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Dossier Weinkauf direkt beim Winzer

 ·  Am besten schmeckt Wein, wenn er direkt beim Winzer gekauft wird. Das geht auch ohne Grenzübertritt. Zwischen Main und Mosel, Rhein und Ruwer wächst manches Tröpfchen, für das Kenner auch große Namen links liegen lassen.

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Gerade wer in der Hektik des Alltags meistens nur im Supermarktregal nach dem erstbesten Pinot Grigio greift, sollte sich ein Wochenende zwischen Reben gönnen.

In der Atmosphäre eines Weinguts stellt sich wie von selbst Ruhe ein. Gutes Essen und passende Weine tun das Übrige. Und vor allem kann man sich ohne Kommentare vermeintlicher Kenner Schluck für Schluck dem Wein nähern. Man probiert da ein wenig und nippt dort, immer beraten vom Winzer, der zwar von seinem Wein überzeugt ist, ihn aber nicht zum Kult erhebt. Von Weiß kommt man auf Rot, vom Riesling zum Silvaner, vom perlenden Winzersekt zum hochprozentigen Edelbrand. Meistens sind auch kulinarische Köstlichkeiten wie Weingelee und goldgelber Traubensaft im Angebot.

Junger Wein weckt Leidenschaft

Das ist es, was den Spaß beim Einkauf direkt beim Winzer ausmacht. Schnell hat man die Mode-Tropfen aus aller Welt vergessen und merkt, wie gut deutsche Weine schmecken. Auch der Rotwein überzeugt, den viele nicht mit deutschen Lagen in Verbindung bringen. Es gibt viele entdeckenswerte Sorten zwischen Main und Mosel, Rhein und Ruwer und in anderen deutschen Weinbaugebieten. Ideal für einen Erkundungstrip ins unbekannte Weinland sind die Herbstmonate. Zwiebelkuchen und junger Wein in einer Straußenwirtschaft könnten der Auftakt sein zu einer echten Leidenschaft für deutschen Wein.

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