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Veröffentlicht: 12.05.2017, 08:17 Uhr

Eishockey-WM Die Gastgeber müssen noch aufholen

Russland und Kanada führen die Vorrunden-Gruppen in Köln und Paris an. Deutsche und Franzosen haben noch Rückstand. Letten und Schweizer überraschen bislang beim Kampf um den Einzug ins Viertelfinale.

© Reuters Ratlose Wikinger: Die Russen haben ein Tor gegen Dänemark erzielt.

Deutschlands nächster Gegner Dänemark bei der Eishockey-Weltmeisterschaft hat am Donnerstag mit 0:3 (0:0, 0:3, 0:0) gegen Rekordweltmeister Russland verloren. In Köln hielt der WM-Gastgeber von 2018 vor 6932 Zuschauern lange Zeit gut mit. Drei Tore binnen 70 Sekunden im Mittelabschnitt entschieden die Partie aber prompt. Bereits an diesem Freitag (20.15 Uhr/Sport 1) müssen die Dänen gegen WM-Gastgeber Deutschland wieder ran. Deutschlands letzter Vorrundengegner Lettland verlor derweil vor 8276 Zuschauern gegen Schweden mit 0:2 (0:1, 0:0, 0:1) sein erstes Vorrundenspiel.

Nachdem nun alle Mannschaften vier Spiele absolviert haben, hat Russland mit elf Punkten die Tabellenführung in Gruppe A übernommen. Die Teams aus den Vereinigten Staaten und Lettland folgen mit jeweils neun Punkten vor Schweden (7). Deutschland liegt mit fünf Punkten auf dem fünften Rang, der nicht zur Qualifikation für die K.o.-Runde reichen würde, hat nun aber in den Spielen am Freitag und Samstag gegen die beiden Schlusslichter Dänemark (2) und Italien (1), die Chance, binnen 24 Stunden sechs Punkte gut zu machen.

Tschechien mit Mühe

In Paris mühte sich Titel-Mitfavorit Tschechien gegen Norwegen zu einem 1:0 (0:0, 0:0, 0:0) nach Verlängerung. Jan Kovar schoss die Tschechen in der zweiten Minute der Overtime vor 6381 Zuschauern zum Sieg. Am Abend gewann Titelverteidiger Kanada 3:2 (1:1, 1:1, 1:0) gegen den starken Co-Gastgeber Frankreich.

Die Kanadier sind somit die einzige Mannschaft, die die Maximal-Punktzahl zwölf auf dem Konto hat. Die wieder erstarkten Schweizer folgen mit neun Zählern vor einem punktgleichen Trio, dass um den Einzug ins Viertelfinale kämpft: Tschechien, Norwegen und Finnland haben jeweils sieben Punkte gesammelt. Frankreich (fünf) liegt ebenfalls noch aussichtsreich im Rennen, da das Heimteam noch gegen die vermeintlich schwächsten Teilnehmer Weißrussland (Freitag, 20.15 Uhr) und Slowenien (Montag, 20.15) antreten wird.

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