit Material von dpa und sid
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