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Ein Monat nach dem Skiunfall : Ärzte wollen Schumacher aus dem Koma holen

  • Aktualisiert am

Soll nach seinem schweren Skiunfall aus dem künstlichen Koma geholt werden: Michael Schumacher Bild: dpa

Einen Monat nach seinem Skiunfall wird Michael Schumacher langsam aus dem künstlichen Koma geweckt. Das hat die Managerin des Sportlers, Sabine Kehm, bestätigt.

          Einen Monat nach Michael Schumachers schwerem Skiunfall wollen die behandelnden Ärzte den Formel-1-Rekordweltmeister aus dem künstlichen Koma holen. Einen entsprechenden Bericht der französischen Sportzeitung „L'Equipe“ bestätigte am Donnerstag Schumachers Sprecherin Sabine Kehm.

          „Michaels Narkosemittel werden seit kurzem reduziert, um ihn in einen Aufwachprozess zu überführen, der sehr lange dauern kann. Es war ursprünglich die klare Absprache zwischen allen Beteiligten, diese Information zum Schutz der Familie erst zu kommunizieren, wenn sich dieser Prozess konsolidiert hat. Über Zwischenschritte werden wir keine Auskunft geben.“

          Kehm bedankte sich in ihrer Mitteilung nochmals im Namen der Familie für die weltweite Anteilnahme. Zugleich bat sie abermals um Respekt vor der Privatsphäre und dem Arztgeheimnis. 

          Die Formel-1-Welt (im Bild die Mechaniker von Ferrari) denkt auch bei den Testfahrten in Jerez an Michael Schumacher, den die Ärzte aus dem künstlichen Koma holen wollen

          Schumacher liegt weiter im Krankenhaus von Grenoble. Bei dem Sturz mit dem Kopf auf einen Felsen im Skigebiet von Méribel hatte er sich am 29. Dezember ein schweres Schädel-Hirn-Traum zugezogen.

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