http://www.faz.net/-gtl-8xr8l

Eishockey-WM : Die Gastgeber müssen noch aufholen

  • Aktualisiert am

Ratlose Wikinger: Die Russen haben ein Tor gegen Dänemark erzielt. Bild: Reuters

Russland und Kanada führen die Vorrunden-Gruppen in Köln und Paris an. Deutsche und Franzosen haben noch Rückstand. Letten und Schweizer überraschen bislang beim Kampf um den Einzug ins Viertelfinale.

          Deutschlands nächster Gegner Dänemark bei der Eishockey-Weltmeisterschaft hat am Donnerstag mit 0:3 (0:0, 0:3, 0:0) gegen Rekordweltmeister Russland verloren. In Köln hielt der WM-Gastgeber von 2018 vor 6932 Zuschauern lange Zeit gut mit. Drei Tore binnen 70 Sekunden im Mittelabschnitt entschieden die Partie aber prompt. Bereits an diesem Freitag (20.15 Uhr/Sport 1) müssen die Dänen gegen WM-Gastgeber Deutschland wieder ran. Deutschlands letzter Vorrundengegner Lettland verlor derweil vor 8276 Zuschauern gegen Schweden mit 0:2 (0:1, 0:0, 0:1) sein erstes Vorrundenspiel.

          Nachdem nun alle Mannschaften vier Spiele absolviert haben, hat Russland mit elf Punkten die Tabellenführung in Gruppe A übernommen. Die Teams aus den Vereinigten Staaten und Lettland folgen mit jeweils neun Punkten vor Schweden (7). Deutschland liegt mit fünf Punkten auf dem fünften Rang, der nicht zur Qualifikation für die K.o.-Runde reichen würde, hat nun aber in den Spielen am Freitag und Samstag gegen die beiden Schlusslichter Dänemark (2) und Italien (1), die Chance, binnen 24 Stunden sechs Punkte gut zu machen.

          Tschechien mit Mühe

          In Paris mühte sich Titel-Mitfavorit Tschechien gegen Norwegen zu einem 1:0 (0:0, 0:0, 0:0) nach Verlängerung. Jan Kovar schoss die Tschechen in der zweiten Minute der Overtime vor 6381 Zuschauern zum Sieg. Am Abend gewann Titelverteidiger Kanada 3:2 (1:1, 1:1, 1:0) gegen den starken Co-Gastgeber Frankreich.

          Die Kanadier sind somit die einzige Mannschaft, die die Maximal-Punktzahl zwölf auf dem Konto hat. Die wieder erstarkten Schweizer folgen mit neun Zählern vor einem punktgleichen Trio, dass um den Einzug ins Viertelfinale kämpft: Tschechien, Norwegen und Finnland haben jeweils sieben Punkte gesammelt. Frankreich (fünf) liegt ebenfalls noch aussichtsreich im Rennen, da das Heimteam noch gegen die vermeintlich schwächsten Teilnehmer Weißrussland (Freitag, 20.15 Uhr) und Slowenien (Montag, 20.15) antreten wird.

          Quelle: ad./dpa

          Weitere Themen

          Schalke krallt sich oben fest

          2:0 gegen Mainz : Schalke krallt sich oben fest

          Nach einer verkorksten Saison läuft es für die Königsblauen nun wieder besser. Durch den Sieg über Mainz legen die Schalker im Kampf um die oberen Plätze vor. Emotional wird es schon zu Beginn der Partie.

          Topmeldungen

          Krise in Katalonien : Mit harter Hand gegen die Separatisten

          Madrid greift in Katalonien härter als erwartet durch, aus Protest gehen viele Katalanen auf die Straße. Regionalpräsident Puigdemont, der entmachtet werden soll, will sich noch am Samstagabend erklären.
          Thomas Mayer ist Gründungsdirektor des Flossbach von Storch Research Institutes und Professor an der Universität Witten/Herdecke.

          Mayers Weltwirtschaft : Griechenlands Bankrott

          Es ist nicht zu erwarten, dass Griechenland seine Schulden jemals zurückzahlen wird. Europa muss aufhören, sich etwas vorzumachen.

          Parlamentswahl in Tschechien : Populist Babis klarer Sieger

          Nichts scheint Andrej Babis aufzuhalten. Trotz zahlreicher Affären gewinnt der umstrittene Milliardär die Wahl in Tschechien klar. Wohin steuert der „tschechische Donald Trump“ das Land in der Mitte Europas nun?

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.