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Einzelkritik Hildebrand schwach - Ballack treffsicher

15.11.2006 ·  Timo Hildebrand konnte sich beim 1:1 der Nationalelf gegen Zypern nicht nur wegen des Gegentores nicht als Nummer zwei im deutschen Tor empfehlen. Alle Stürmer Klose, Neuville und Hanke blieben ungefährlich. Die Nationalspieler in der Einzelkritik.

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Die deutsche Nationalmannschaft in der Einzelkritik:

Hildebrand: Der Lehmann-Ersatz ließ starken Worten ein schwaches Spiel folgen. Das 1:1 durch Okkas muß er verhindern. So nicht mal eine sichere Nummer 2.

Fritz: Nervöser Beginn, schlechtes Stellungsspiel, aber auch einige Lichtblicke. Verhinderte die Flanke zum 1:1 nicht: Rechts war die Problemseite. Fehlt in Tschechien.

Arne Friedrich: Organisierte die deutsche Abwehr, ohne die Kreise beider Zypern-Stürmer ganz stören zu können. Noch einer der Stärksten.

Manuel Friedrich: In der Bundesliga derzeit im Tief, im Nationalteam auch nicht souverän. Zumindest ohne Patzer, die letzte Spritzigkeit fehlte dem Mainzer.

Lahm: Verzichtete fast vollständig auf seine bekannten Flankenläufe, machte links dicht. Stärkere Impulse gingen vom Münchner nicht aus.

Frings: Rackerte, kämpfte, aber irgendwie fehlte ihm dieses Mal die Bindung zum Spiel. Die schnellen Angriffe der Zyprer konnte er auch nicht unterbinden.

Odonkor: Einige Male setzte der Neu-Spanier seine Schnelligkeit ein. Defensiv allerdings ein großer Problemfall. Und schlechte Flanken.

Ballack: Länderspiel-Tor Nummer 35. Der Kapitän traf schon im vierten Spiel in Folge. Versuchte, das Spiel zu ordnen. Später Pech bei weiteren Kopfbällen.

Schweinsteiger: Suchte immer wieder den direkten Zweikampf und den Doppelpaß. Blieb oft hängen, schwache Standards. Zwei Chancen nicht genutzt.

Neuville: Seine Schnelligkeit kam nur selten zur Wirkung. Der Gladbacher fand nicht den direkten Weg zum Tor. Muß nach 62 Minuten Hanke weichen.

Klose: Der WM-Torschützenkönig war nach vielen Einsätzen von seiner WM-Form weit entfernt. Zog sich weit zurück, so kaum Gefahr. Nach Gelb für Tschechien-Spiel gesperrt.

Hanke: Durfte eine halbe Stunde mitmachen und reagierte bei einer guten Chance zu spät (69.). Zu leichte Ballverluste.

Hitzlsperger: Eigentlich in der Startelf erwartet, kam er erst 11 Minuten vor dem Ende und konnte nichts mehr bewegen.

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